Kommentare zu: Falschberatung bei Anlegeranwälten

zum Artikel

Wir freuen uns über Ihren Kommentar. Beiträge können von der Redaktion moderiert werden. Bitte bleiben Sie fair und halten Sie sich an unsere Nutzungsbedingungen

51 Kommentare
  • 27.01.2009, 15:07 UhrAnonymer Benutzer: pedro

    das ist der krieg gegen das recht, in unserem lande, wenn öffentlichkeitsarbeit gegen einen berufsstand betrieben wird, der dem bürger hilft sich gegen das kapital zu wehren.
    armes deutschland.

  • 27.01.2009, 20:14 UhrAnonymer Benutzer: Johannson

    Dem Kommentar von pedro kann man nicht zustimmen. Der kritische WiWo-Artikel ist vollkommen berechtigt, zumal er mitnichten den berufsstand der Anwälte per se "bekriegt", sondern erkennbar jene Teilmenge der Zunft beanstandet, die sich wie auch mancher Anleger verhält: den Hals eben nicht vollkriegt. Diese "Rechtsvertreter" verlassen sich immer noch darauf, dass sich ihre Standesorganisation nicht rührt und erweisen dem interesse der Anleger, die sie ausgerechnet zu schützen vorgeben, einen bärendienst. Man lese nur einmal genau, wie ihr renommierter Kollege Dr. baum im Nachbarbeitrag die Auswirkungen ihres Tuns - etwa auf Erfolg oder Mißerfolg bei Klagen - beschreibt. Nein, der Redaktion sei für den beitrag ausdrücklich gedankt, der allenfalls die Spitze eines unrühmlichen Eisbergs beschreibt. - Der geneigte Leser stellt sich übrigens insgeheim auch die Frage, ob die beschriebene Entwicklung auch etwas damit zu tun hat, dass es in dieser Repubik Zehntausende von Anwälten über bedarf gibt.

  • 28.01.2009, 11:19 UhrAnonymer Benutzer: H. J. Bendlin

    Wo bleibt hier die beraterhaftung? Das scheint ein weißer Fleck in der juristischen Landkarte von Deutschland zu sein.

  • 29.01.2009, 22:34 UhrAnonymer Benutzer: Gerd Akmann

    Der Autor hat bei seinen Ausfürungen die Kanzlei Göddecke in Siegburg vergessen...

  • 30.01.2009, 05:12 UhrAnonymer Benutzer: Anleger

    ... und was mich doch leicht verwirrt: wenn man die Logos von biH, S und KM harmonisch vereint auf einer Pressemitteilung der biH vom 07.01.2009 sieht. Aber vielleicht nur ein kleines Missgeschick im Zeitalter von "Cut and Paste".

  • 30.01.2009, 15:53 UhrAnonymer Benutzer: Michael von Hallersleben

    beim Thema Geldanlage lieber selbst beraten und eigene Erkundigungen über passende Anlageformen durchführen. in Sachen Fonds hier ein gutes informations-Portal: http://www.aalto.de

  • 07.05.2009, 00:10 UhrAnonymer Benutzer: @akmann

    der Autor hat bestimmt nichts vergessen, es drängt sich nur ein wenig der Verdacht auf, dass er nicht ganz unabhängig ist ;)
    wer schützt die Anleger eigentlich vor solchen beeinflussungen?

  • 22.07.2009, 16:11 UhrAnonymer Benutzer: RAe Müller Boon Dersch

    Durch Vergleich des Landgerichts Frankfurt am Main vom 23.04.2009, Az. 2/03 O 89/09 hat die Wirtschaftswoche verpflichtet, folgende Klarstellung abzudrucken, wie im Heft 19 vom 04.05.2009, S. 127, abgedruckt:
    >Klargestellt
    im Artikel "Masse statt Klasse" (Wirtschaftswoche 5/2009) hatten wir berichtet, dass die ersten sechs der von der Kanzlei Müller boon Dersch eingereichten Klagen gegen Manager der Göttinger Gruppe abgewiesen wurden. Unsere Aussage bezog sich dabei auf den komplex von insgesamt rund 1500 Klagen, die gegen zwei ehemalige Manager der Göttinger Gruppe geltend gemacht wurden. Die Kanzlei Müller boon Dersch legt Wert auf die Ferststellung, dass von den ersten sechs Klagen in früheren Verfahren gegen Manager der Göttinger Gruppe fünf Verfahren mit Verurteilungen endeten und die berichteten Klagen nur teilweise abgewiesen wurden. in einem Verfahren wurde ein Vergleich geschlossen, der die beklagten zur Zahlung von 100 Prozent der Kapitaleinlage verpflichtete. Darüber hinaus habe der insolvenzverwalter nicht behauptet, dass bei allen Managern nichts mehr zu holen sei.

  • 05.01.2010, 14:39 UhrAnonymer Benutzer: Rosi M.

    Der Aktionsbund aktiver Anlegerschutz e.V. fungiert de facto als reine Werbeplattform für die Vermittlung von Mandanten an die berliner Rechtsanwälte Schrip, Neusel u.a.. Dieser dubiose, nicht als gemeinnützig anerkannte Verein ist nun dabei, sich unter Verletzung des Vereinsrechts als Gelddruckmaschine für seine Funktionäre zu etrablieren. So hat die im Dezember erfolgte Mitgliederversammlung, an der 36 (!) von angeblich 4000 Mitgliedern teilgenommen haben, die Weichen für eine institutionalisierte Selbstbedienung gestellt. Akteure waren dabei neben dem Vereinsvorsitzenden Thomas Lippert die genannten Rechtsanwälte Dr. Wolfgang Schirp und Tibet Neusel. bei dieser Alibi-Veranstaltung ist die Vereinssatzung "ganz unauffällig" in wesentlichen Punkten geändert worden. So wurde die Gewährung von Vorstandsvergütungen beschlossen, die - im sogenannten Protokoll bewußt vernebelnd formuliert - jeweils "3 Euro pro Mitglied und Monat", bei 4000 Mitgliedern also 12.000 Euro p.m. pro Vorstandsmitglied ausmachen sollen. Mit anderen Worten: Dieser dubiose Verein hat zulasten seiner Mitglieder beschlossen, 288.000 Euro p.a. nur für seine noch nicht mal frei gewählten, sondern selbst ernannten Vorstandsmitglieder Thomas Lippert und Kerstin Kondert durch den Schornstein zu jagen. Das ist schon ein bemerkenswert dreistes Geschäftsmodell, das sich die RAe Schirp und Neusel zusammen mit den beglückten Funtionären Lippert und Kondert ausgedacht haben. Das erfüllt m.E. den Tatbestand der Veruntreuung von Vereinsvermögen. Hinzu kommt, daß der AAA
    seine Mitglieder i.V. mit den genannte Rechtsanwälten systematisch in wenig aussichtsreiche und überteuerte Klagen hetzt. Es ist mehr als skandalös, daß die Kanzlei Schirp Schmidt Morsbach fabrikmäßig vorbereitete Klagen auch in Sammelverfahren nach Einzelstreitwert abrechnet, ihre Mandanten also gnadenlos und standeswidrig über den Tisch zieht.

  • 08.01.2010, 15:12 UhrAnonymer Benutzer: Jo

    Nach extrem schlechten Erfahrungen mit dem Aktionsbund Aktiver Anlegerschutz eV habe ich voriges Jahr mein Mitgliedschaft gekündigt. Für den jährlichen Mitgliedsbeitrag von 240 Euro wird - abgesehen von der Werbetrommelei für die Rechtsanwälte Wolfgang Schirp, Tibet Neusel u.a. - überhaupt nichts geboten. Die angebliche Unterstützung der Mitglieder beschränkt sich de facto auf den Verweis an die genannten Anwälte, die jeden Federstrich nach Höchstsätzen und darüber hinaus in Rechnung stellen. Jeder dieses Anwälte bearbeitet hunderte gleichgeartete Einzelfälle nach dem Fließbandverfahren. Die briefe und Schriftsätze sind meist gleichlautend und standardisiert. Davon profitieren die Mandanten allerdings in keiner Weise durch Honorarnachlässe, wie dies bei Sammelklagen üblich ist. Stattdessen rechnen Schirp und Neusel jeweils nach Einzelstreitwert ab, was m.E. standeswidrig ist. Diese Leute verdienen sich also mit geringstem Aufwand dumm und dämlich. Daran partizipieren natürlich auch die AAA-Vorstände Thomas Lippert und Kerstin Kondert, die als "freie Mitarbeiter" - wie mir ein Kanzleimitarbeiter erklärt hat - erhebliche Vermittlungsprovisionen mithilfe von Scheinrechnungen für angeblich erbrachte Dienstleistungen kassieren.

  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. ...

Tool: Immobilienscout24

Immobilien-Wertfinder

Was Mieten und Kaufen in Ihrer Region kostet.

weitere Fotostrecken

Blogs

Gastbeitrag: Renditechancen in den USA?
Gastbeitrag: Renditechancen in den USA?

Doug Forsyth, Manager des Fonds Allianz US High Yield, erläutert in einem Gastbeitrag, warum er die Risiken von...

Das Aktuelle Heft

Wirtschaftswoche

WirtschaftsWoche 21 vom 21.05.2012

iTunes Vorschau - WirtschaftsWoche
Deutsche Unternehmerbörse - www.dub.de
DAS PORTAL FÜR FIRMENVERKÄUFE
– Provisionsfrei, unabhängig, neutral –
Angebote Gesuche




.