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Kommentare zu: "Für viele steht die Altersvorsorge auf der Kippe"

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5 Kommentare
  • 14.09.2012, 12:59 UhrKritiker1970

    Es ist immer wieder unglaublich, mit welchem Unwissen man bei den sogenannten Verbraucherschützern konfrontiert wird!
    Einerseits raten Sie zum Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung (die deckt ein Risiko ab - nämlich dass man krankheitsbedingt nicht mehr arbeiten kann). Aber nicht jeder wird berufsunfähig. Derjenige, der nicht berufsunfähig wird hat auf seine gezahlte Prämie eine Rendite von -100%!!!!! Auf gut deutsch: TOTALVERLUST.

    Bei der Altersversorgung wiederum wird so getan als gäbe es kein Risiko.
    Aber wenn die durchschnittliche LEbenserwartung ab dem 65. Lebensjahr noch z.B. 20 Jahre beträgt, bedeutet das doch, dass eine Hälfte der Menschen vorher und die andere danach stirbt.
    Was macht also der, der seine Altersvorsorge auf 20 Jahre ausgelegt hat, aber tatsächlich 30 Jahre lebt. Nichts mehr essen, nicht mehr heizen, nichts mehr anziehen und keine Medikamente mehr kaufen oder was?

    Eine Rentenversicherung ist auch eine Risikoabsicherung, die man natürlich nur sehr begrenzt einsetzen sollte.

    Ganz zu schweigen davon dass privat angespartes Geld im Falle einer Insolvenz oder beim Bezug von ALG II erst mal größtenteils verbraucht werden muss. Ist das etwa kein Risiko.

    Mit einer Basisrente oder einer betrieblichen Altersvorsorge ist zumindest dieses Risiko gebannt.

    Natürlich kommt es immer auf die einzelne Situation an.
    Ich kann aber diese pauschalen Aussagen dieser so genannten "Experten"
    nicht mehr hören.
    Altersvorsorge wird zunehmend rechtlich beeinflusst (Arbeitsrecht, SV-Recht, Insolvenzrecht, Versorgungsausgleichsrecht, ...)
    Diese Typen schauen immer nur auf die Geldanlage aber nicht auf die Randbedingungen.

    Schöne Experten!!



  • 14.09.2012, 14:19 UhrSchutzvorVerbraucherschutz

    Axel Kleinlein hat mit einer ehemaligen Riester-Untersuchung für den größten Fauxpas in der Geschichte der Stiftung Warentest gesorgt. Zum ersten Mal in der Geschichte der Stiftung Warentest wurde ein Heft zurückgerufen. Man darf also nicht alles so ernst nehmen, was der Mann so sagt. Alles schlecht reden aber keine Lösungen präsentieren ist genau der Stil, den er seit Jahren prägt.

  • 14.09.2012, 14:55 Uhrpedro

    Knapp 40 Jahre in die SV eingezahlt 90 000.-€ ....ein drittel von dem was versprochen wurde beim Abschluß wurde ausbezahlt.
    Ein Dank an meinen Sp-kassenberater.

  • 14.09.2012, 15:49 UhrGeorge

    Herr Kleinlein sollte es eigentlich bessr wissen. Aber das, was hier geboten wird, ist nur schwammiges, verwirrendes Lobbyistengeplapper.
    Es wird dumpf und phrasenhaft auf das Produkt geschimpft, wohlwissend, daß es keine bessere Alternative gibt. In einer Zeit, in der Bundesanleihen mit negativer Rendite (der Anleger bezahlt Frau Merkel Geld dafür, damit sie sein Geld sicher verwahrt) ausgegeben werden, wachsen die Bäume für sichere Anlagen mit Zinsgarantie eben nicht in den Himmel. Das genau bietet aber die klassische Lebens- Rentenversicherung. Bei Maybrit Illner hat Herr Kleinlein dann wenigstens die Katze aus dem Sack gelassen und zugegeben, daß alle anderen Alternativen für Kleinsparer inflationsbereinigt Geldvernichtung bedeuten.
    Warum denn nicht immer so ehrlich?
    Für den Satz " Für Einzelfälle mag das denkbar sein, aber ich kann keine Gruppe identifizieren, der ich pauschal zur Riesterrente raten würde." würden deutsche Gerichte einen echten Berater sicher in die Beratungshaftung nehmen und zur Kasse bitten. ZB Minnijobber mit Kindern (alle Mütter, die die Familienkasse etwas aufbessern) wären ja geradezu mit dem Hammer gepudert, dieses Geschenk nicht mitzunehmen.
    Es sollte also auch eine Haftung für Lobbyisten und alle Teilnehmer von Plapperbuden geben. Dann würde wieder differenziert und seriös informiert.

  • 14.09.2012, 17:02 UhrDerMakler

    ..und da steht er nun ,der Herr Kleinlein und rede das in Grund und Boden ,was er jahrelang selbst vermittelt hat !

    Da werden Sterbegeldversicherung für "überflüssige Blödsinn" erklärt ,Unfallversicherung zu "Lachnummern" degradiert und Kapitalbildene Lebensversicherung als "Falschberatung in jeder Hinsicht" auserkoren ..

    Fürwahr der heutige Sinn einer Kapitalbildene Lebensversicherung erschließt sich nur noch in ganz wenigen Situation /Analysen ,aber der damalige Dreh & Angelpunkt war ja nie vorhanden ,man sie überhaupt nicht hätte abschließen sollen ,sondern direkt alles auf ein Sparkonto parken sollen..na klar !

    Fünf Sicherungen ,Elemente einer Renten / Lebens / Risiko Vorsorge sind von keiner anderen Vorsorgen wegzuwischen : Beitragsbefreiung, Todesfall (Risikoversicherung) , Ausweiss/Sicherungsdokument (Finanzierung) ,Anerkennung als Altersvorsorge ohne Abgeltung (5/12/60 Regelung) ! Bestandteil auch von heut moderen Rentenvorsorgen ! Selbst. Berufsunfähigkeitsversicherung werden schon länger als Herrn Kleinlein es wahrhaben möchte vermittelt und nicht in Kap LV "gepresst"

    Faszinierend das für alle überflüssig erscheinen Vorsorgen laut BdV keine greifbaren oder besseren Alternativen genannt werden , geschweige es gibt gut ausgebildete Mitarbeiter ,die Ihre Ratschläge auch auf eine professionelle Ausbildung stützen können !

    Aktuell läuft eine Klage bei der BdV in Bezug auf eine älteren Dame ,der geraten wurde ,Ihre langjährigen Sterbegeld Vorsorgen zu kündigen und auf ein Sparkonto zu packen..leider verstarb die Dame innerhalb von sechs Monaten nach Ratschlag ,der Rückkaufswert decke noch nicht einmal die Beerdigungskosten,die Familie klagt wegen Falschberatung !Wären beide Verträge bestehen geblieben ,wären die Kosten gedeckt ! und so mehreren sich die Stimmen ,die alte eingesessene Kap LV aufgekündigt haben auf Ratschlag des BdV dagegen vorzugehen..

    Vielleicht einfach mal die Kl.... ha....? wenn man keine Ahnung hat ?

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