Kommentare zu: Abkassieren mit Fondspolicen

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25 Kommentare
  • 12.08.2010, 10:52 UhrAnonymer Benutzer: weltenbummler

    Ja, davon kann ich auch ein Lied singen. ich habe bis zur Kündigung 6100 € in einer Fondsgebundene Lebensversicherung eingezahlt (Moneymaxx) und 4239 € bei der Kündigung nach 10 J. erhalten.
    NiE WiEDER!

  • 12.08.2010, 10:58 UhrAnonymer Benutzer: Banker

    Fondsgebundene LVs, komplizierte Zertifikate, Fonds bei denen selbst die herausgebende bank nicht versteht was da alles drin ist...
    Es ist doch alles das gleiche. Selbst als banker stehen mir oft die Haare zu berge, wenn ich sehe was unsere "Produktentwickler" für einen Schwachsinn rausbringen.
    Kunden kann man generell nur Raten - ausschließlich Produkte zu kaufen die Sie selber verstehen (auch wenn es schlimmstenfall nur ein Sparbuch ist) und sich von ihrem berater die Anlage plausibel (!) erklären zu lassen. Wenn ein schlechtes bauchgefühl da ist oder der berater zuviel Druck macht: Finger weg!
    Es gibt in jeder Anlageklasse simple Produkte, wo nur wenige Faktoren berücksichtigt werden müssen und wo die Kosten klar zu sehen sind - ich merke immer wieder, dass diese Produkte bei meinen Kunden sehr gut ankommen. Fondsgebunden LVs gehören da definitiv nicht zu! Das gleiche gilt auch für die Direktanlage in Fonds: Fonds mit Standardwerten egal ob es jetzt Deutschland, Welt oder was auch immer ist sind recht einfach für den Kunden nachzuvollziehen. Wenn es jetzt aber schon ein Dachfond ist, ist der Kunde der Fondsgesellschaft hilflos ausgeliefert, da absolut nicht nachvollziehbar ist was darin enthalten ist. Spezialfonds (biotech etx.) sind ebenfalls nur sehr bedingt sinnvoll, da Kunden die solche Risiken eingehen eigentlich direkt Einzelwerte kaufen können - auch Argumente wie "Anlage mit kleinen beträgen möglich" oder "Risikostreuung" ziehen da nicht, da solche Sachen nur für Menschen mit Erfahrung und Geld sind.
    bis denn

  • 12.08.2010, 13:06 UhrAnonymer Benutzer: AnnaBlume

    Eine information im Artikel ist nicht korrekt: bei Fondspolicen gibt es keine Ratenzuschläge. Und wer monatlich einzahlt, profitiert ggf. besser vom Cost-Average-Effekt als bei jährl. Zahlung. Es kann dann außerdem monatlich gekündigt werden statt jährlich.
    in diesem Zusammenhang ist das büchlein "Der Fremde an meinem Wohnzimmtertisch" zu empfehlen, das die interessen und Zwänge der Finanzvermittler jeglicher Couleur sarkastisch und informativ darstellt.

  • 12.08.2010, 13:40 UhrAnonymer Benutzer: Banker

    @Annablume
    bei Fondspolicen hängt es stark vom Anbieter ab ob Ratenzuschläge genommen werden. Der sogenannte Cost Average Effekt ist auch in der Praxis fraglich - außerdem ist auch bei einer jährlichen Zahlung ein Cost Average Effekt zu sehen, da bei einer entsprechen langen Laufzeit entsprechen 20, 30 oder 40 Raten eingezahlt wurden...
    Die Kündigung kann bei den meisten Gesellschaften jederzeit ausgesprochen werden, wobei dann meisten Monatsende Abrechnungszeitpunkt ist.

  • 12.08.2010, 13:45 UhrAnonymer Benutzer: Bodo Giertz

    Nichts für ungut, aber das ist doch eigentlich nichts Neues und auch logisch.

    ich habe selber einmal für einen wirklich unabhängigen Vermittler gearbeitet.
    Dann kam immer der Kommentar "Davon habe ich aber noch nie gehört ... "
    Aber die Firma von der Michael Schuhmacher immer die Mütze trägt, der vertraut man natürlich.
    ist doch klar, das die vor allem konzerneigene Fonds an den Mann und die Frau bringen wollen !

  • 12.08.2010, 14:07 UhrAnonymer Benutzer: Thomas K.

    Dient die Fondpolice der Altersvorsorge oder dem kurzfristigen Sparen?
    Welche Fondspolicen aktualisieren in regelmäßigen Abständen ihre Fondspalette?
    ist es Status Quo, sinnvoller Abgeltungssteuer zu zahlen oder eine Ertragsanteilbesteuerung zu haben?
    Werden die Kosten gezillmert entnommen oder nicht?
    Wie sollte der Vertrieb ihrer Meinung nach bezahlt werden?
    Solange das Thema lediglich die Kosten sind und in der heutigen Zeit alles riskant geredet wird, sollte sich nicht wundern, dass er vor 10 Jahre etwas anderes geschrieben hätte.

  • 12.08.2010, 15:13 UhrAnonymer Benutzer: T.W.

    1. Esgibt Policen mit hervorragender Fondsauswahl.
    2. Eine derart breite Streuung auf unterschiedliche Fonds, auch mit kleinen beoträgen, ist NUR in einer Fondspolice möglich.
    3. Fondspolicen dienen der Altersvorsorge und nicht dem Sparen auf 5 Jahre.
    4. Die Kostenentnahme in den ersten 5 Jahren (Zillmerung) ist allseits bekannt und vollkommen in Ordnung wenn man Punkt 3 Ernst nimmt.
    5. Jegliche Umschichtungen in der Fondspolice während der gesamten Laufzeit sind absolut abgeltungsteuerfrei und mithin für aktivere Anleger bzw. deren berater ein hervorragendes Mittel um steuerfrei Vermögen aufzubauen.

    Man sollte sich nicht von abhängigen bankern sondern ausschliesslich von unabhängigen Finanzberatern beraten lassen!

  • 12.08.2010, 15:14 UhrAnonymer Benutzer: Selbstanleger

    @banker : Vollkommen richtig ! Jeder Anlager muß verstehen, was er tut. Eine fondsgebundene LV ist defintiv der falsche Ansatz für eine LV. Wer unbedingt Fonds besparen will, sollte dies per Sparplan tun. Das ist übersichtlich und transparent und verhältnismäßig kostengünstig. Denn welche Teile des Geldes tatsächlich in die LV wandern - abzgl. aller Kosten - ist völlig intransparent. Hinzu kommt die Volatilität des Fonds, was die Entnahme im bedarfsfalle sehr unkalkulierbar macht.
    Mein RAT : Kaufen Sie gezielt Aktien und ggf. auch Anleihen von Global Playern und ausgesuchte Fonds. Dazu ein wenig bargeld für die kaputte Waschmaschine oder ein Auto. Mehr braucht kein Mensch. Doch leider ist vielfach die Gier schier unersättlich... und Schlaumeier, die diese Kunden an den Haken nehmen , gibt es überall.

  • 12.08.2010, 15:14 UhrAnonymer Benutzer: Selbstanleger

    @banker : Vollkommen richtig ! Jeder Anlager muß verstehen, was er tut. Eine fondsgebundene LV ist defintiv der falsche Ansatz für eine LV. Wer unbedingt Fonds besparen will, sollte dies per Sparplan tun. Das ist übersichtlich und transparent und verhältnismäßig kostengünstig. Denn welche Teile des Geldes tatsächlich in die LV wandern - abzgl. aller Kosten - ist völlig intransparent. Hinzu kommt die Volatilität des Fonds, was die Entnahme im bedarfsfalle sehr unkalkulierbar macht.
    Mein RAT : Kaufen Sie gezielt Aktien und ggf. auch Anleihen von Global Playern und ausgesuchte Fonds. Dazu ein wenig bargeld für die kaputte Waschmaschine oder ein Auto. Mehr braucht kein Mensch. Doch leider ist vielfach die Gier schier unersättlich... und Schlaumeier, die diese Kunden an den Haken nehmen , gibt es überall.

  • 12.08.2010, 16:00 UhrAnonymer Benutzer: Banker

    @T.W.
    zu 1. Klar sagt das jede Marketinggesellschaft - generell ist in Versicherungen der Fonds oder die Fonds enthalten, mit denen die Gesellschaft die besten Verträge aushandelt. Umschichtungen werden auch ausschließlich aus geschäftspolitischen Grünen vorgenommen. Jeder möchte mit seinem Produkt Geld machen was natürlich erlaubt ist - nur muß die Transparenz stimmen.
    zu 2. Es stellt sich die Frage ob es überhaupt Sinn macht in so extrem breit gestreute verschiedene Fonds zu investieren - eigentlich würde zu dem Thema ein Globalanlegender blue Chip Fonds reichen.
    zu 5. Müssen überhaupt Umschichtungen sein. Für Kleinanleger sind eigentlich nur gute Standardfonds mit blue Chips zu gebrauchen - da muss in der Regel nicht umgeschichtet werden. Für die "aktiven Anleger" sind diese Produkte absolut nichts, da hier die Nachteile einer Spekulativen Anlage (Kurs- und Währungsrisiko) mit den Nachteilen einer konservativen Versicherung (unflexibel und teuer) kombiniert werden.
    Zur Steuer: klar sind Umschichtungen innerhalb der VS Abgeltungssteuerfrei, nur heißt das nicht dass man so steuerfrei ein Vermögen aufbauen kann. Die Versicherung ist und bleibt steuerpflichtig! Außerdem sind wir jetzt wieder bei dem Thema "Umschichtung - warum?"...
    "unabhängige Finanzberater" - habe ich in 15 Jahren in der branche noch nicht kennengelernt, da jeder immer nur eine gewisse Auswahl verkörpert. Das soll nicht heißen dass jeder schlecht ist, aber gerade die die speziell auf ihre unabhängigkeit Pochen sind nicht frei (alle Strukkis sind natürlich lt. eigener Angabe "frei"), alleine weil Selbständige einen dauernden Existenzdruck haben.

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