Kommentare zu: Mangelhafte Riester-Rente

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12 Kommentare
  • 07.12.2009, 18:48 UhrAnonymer Benutzer: Sparer

    Dieser Artikel ist einer unter vielen, der keinen Entscheider in den Ministerien interessiert.
    Daß die Riester-Rente eine Augenwischerei ist und alle in den vergangenen Jahrzehnten gepriesenen Vorsorgeinstrumente per Gesetz (steuerlich per Abgeltungssteuer) bestraft wurden ist ein Riesen-Slandal, der letztendlich den Großteil der Rentner im Erlebensfall in die Armut zwingen wird.
    Wer es sich einkommensseitig leisten kann, kann zwar versuchen vorzusorgen, jedoch ist die steuerliche behandlung alternativer Vorsorgeformen praktisch eine Enteignung.
    Eigentlich ist niemandem zu verdenken, sich aus dem Sozialsystem als Einzahler zu verabschieden oder trotz Erwerbstätigkeit in irgendeiner Form selbst vorzusorgen. Am Schluß haben beide Gruppen den selben Ertrag, wobei letztere dies durch Riester & Co. auch noch selbst aus dem Nettoeinkommen zusätzlich erwirtschaftet hat.
    in diesem Sinne - Gute Nacht Deutschland !

  • 07.12.2009, 19:01 UhrAnonymer Benutzer: AJ

    Die Riester-Rente ist der Einstieg in das kapitalgedeckte Rentensystem. Jeder Doof kann sich ausrechnen, daß in wenigen Jahrzehnten unser umlagefinanziertes Rentensystem am Ende ist. Das aber auch die kapitalgedeckte Rente nicht das Gelbe vom Ei ist, erleben zur Zeit die angelsächsischen Länder nach der Finanzkrise. Leider wird es verläßliche Aussagen über Riester erst in 15-20 Jahren geben, wenn viele beitragszahler die Ansparphase beendet haben. Man wird sich wundern, wie wenig noch vom eingezahlten Kapital übrig ist. Doch dann haben Politik + Finanzindustrie schon lange ein neues Produkt auf den Markt gebracht, daß "steuerlich gefördert" wird.

  • 08.12.2009, 00:26 UhrAnonymer Benutzer: Horst (George) Balonier

    Die Riester Rente ist schlicht ein Unsinn. Nicht mehr und nicht weniger!

  • 08.12.2009, 01:05 UhrAnonymer Benutzer: Arbeitnehmer

    Da zugleich der sogenannte Riesterfaktor in der Rentenformel (siehe auch wikipedia) die Gesetzliche Rente weiter schmälert, finanzieren die Arbeitnehmer quasi damit auch noch über ihre Zwangsbeiträge selbst die "großzügige" Steuerförderung der Riesterrente,bzw. die Förderung von Versicherungskonzernen (bzw. es ist traurig und höchst problemtaisch, wie unsere Regierung, egal welcher Colour, inzwischen mit Lobbyisten durchtränkt ist, und zu welchen Konsequenzen dies für den normalen Arbeitnehmer in fast allen Lebensbereichen inwischen führt). Transparente und nachvollziehbare berechnungen findet man auch auf der Seite www.riesterrentenbetrug.de . Das die SPD-Mitglieder Riester und AWD-Rürup mit Vorträgen oder als Angestellter sich dumm und dämlich verdienen, hat zumindest ein gewisses "Geschmäkle".

  • 08.12.2009, 03:59 UhrAnonymer Benutzer: Purer Lobbyismus zerstört Rente

    Nach Abschaffung der bU ab Jahrgang 1961 in der GRV (spart 1% Rentenbitrag, bei einer notndigen, aber nun durch den Arbeitnehmer alleine kaum mehr finanzierbaren privaten Versicherunglösung) zugunsten der Versicherungswirtschaft, wird nun das seit mehr als 100 Jahre bewährte System weiter zerstört. Das umlagenfinanzierte System hat nur ungefähr ein Zehntel der Kosten wie die Riesterrente. Ohne Riester würden die beiträge (ohne Riesterfaktor) bis 2030 auf maximal 25% steigen, während nun die Arbeitbehmer bis maximal 22% Rentenbeitrag, die verbleibenen 4% alleine tragen - siehe www.nachdenkseiten.de - volkswirtschaftich schädlich: Geld was für den ohnehin schon schwachen Konsum im inland fehlt. Wessen Geistes Kind Riester ist, siehe die veröffentlichungspflichtigen Nebeneinkünfte während seiner Zeit als Mdb
    http://www.abgeordnetenwatch.de/walter_riester-650-5818.html das der ebenfalls der SPD - ehemalige Arbeitnehmerpartei - angehörige Herr Rürup (Rüruprente) seinen berulichen Schwerpunkt bei dem nicht immer gut beleumundeten Versicherungskonzern AWD gefunden hat, verwundert einen auch nicht mehr. Dessen Chef Herr Maschmeyer aus Hannover übrigens ein guter Kumpel unseres G(azprom) Schröders ist - letzterer setzt sich übrigens dafür ein, dass dieses mächtige russische Staatsunternehmen einen Zugang bis zum deutschen Endverbraucher bekommt - nach erfolgreicher Durchsetzung eines nicht die Energieversorgungssicherheit stärkenden und wirtshaftlichen weniger sinnigen Pipelineprojekte durch die Ostsee direkt in unser Land.

  • 08.12.2009, 13:48 UhrAnonymer Benutzer: infotainment

    @ aj: sie sind eher zu doof und glauben die propaganda der alterspyramide... das umlageverfahren wird mit gekauften politikern zerstört, weil daran nieman verdient...
    http://www.nachdenkseiten.de/?p=4391

  • 08.12.2009, 15:28 UhrAnonymer Benutzer: AJ

    @infotainment
    Während meines Studiums und meiner beruflichen Laufbahn mußte ich mich mit einer Reihe mathematischer Modelle befaßen. Für unser derzeitiges Rentenmodell genügt aber Grundschulrechnen: Viele beitragsempfänger, wenige beitragszahler -> geringes Rentenniveau. Sinkende beitragseinnahmen führen zu weiteren sinkenden Niveaus. Das Pyramidenmodell funktioniert nur mit kräftigem Unterbau. Der ist aber nicht mehr vorhanden. Nicht umsonst bringt die Politik die Riester-Rente ins Spiel. Außerdem wird das Rentensystem bereits durch Steuerzuschüsse quersubventioniert. Zweitens: Wenn Sie meinen Kommentar wirklich gelesen hätten, dann wäre ihnen auch die kritsche Einstellung ggü. der Finanzindustrie aufgefallen. Drittens: beschimpfungen und Stammtischniveau bringen uns auch nicht weiter.

  • 08.12.2009, 23:33 UhrAnonymer Benutzer: DartVader

    AJ ist ein Spambot der bundesregeirung wie es scheint.

    Die Umlagenfinanzierte Rente ist genauso unsicher wie die Private Rente.
    Ohen Einzahler also ohne Fundament besteht keinerlei Auszahlungssicherheit egal bei welchem System.
    Jedes System ist auf neue und viele Einzahler angewiesen, sonst kippt es.

    Und da ist es egal wie das System heisst. Wurzmeiers Rente oder Gladbacher Superspar ...

  • 09.12.2009, 10:56 UhrAnonymer Benutzer: AJ

    @Dartvader
    Sie schreiben es ja selbst: "Jedes System ist auf neue und viele Einzahler angewiesen" ... genau deswegen kippt das System. Denkt man diesen Gedanken weiter, wird man wohl beim steuerfinazierten Rentensystem landen. Dann wäre es aber auch sinnvoll Gruppen mit an bord zu holen, die sich momentan nicht am Rentensystem beteiligen, wie etwa die beamten.

  • 19.12.2009, 10:43 UhrAnonymer Benutzer: OskarF

    @AJ:
    Prozentual stimmt die Rechnung, dass das %-Rentenniveau sinken kann bei wachsender Rentnerzahl oder schrumpfender Zahl der beitragszahler. in einer wachsenden Wirtschaft kann das genauso verkraftet werden wie ein Anstieg des beitragssatzes. Eine Erweiterung auf Selbstständige und beamte würde den Effekt der fallenden Lohnquote ausgleichen.
    Der Staat subventioniert das Rentensystem übrigens nicht, er zahlt nur für die auferlegten versicherungsfremden Leistungen ("Wer bestellt, muss auch zahlen"), und das noch nicht einmal voll.

    Der einzige wirklich sachkundige Kommentar ist der von "Purer Lobbyismus zerstört Rente". Da die Riester-Sparer nicht nur ihr eigenes Kapital ansparen müssen, sondern auch das Umlagesystem für die daraus finanzierten Rentner am Leben erhalten müssen (dazu dient der Riester-Faktor!), müssten sie bei einem Umstieg innerhalb einer Generation doppelt zahlen - wegen des fehlenden Arbeitgeberbeitrags zur Riester-Rente sogar 3-fach! Realistisch ist eher eine Umstellungszeit von 3 bis 5 Generationen (90 bis 150 Jahre), von denen keine einen Vorteil aus dem Umstieg hätte ("Opfer-Generationen").

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