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Steuersenkung: Ab 2013 zahlen die Bürger weniger

von dpa

Das Hickhack hat ein Ende, die Pateien haben sich geeinigt. Ab 2013 zahlen Deutsche mit kleinem und mittlerem Einkommen weniger Steuern. Die Steuereinnahmen in 2012 werden nämlich deutlich höher ausfallen, als erwartet.

Euro-Münzen Quelle: dapd
Euro-Münzen Quelle: dapd

Nach langem Hin und Her - Steuern rauf, Steuern runter - haben sich gestern Abend die Parteichefs geeinigt: Zum 1. Januar 2013 geht es runter mit den Steuern. Zumindest für Menschen mit geringem oder mittlerem Einkommen. Außerdem sollten die Beiträge zur Sozialversicherung gesenkt werden. Wie viel weniger Steuern gezahlt werden sollen, dazu haben sich Horst Seehofer (CSU), Philipp Rösler (FDP) und Angela Merkel (CDU) bisher nicht geäußert.

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Wirtschaftliche Lage erlaubt Senkung

Laut den Partei-Chefs erlaube die derzeitige wirtschaftliche Situation das Senken der Steuern: 2011 muss die Regierung nämlich weniger als 30 Milliarden Euro Neuschulden aufnehmen. Kalkuliert wurde mit deutlich mehr. Für 2012 rechnen die Finanzexperten der Regurierung mit 27,2 Milliarden Euro Schulden. Das sind rund 4,3 Milliarden weniger, als noch vor drei Monaten angenommen.  Zusätzlich kommen mehr Steuern in die Kasse, als zuvor erwartet.

Übermorgen verabschiedet die Regierung den Haushaltsentwurf für 2012, aus dem das hervor geht. Im Herbst soll der Gesetzentwurf zur Steuersenkung vorliegen - vor der endgültigen Verabschiedung des Bundeshaushalts 2012. 

5 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 09.09.2011, 13:18 UhrAnonymer Benutzer: OH

    Wenn die Wirtschaft wächst, sollen auch die bürger etwas davon haben, nicht nur der Staat. Wer immer regiert, sobald Geld in der Kasse ist, werden überflüssige Ausgaben getätigt! Da ist es doch besser, den bürgern wenigstens einen Teil des Geldes zukommen zu lassen. Gut ist es auch, dass die Regierung besonders kleine und mittlere Einkommen entlasten will, denn deren Mehreinnahmen wurden in den letzten Jahren durch steigende Sozialbeiträge, höhere Steuern udn inflation (sog. "kalte Progression") wieder aufgefressen.

  • 09.09.2011, 13:18 UhrAnonymer Benutzer: OH

    Wenn die Wirtschaft wächst, sollen auch die bürger etwas davon haben, nicht nur der Staat. Wer immer regiert, sobald Geld in der Kasse ist, werden überflüssige Ausgaben getätigt! Da ist es doch besser, den bürgern wenigstens einen Teil des Geldes zukommen zu lassen. Gut ist es auch, dass die Regierung besonders kleine und mittlere Einkommen entlasten will, denn deren Mehreinnahmen wurden in den letzten Jahren durch steigende Sozialbeiträge, höhere Steuern udn inflation (sog. "kalte Progression") wieder aufgefressen.

  • 30.08.2011, 13:21 UhrAnonymer Benutzer: MV

    @Nguyen

    Hören Sie doch auf mit diesem Unsinn mit "den Reichen"! Zum Einen ist außer in Schweden nirgendwo auf der Welt der Wohlstand gleichmäßiger verteilt als in der DDR 2.0 und zum Anderen ist ein "Reicher" zunächst mal jemand, der die bedürfnisse seiner Kunden besser befriedigte als jemand, der nicht reich ist. Aber das ist eben typisch deutsche Neidhammelmentalität: in den USA denkt man bei Leuten wie Gates oder Jobs an deren Leistung und nimmt sie zum Vorbild, - der deutsche Neidhammel hingegen denkt ganz sozialistisch natürlich an Umverteilerei - als ob sich damit iRGEND EiN Problem lösen ließe! Wissen Sie, dass, wenn man allen Reichen morgen ihren gesamten Reichtum wegnehmen würde, der Rest der bevölkerung gerade mal ein paar Wochen davon leben könnte? Und dann? Wer investiert? Wie entstehen Arbeitsplätze? Wie wird dafür gesorgt, dass jemand davon, dass er Teile zusammenschraubt, eine ganze Familie ernähren kann?

    Wenn die Reichen ärmer werden, dann werden die „Armen“ deswegen nicht reicher, sondern ärmer. Das Problem ist die Staatsquote und sind nicht die "bösen" Reichen.

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