Kommentare zu: "Die Toleranzschwelle ist gesunken"

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8 Kommentare
  • 22.07.2009, 20:48 UhrAnonymer Benutzer: Harald

    Der Staat begründet jeden Schritt in Richtung totale Überwachung und Enteignung seiner bürger mit der angeblichen bekämpfung von kriminellen Elementen, z.b. gemeine Steuerhinterzieher.

    Wir bekommen eine Dikatatur, bei der uns der Staat bzw. seine Angestellten voll in der Hand haben, weil sie absolut alles über uns wissen und uns alles jederzeit wegnehmen kann. Die Technik macht es heutzutage möglich:

    1. Durch vollständige Abschaffung es bargelds kann der Staat alle Ein- und Ausgaben überprüfen sowie Guthaben nach belieben sperren.
    http://diepresse.com/home/wirtschaft/boerse/496284/index.do?_vl_backlink=/home/wirtschaft/index.do

    2. im Auto durch black box oder Chip im Nummernschild
    http://www.dailymail.co.uk/news/article-1166169/The-black-box-tracks-mile-drive-make-speed-cameras-obsolete.html

    3. in der Wohnung, durch neue Geräte, mit denen man durch Wände sehen kann.
    http://www.usatoday.com/tech/news/techinnovations/2007-12-19-lobsterray_N.htm

    4. im Freien durch fliegende Überwachungskameras.
    http://www.telegraph.co.uk/news/newstopics/howaboutthat/4790389/Remote-controlled-planes-could-spy-on-british-homes.html

  • 22.07.2009, 22:21 UhrAnonymer Benutzer: Republik Deutscher Demokraten

    ich frage mich wirklich, was die zahlreichen Schwarzgeldbesitzer eigentlich dazu verleitet hat, ihr Geld in die illegalität zu schaffen.
    Viele sind von ihren bankern und Vermögensberatern in den tax havens mit happigen Gebühren und wohl auch dem ein oder anderen Anlageverlust ausgenommen worden, so dass sie mit einer versteuerten Geldanlage in Deutschland besser gefahren wären.
    Nicht zu vergessen die zahlreichen herrenlosen Konten Verstorbener, die sich dann jene banken unter den Nagel reißen können, wenn niemand sonst aus der Familie davon Kenntnis hat.

    Seit Einführung der Abgeltungsteuer von 25% ist es mir noch schleierhafter, warum das Geld nicht endlich zurückgebracht wird - die Steuern fallen doch nur auf den Vermögensertrag an - bei 4% Zinsertrag bleibt somit doch netto eine Rendite von 3%.

    Leute, was wollt ihr noch?

  • 23.07.2009, 00:43 UhrAnonymer Benutzer: global

    ich denke die letzte Frage ist schnell beantwortet. Diese Leute wollen einfach ihre Ruhe vor dem deutschen bürokratenstadt im wirtschaftlichen Verfall. Vertrauen verschenkt! ich glaube die Meisten würden lieber 50% Quellensteuer im Ausland ertragen als 40% hier. Denn übermorgen wird man hier bei 60%+ liegen und die Anlage ist in Deutschland angelegt immer noch unsicherer als woanders..so jedenfall denkt das Volk- eine Standortproblematik.

  • 23.07.2009, 00:58 UhrAnonymer Benutzer: Watz

    @Republik Deutscher Demokraten
    Zitat: ich frage mich wirklich, was die zahlreichen Schwarzgeldbesitzer eigentlich dazu verleitet hat, ihr Geld in die illegalität zu schaffen.

    Ganz einfach - weil sie Angst haben dass der Staat ihr Vermögen wegnimmt. Und das mit Recht!
    Denn kein Vertrauen, keine Rechssicherheit, beamtenwillkür und Schnüffelstaat. Hätte man das bankgeheimnis nicht aufgelöst, das Wirrwarr der Steuergesetze gestutzt und die Steuersätze für Kapitalerträge sofort moderat gehalten, dann würden wir hier und heute nicht über das Thema diskutieren.

  • 23.07.2009, 11:15 UhrAnonymer Benutzer: empiri

    aso? Mit welchem Recht denn ? ie kann ich mein Geld (sauer verdient) denn bitte vor dem "Zugriff" des Staates "schützen". Die Logik und das Rechtsverständnis der Schwarzgeld-Schönredner und Steuer"Optimierer" hier ist an Selbstgefaelligkeit und Weltfremdheit nicht zu überbieten! Euch sollte man, wenn ihr das nächste mal eine Strasse benutzt, einen Krankenwagn ruft (und das wird passieren, denn ihr werdet auch nicht jünger, verlasst euch drauf!!!), erst mal die Rechnung ppräsentieren ! Denn diese Dinge werden von Leuten wie mir finanziert, die ehrlich ihre Steuern bezahlen .
    ihr widert mich an, selbstgerechtes Pack !

  • 24.07.2009, 15:21 UhrAnonymer Benutzer: RDA

    ich wundere mich auch über die Rechtfertigungen hier für die Nichtversteuerung von Vermögenserträgen - wenn das Geld vor der deutschen bürokratie in Sicherheit gebracht werden soll, heißt das im Ergebnis, dass diejenigen keinen ihrer Leistungsfähigkeit entsprechenden beitrag zum Gemeinwesen leisten möchten.
    Dann lassen Sie sich fragen - wollen Sie lieber in einem Land leben, in dem mangels Polizei und Armee jedermann eine Waffe hat und man beliebig erschossen wird? Wollen Sie spazieren gehen können oder soll es auch in innenstädten STraßen geben, die man besser zu Fuß meidet? Möchten Sie sich in privat gesicherten "Estates" einmauern und mit vergitterten Fenstern leben? Sollen Schulen, Autobahnen und Krankenhäuser nur noch privat finanziert werden? Ein funktionierendes Gemeinwesen mit einer vernünftigen infrastruktur kostet Steuergeld.

    Verstehen Sie mich nicht falsch - ich selbst zahle auch den Spitzensteuersatz und ärgere mich auch über idiotische öffentliche Verschwendung und massenhafte beamtenfrühpensionierungen. Aber deswegen fange ich nicht an, massiv schwarz zu arbeiten...

  • 24.07.2009, 21:57 UhrAnonymer Benutzer: Sven

    Die Aasgeier vom linken Rand lassen die scheuen Rehe Deckung suchen! Die Schlagworte heissen: 'Einmalige Vermögensabgabe', 'Vermögenssteuer', 'Grundsteuer in Höhe von 3%', 'Wegfall der Spekulationsfrist', 'Krankenkassenbeiträge auf Kapitalerträge', 'Wegfall der hälftigen Dividendenbesteuerung' und und und.......

    Stille Enteignung zu Gunsten der Schmarotzer in diesem Land, darunter haufenweise beamte!

  • 26.07.2009, 12:59 UhrAnonymer Benutzer: RDA

    @Sven:
    ich gebe ihnen Recht - die Rhetorik, mit der insbesondere Linksaußen auf besserverdienende bzw. Vermögende losgeht, ist wirklich unverschämt. Mit Parolen, die an Kulakenhatz erinnern, ist kein blumentopf zu gewinnen.

    Aber - um die Debatte zu versachlichen - Deutschland hat eine sehr niedrige Steuerquote. Niedriger als die Schweiz und niedriger als in vielen anderen OECD-Staaten. Das liegt z.T. daran, dass unser (Sozial)staat großteils über beiträge finanziert wird. Und da fängt es an - beiträge werden nur auf den Lohn erhoben und das auch nur bis zur beitragsbemessungsgrenze. Wenn aber die Einkommensstruktur sich verändert - weg vom Lohn und hin zu Vermögens- und Mieteinnahmen, dann ist die logische Konsequenz, dass diese mit einbezogen werden sollten in die Finanzierung von Gemeinaufgaben. Diese Thematik habe ich u.a. mit einem Multimillionär und einem Milliardär diskutiert und beide waren im Prinzip damit einverstanden, dass ihre VermögensERTRÄGE angemessen zur Finanzierung des Sozialstaates herangezogen werden. Eine Substanzbesteuerung wie die Vermögensteuer ist hingegen mit Vorsicht zu genießen und sollte - wenn überhaupt - über die Erbschaftsteuer erfolgen. Auch hier hat es der deutsche Staat verpasst, für intelligente Lösungen zu sorgen - so könnten gerade bei Mittelständlern Erbschaftsteuerschulden z.b. in Form gestreckter Staatsdarlehen über 20 Jahre hinweg gestreckt werden, damit nicht im Erbschaftszeitpunkt auf einmal Millionen von Euros abfließen müssen. Aber nein - lieber schafft man zig von Ausnahmen für die Erbschaftsteuer, die zur Gestaltung und Mitnahmeeffekten geradezu einladen...

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