Stiftung Familienunternehmen: Geplantes Unternehmensstrafrecht gehört in Aktenschredder

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exklusivStiftung Familienunternehmen: Geplantes Unternehmensstrafrecht gehört in Aktenschredder

von Henning Krumrey und Konrad Handschuch

Brun-Hagen Hennerkes, Gründer und Vorstand der Stiftung Familienunternehmen, ruft die Justizminister der Länder zum Verzicht auf das vom Bundesland NRW geforderte neue Unternehmensstrafrecht auf.

„Der Entwurf bricht mit dem individuellen Schuldprinzip. Künftig soll nicht mehr nur der schuldhaft Handelnde bestraft werden, sondern zusätzlich auch das Unternehmen selbst, soweit es Pflichtverletzungen im Betrieb gibt, das Unternehmen daran verdient hat oder zumindest davon profitieren sollte“, schreibt Hennerkes in einem Beitrag für die WirtschaftsWoche.

Dahinter stehe eine negativ geprägte Sicht auf die Wirtschaft. „Unternehmen werden als ‚Strukturen der Kriminalität‘ adressiert, eine Formulierung, die sich in einem Sprechzettel für den NRW-Justizminister findet“, schreibt Hennerkes. „Die Justizminister sollten daher den vorliegenden Entwurf als eine ordnungspolitisch besonders misslungene Sumpfblüte marktwirtschaftlichen Fehlverständnisses schnellstens dem Aktenschredder übergeben.“

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Mehr als 90 Prozent der Unternehmen in Deutschland sind laut Hennerkes im Besitz einer Familie und zugleich von der Familie geführt. Hennerkes: „Dort sind die obersten Entscheidungsträger im Unternehmen zugleich die Inhaber. Sie würden bei einer Verfehlung doppelt bestraft: als Täter und als Eigentümer.“

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