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Steuern sparen: Die besten Steuertipps zum Jahresende

von Daniel Schönwitz

Jetzt geht’s um die Wurst. Wer noch 2011 die richtigen Weichen stellt, sichert sich eine satte Erstattung vom Finanzamt. Strategien für Arbeitnehmer, Studenten, Hausbesitzer, Rentner und Anleger.

Wer seine Einkommensteuerlast minimieren möchte, sollte jetzt die Weichen stellen. Quelle: dpa
Scharf kalkulieren vor dem Ende des Steuerjahres: Wer seine Einkommensteuerlast minimieren möchte, sollte jetzt die Weichen stellen. Quelle: dpa

Der Countdown läuft: In wenigen Wochen geht das Jahr 2011 zu Ende. Höchste Zeit also, sich mit dem Thema Steuern zu befassen. Denn fast jeder kann kräftig sparen, wenn er vor dem Jahreswechsel noch ein paar Dinge erledigt. „Für Steuerzahler bieten sich hier deutlich mehr Möglichkeiten, als viele glauben“, sagt Thomas Heidberg, Rechtsanwalt und Steuerberater bei der Kanzlei WWS in Mönchengladbach.

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So können Arbeitnehmer, Hausbesitzer und Rentner Ausgaben vorziehen, um sie bereits in der nächsten Steuererklärung geltend zu machen. Dazu ist jedoch erstmal eine kurze Bestandsaufnahme erforderlich. Wie das funktioniert, lesen Sie auf den folgenden Seiten.

Wie der Staat Steuerzahler abzockt

Steuererklärung

Wenn Steuerzahler beim Ausfüllen der Steuererklärung am Computer ein Feld vergessen und auf diese Weise Steuervorteile verschenken, stellt sich das Finanzamt immer wieder quer. Wer den Fehler erst bemerkt, wenn die einmonatige Einspruchsfrist gegen den Steuerbescheid abgelaufen ist, hat deshalb meist keine Chance auf eine nachträgliche Korrektur. Beim Bundesfinanzhof laufen derzeit mehrere Verfahren zu dieser Frage.

Quelle: APN

Arbeitnehmer: Aufs Timing achten!

Ausgaben für Fahrten zur Arbeit, für Fachliteratur oder für „Arbeitsmittel“ wie Laptops und Aktentaschen sind als sogenannte Werbungskosten steuerlich absetzbar. Das Finanzamt erkennt automatisch 1000 Euro an, weil die bisherige Grenze von 920 Euro durch das aktuelle „Steuervereinfachungsgesetz“ rückwirkend zum 1. Januar steigt.

Die entscheidende Frage lautet nun: Liege ich bereits über der Grenze? Wenn ja, sollten Steuerzahler geplante Anschaffungen auf dieses Jahr vorziehen. Dadurch können sie kräftig Steuern sparen, weil sich jeder Euro über der Grenze von 1000 Euro direkt auf die Höhe der zu versteuernden Einkünfte auswirkt.

1 KommentarAlle Kommentare lesen
  • 10.11.2011, 07:25 UhrAnonymer Benutzer: Bezzerwizzer

    Die Grenze von 1000 Euro braucht bei Studenten nicht überschritten zu sein. Liegen die tatsächlichen Werbungskosten unter der Pauschale, können sie in tatsächlicher Höhe geltend gemacht werden. Dies macht vorallem dann Sinn, wenn der Student nicht "auf Lohnsteuerkarte" gearbeitet hat, also entweder gar nicht oder als 400€ Jobber pauschal versteuert wurde.

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