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Stiftung Warentest: Deutliche Unterschiede bei privaten Renten-Versicherern

von wiw/AP

Bei privaten Rentenversicherungen gibt es krasse Unterschiede, die bei der Auszahlung im Alter mehrere tausend Euro ausmachen können. Dies ist das Ergebnis einer Untersuchung der Stiftung Warentest, bei der 55 Angebote für Männer und Frauen bewertet wurden.

Eine Untersuchung der Stiftung Warentest ergab mehrere tausend Euro Unterschied bei den Auszahlungen privater Rentenversicherer,  AP
Eine Untersuchung der Stiftung Warentest ergab mehrere tausend Euro Unterschied bei den Auszahlungen privater Rentenversicherer, Foto: AP

Davon erhielt nur jedes elfte ein „Sehr gut“, wie der Chefredakteur der Zeitschrift „Finanztest“, Hermann-Josef Tenhagen, am Dienstag in Berlin berichtete. Bei einer Einzahlung von jeweils 1200 Euro über 30 Jahre gibt es dem Test zufolge bei einem „sehr guten“ Anbieter bis zu 360 Euro Rente im Monat lebenslang, bei einem schwachen hingegen nur maximal 240 Euro. Über 20 Jahre Rentenlaufzeit macht das einen Unterschied von insgesamt 7.200 Euro für Frauen und 7.680 Euro für Männer. Am besten schnitten in dem Test die Anbieter CosmosDirekt, Interrisk, WGV, Debeka und Europa ab. Mit einem schwachen „ausreichend“ trotteten unter anderen die Produkte der Victoria, AachenMünchener, BBV und Inter hinterher. Empfehlenswert ist die so genannte private Leibrente aus Tenhagens Sicht vor allem für Menschen, die sich auf ein gesichertes Erwerbseinkommen verlassen können und bereits mit anderen Sparprodukten für das Alter vorgesorgt haben. Denn die Privatrente sei „kein Renditeknüller“, ihr Vorteil liege vor allem in der weitgehenden Steuerfreiheit im Alter.

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