Kommentare zu: Jagd auf Goldman Sachs, Deutsche Bank & Co.

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22 Kommentare
  • 28.04.2010, 11:54 UhrAnonymer Benutzer: Catterfeld

    Das Ansehen von Goldman Sachs ist ruiniert. Wer soll so einer bank noch Vertauen, die mit betrug ihre Kunden hintergeht? ich hoffe das die banken reguliert und überwacht werden. Nur leider haben banken sehr viel Geld zur Verfügung, um die Regulierung abzuschwächen. Aber das Vertrauen in die banken ist nicht mehr da und wird, so wie es einmal war auch nicht wieder kommen. Und das zu recht. Man braucht ja nur an banker zu denken und schon denkt man an gierige banker, die nur an seinen bounus denken und sonst an nix.

  • 28.04.2010, 13:17 UhrAnonymer Benutzer: Anonym

    Endlich ruecken die dubiosen Geschaeften von Goldman Sachs mehr in die Oeffentlichkeit. Diese Manipulation wurden bereits nach der Finanzkrise in der Video-Doku Zeitgeist Addendum (Freeware) verfilmt.

  • 28.04.2010, 16:23 UhrAnonymer Benutzer: Was mit diesem Institut,

    mit diesen Herren geschieht ? Für mich hängt es a l l e i n davon
    ab wer i n A m e r i k a unter den Geschäftspraktiken dieses instituts, dieser Herren, Verluste erlitten hat / erleidet / erleiden
    wird ?
    Sind es d o r t überwiegend die kleinen Leute wird politisch kaum etwas geschehen was Finanzmacht und Einfluss von GS begrenzen könnte.

    Sind es mittlerweile jedoch auch vermögenden Amerikaner, hier würde man sagen der "höhere, obere Mittelstand" mit Haus auf
    dem Land und in den Küstenregionen Ost und West (wo es doch
    aus der Erinnerung so schön ist, z. b. zwischen boston und Phila.
    und es sich mit Millionen u. a. auch für Deutsche sehr kommod leben lässt), so wird sich etwas ändern, in bezug auf eine begrenzung von Einfluss und die Gepflogenheiten dieser Wenigen. Anzeichen, hierfür sehe ich bereits. Wie schnell ging es doch mit
    Mr. Madoff; er hatte gute Kunden. Zu einfach gedacht ? Nun man
    wird sehen.

  • 28.04.2010, 17:32 UhrAnonymer Benutzer: Helmers

    Endlich, wenn auch spät tauchen die Zusammenhänge der bankster auf. Jetzt müssen sie n u r noch vor Gericht gestellt werden.

    Anscheinend ist die amerikanische börsenaufsicht SEC in Sachen geschädigte iKb besser und unsere deutsche bAFiN hat trotz Aufforderung zur Nachprüfung nichts gesehen, nichts gehört und nichts gesagt.
    Und warum klagt die iKb jetzt nicht in Amerika gegen Goldman Sachs? Weil die neuen besitzer, die Heuschrecke Lone Star, selber aus Texas ist. Da wird gemauschelt, getäuscht und die Aktionäre betrogen. Was ist mit dem deutschen Finanzministerium, nichts zu hören, nichts zu sehen, wo ist überhaupt der Minister? Was macht der deutsche Wirtschaftsminister dagegen?

  • 28.04.2010, 18:07 UhrAnonymer Benutzer: Geronimo

    aus dem AbACUS Verkaufsprospekt:

 "The initial Purchaser, the Protection buyer, the basis Swap Counterparty, the Collateral Put
Provider, the Collateral Disposal Agent and their respective affiliates may hold long or short positions with respect to Reference Obligations and/or other securities or obligations of related Reference Entities and may enter into credit derivative or other derivative transactions with other parties pursuant to which it sells or buys credit protection with respect to one or more related Reference Entities and/or Reference Obligations."


    damit hat sich GS lupenrein gegen alle Vorwürfe abgesichert, es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass beteilgte an Abacus gleichzeitig Gegenpositionen beziehen können. Die SEC Klage ist eine Nebelkerze mit der vernebelt werden soll, dass die Regeln nicht geändert werden. Theater fürs dumme Volk - nichts anderes-

  • 28.04.2010, 18:13 UhrAnonymer Benutzer: Mark Böschen

    @Geronimo: So einfach ist das nicht. Wie in dem Artikel beschrieben: E-Mails von Goldman und von ACA an Goldman zeigen, dass der CDO-Verwalter davon ausging, dass Hedgefonds Paulson & Co das Equity-Piece an dem CDO übernehmen wollte. Wenn die SEC nachweist, dass ACA nur unter dieser Voraussetzung die Verwaltung des CDO übernommen hat, dann kann das durchaus ein rechtliches Problem für Goldman sein. Warum hat die bank diesen irrglauben von ACA nicht korrigiert? Außerdem ist die Rolle Paulsons bei der Auswahl der CDS, die in den CDO sollten, in der Tat ungewöhnlich - besonders dann, wenn Paulson gar nicht (als long-investor) in den CDO investieren wollte.

  • 28.04.2010, 18:15 UhrAnonymer Benutzer: Geronimo

    sehe gerade, dass die zur Erläuterung des deals beigefügte Grafik mehrere Fehler enthält. Nicht einmal die Definition von CDO ist richtig, synthetische CDO - um solche handelt es sich bei dem deal - werden gar nicht erst genannt, die Zahlungsströme sind falsch, bitte gründlich überarbeiten.

  • 28.04.2010, 18:23 UhrAnonymer Benutzer: Mark Böschen

    @Geronimo: Haben Sie eigentlich den Text gelesen, unter dem Sie kommentieren? Da wird beschrieben, dass es um synthethische CDOs geht und was das ist. Es passt ihnen vielleicht nicht, dass diese CDO-Geschäfte jetzt heftig kritisiert werden - sind Sie eigentlich selbst in solchen Geschäften engagiert? Aber die wesentlichen Zusammenhänge sind im Text korrekt dargestellt - und wenig schmeichelhaft für die betroffenen investmentbanken, nicht nur Goldman. Allerdings haben wir in der Grafik nicht jedes Detail der Transaktion dargestellt. Es hätte für die meisten Leser wenig Sinn, solche Grafiken wie im Abacus-Prospekt abzudrucken, da sich viele nicht für jede Feinheit dieses Geschäfts interessieren dürften. Wohl aber dafür, dass einige investmentbanken ihren Kunden massiv geschadet haben, obwohl sie bereits von den großen Risiken im Hypothekenmarkt wußten.

    Zu ihrer Einschätzung, es handle sich um Nebelkerzen bei der Diskussion um CDOs: JP Morgan schätzt die möglichen Nettoverluste der Deutschen bank aus Schadenersatzklagen, darunter die im Artikel erwähnte aus San Francisco, auf 2,4 Milliarden Euro.

  • 28.04.2010, 18:24 UhrAnonymer Benutzer: @ Böschen

    Sie bringen da einiges durcheinander! ACA war bei der Auswahl der Referenzhypotheken tätig, welche zu einem synthetischen CDO gebündelt werden sollten. Hat also das bündel geschnürt, auf das iKb bereit war zu wetten. Es wäre an iKb gewesen, zu hinterfragen, um welche Hypotheken es sich handelt und wer sie nach welchen Kriterien ausgesucht hat. iKb hat gewusst, dass sie gegen jemand wetten, der auf Ausfall der Hypothekenzahlungen setzt, denn das ist der zweck einer synthetischen CDO.
    im übrigen sind im Verkaufsprospekt zu Abacus seitenlange Risiken aufgeführt, die alle involvierten Parteien unterschrieben haben, darunter auch der Hinweis, dass bereits Hypotheken faul geworden sind, dass alle beteiligten an unterschiedlichen, auch konträren Positionen zu Hypotheken beteiligt sind etc.
    Noch einmal, hier wird populistisch Stimmung gemacht, damit verborgen bleibt, dass man keine Änderungen der Derivateregulierung will.

  • 28.04.2010, 18:46 UhrAnonymer Benutzer: Mark Böschen

    @Geronimo: Die Rolle von ACA ist im Text korrekt beschrieben. Der im Text zitierte Jim Finkel, der selbst CDOs verwaltet, erklärt die Merkwürdigkeiten bei dem CDO-Geschäft schlüssig, finde ich.

    ihre Kritik an der iKb finde ich berechtigt. Allerdings finde ich auch die Kritik an Deutscher bank und Goldman Sachs berechtigt. Kunden etwas zu verkaufen, diese Kunden dann gegenüber anderen als dem Untergang geweiht (Tourre) oder schlicht dumm (Lippmann) zu bezeichnen, wirft kein gutes Licht auf die investmentbanken. Das müssen doch auch Sie zugeben, obwohl Sie bei einer arbeiten, oder?

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