Wegen Hypo Alpe Adria: Ex-BayernLB-Vorstände müssen vor Gericht

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Wegen Hypo Alpe Adria: Ex-BayernLB-Vorstände müssen vor Gericht

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Die Bayerische Landesbank wird von ihrer Vergangenheit eingeholt.

Das Debakel um die Hypo Alpe Adria holt mehrere frühere Vorstandsmitglieder der Bayerischen Landesbank ein. Das Münchner Landgericht hat offenbar eine Klage gegen die Ex-Manager teilweise zugelassen.

Für die ehemaligen Vorstände der BayernLB wird es ernst. Das Landgericht München hat laut einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" (SZ) die Anklage gegen die einstigen Top-Manager der Landesbank, darunter der ehemalige Chef Werner Schmidt, wegen des milliardenschweren Fehlkaufs der österreichischen Bank Hypo Alpe Adria teilweise zugelassen.

Da das Gericht den schwersten Vorwurf - der Vorstand der BayernLB habe die Hypo Alpe Adria im Jahr 2007 viel zu teuer einkauft und mehr als eine halbe Milliarde Euro mehr ausgegeben, als notwendig - aber zurückwies, soll es keinen großen Prozess geben. Das Verfahren könnte im kommenden Jahr beginnen.

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Jetzt wird ausgemistet: Vor kurzem durchsuchten Beamte erneut Büros im BayernLB-Umfeld. In wenigen Tagen startet der Untersuchungsausschuss zum Kauf der Bank Hypo Group Alpe Adria durch die BayernLB. Wie getrickst wurde, woher die Verluste kommen – die Skandalchronik.

Zwei Mitarbeiter der BayernLB Quelle: dpa

Die Staatsanwaltschaft hatte bereits im Mai 2011 Anklage wegen Untreue gegen den früheren Bank-Chef Schmidt und sieben weitere Ex-Vorstände erhoben, weil sich die Manager beim Kauf der österreichischen Bank Hypo Group Alpe Adria Hypo Group bewusst über Bedenken hinweggesetzt hätten.

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Unter der Leitung des damaligen Bankchefs Schmidt hatte die BayernLB die HGAA im Jahr 2007 gekauft, obwohl damals schon bekannt war, dass die Bank Probleme hatte. Im Dezember 2009 gab die BayernLB die HGAA an Österreich zurück, wo sie notverstaatlicht wurde. Die Steuerzahler in Bayern hat das Debakel 3,7 Milliarden Euro gekostet.

Die BayernLB hat die Ex-Vorstände wegen Pflichtverletzungen beim Kauf der HGAA in einem Zivilverfahren bereits auf 200 Millionen Euro Schadenersatz verklagt, der Prozess dauert noch an.

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