Bild: ScreenshotSteuerhelfer im Vergleich
Bild Steuer 2012
Mit 15 Euro ist die Bild Steuer 2012 von der Akademischen Arbeitsgemeinschaft relativ günstig. Die Software eignet sich für Angestellte und Rentner und bietet neben sämtlichen Anlagen und einer Plausibilitätsprüfung unter anderem auch eine Schritt für Schritt-Anleitung sowie die Möglichkeit, sich sofort die Steuerersparnis berechnen zu lassen. Die Steuerklärung kann dann über das Modul der Finanzämter - ELSTER - online direkt an den Fiskus übermittelt werden. Diese Option haben andere Softwarelösungen allerdings auch. Manko: Bild Steuer 2012 ist die abgespeckte Version der SteuerSparErklärung 2012 - und hat dementsprechend weniger Funktionen als der mehrfache Testsieger.
Bild: PressebildSteuer easy 2012
Steuer easy 2012 ist ein günstiger Abklatsch der Software von der Akademischen Arbeitsgemeinschaft und kostet um die 15 Euro. Das Produkt eignet sich für einfache Steuererklärungen und richtet sich an Studenten, Berufseinsteiger und Ferienjobber Ähnlich wie bei Tax 2012 fehlen hier viele Funktionen, die das Original hat.
Bild: ScreenshotTax 2012
Mit einem Preis von rund zwölf Euro ist Tax ebenfalls eine günstige Alternative - und bei Computerbild Sieger im Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Software hat deutlich weniger Funktionen als die SteuerSparErklärung 2012. Aber auch hier gibt es die Möglichkeit, irrelevante Bereiche auszublenden und die Erklärung am Schluss einer Plausibilitätsprüfung zu unterziehen.
Bild: ScreenshotSteuerSparErklärung 2012
Und hier kommt die Vollversion: Das Programm ist von der Akademischen Arbeitsgemeinschaft - und sowohl bei Computerbild als auch bei CHIP schnitt diese Software im Test am besten ab. Preislich liegt das Original rund zehn Euro über der Bild-Version. Laut den Testern ließ sich das Programm deutlich leichter bedienen und hat diverse nützliche Zusatzfunktionen wie eine Einnahmen-Überschuss-Rechnung für Selbständige und eine Berechnungshilfe für Rentner. Wer seine Steuererklärung für 2010 bereits mit dem Programm gemacht hat, kann seine Stammdaten - Name, Adresse, Rentenversicherungsnummer - übernehmen. Beim Schritt-für-Schritt-Assistenten lässt sich im Vorfeld festlegen, welche Schritte nicht nötig sind. Wer beispielsweise keine Kinder hat, kann das eingeben und überspringt Abschnitte wie den zum Kinderfreibetrag. Hinzu kommen Videos und verschiedene Funktionen wie die Plausibilitätsprüfung.
Bild: ScreenshotQuickSteuer 2012
Bei der QuickSteuer 2012 gibt es einen Schritt-für-Schritt-Assistenten, der durch die Formulare führt. Auch hier prüft das Programm die Eingaben und gibt Spartipps. Die Höhe der Erstattungen wird dem Nutzer angezeigt und pro Schritt aktualisiert.
Bild: ScreenshotTaxman 2012
Taxman ist schon etwas anspruchsvoller und nimmt mehr Zeit in Anspruch als beispielsweise QuickSteuer oder Steuer easy. Das Programm setzt einen Videomoderator ein, der durch die Formulare führt. Taxman eignet sich nicht nur für Leute, die einfache Steuerfälle haben, sondern auch für Selbstständige, Gewerbetreibende und Freiberufler. Auch hier gibt die Software wieder Spartipps.
Bild: ScreenshotWISO Steuer-Sparbuch 2012
Noch einen Schritt weiter geht das Steuer-Sparbuch 2012: Neben den üblichen Funktionen wie Spartipps, Plausibilitätsprüfung und Schritt für Schritt-Erklärung hilft das Programm auch beim Formulieren eines Widerspruchs gegen den Steuerbescheid vom Finanzamt. Als kleines Feature lassen sich die eingegebenen Daten extern speichern und via App abrufen. "Steuer2Go" heißt die Funktion fürs Smartphone.
ELSTER
Letztlich läuft hier alles zusammen: Sämtliche Steuersoftware-Lösungen übermitteln die Daten nämlich online ans Finanzamt. Wer sich ganz sicher ist - oder nur die Basiseinkünfte und Ausgaben hat - kann seine Steuererklärung direkt bei der Steuersoftware vom Finanzamt eintragen und abschicken. Hilfen und Tipps gibt es hier allerdings nicht. Vor dem Abschicken kann man seine Eingaben einer Plausibilitätsprüfung unterziehen - das wars dann aber auch mit der Hilfe.
Steuerhelfer im Vergleich
Bild Steuer 2012
Mit 15 Euro ist die Bild Steuer 2012 von der Akademischen Arbeitsgemeinschaft relativ günstig. Die Software eignet sich für Angestellte und Rentner und bietet neben sämtlichen Anlagen und einer Plausibilitätsprüfung unter anderem auch eine Schritt für Schritt-Anleitung sowie die Möglichkeit, sich sofort die Steuerersparnis berechnen zu lassen. Die Steuerklärung kann dann über das Modul der Finanzämter - ELSTER - online direkt an den Fiskus übermittelt werden. Diese Option haben andere Softwarelösungen allerdings auch. Manko: Bild Steuer 2012 ist die abgespeckte Version der SteuerSparErklärung 2012 - und hat dementsprechend weniger Funktionen als der mehrfache Testsieger.
Alle Jahre wieder: Ab Januar flattern die Lohnbescheingungen ins Haus, das leidige Thema Steuererklärung steht an. Wer privat Vorsorge für seine Zukunft trifft, also Beiträge für Lebensversicherung, Rürup-, oder Riesterrente zahlt, kann diese von der Steuer absetzen. Gleiches gilt auch für Berufsunfähigkeits- und Arbeitsunfähigkeitsversicherungen. Geld zurück bekommt aber nur, wer die entsprechenden Beiträge auch in die richtige Zeile der Steuererklärung einträgt. Andernfalls kann man sich die Mühe sparen, das Finanzamt korrigiert den Fehler nicht und weist auch nicht darauf hin. Im dümmsten Fall war es das dann mit der Erstattung. Sobald die Bescheinigungen über die Zahlungen für die private Altersvorsorge eingegangen sind, heißt es also Bescheide prüfen und Erklärung ausfüllen. Und zwar nach folgendem Muster:
Betriebliche Altersversorgung: Wer eine betriebliche Altersversorgung hat, braucht sich um diesen Punkt in seiner Steuererklärung keine Sorgen machen. Die gezahlten Beiträge reduzieren das zu versteuernde Bruttogehalt automatisch - weitere Angaben und Bescheide sind nicht nötig.
Rürup- oder Basisrente: Die Höhe der übers Jahr geleisteten Beiträge stehen in der jeweiligen Beitragsbescheinigung von der Bank oder der Versicherung. Diese Summe gehört in Zeile 7 der Anlage Vorsorgeaufwand - kurz AV. In ihr sind alle Angaben zur (Alters-)Vorsorge zusammengefasst, die bis zur Steuererklärung 2008 im Mantelbogen, in der Anlage N oder in der Anlage AV (Sonderausgabenabzug für die Riester-Rente) gemacht werden mussten. Wer an seine Basisrente noch eine Berufsunfähigkeitszusatzversicherung gekoppelt hat, muss diese ebenfalls in Zeile 7 der Anlage Vorsorgeaufwand eintragen. Wer eine davon unabhängige Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen hat, trägt die Höhe der dafür gezahlten Beiträge statt dessen in Zeile 47 bei freiwilligen eigenständigen Erwerbs- und Berufsunfähigkeitsversicherungen ein.
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