Kommentare zu: So finden Sie einen Honorarberater

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20 Kommentare
  • 08.05.2009, 20:22 UhrAnonymer Benutzer: Matthias Hollweck

    Das umfangreichste Netzwerk der reinrassigen Honorarberater, mit ethischen Standards wie Provisionsannahmeverbot, Transparenzgebot, nachhaltiger betreuung und ausschließlich provisionsfreien Lösungen bietet die VDH GmbH Verbund Deutscher Honorarberater (www.honorarberater.eu). Dort sind über 300 Unternehmen mit über 1.000 Honorarberatern angeschlossen, die sich schriftlich zu den Leitlinien der Honorarberatung verpflichten müssen.

  • 11.05.2009, 16:07 UhrAnonymer Benutzer: Josef

    Ein Honoraberater in allen Ehren, aber hier wird der Kunde doppelt belastet.

    Einerseits das Honorar, welches der berater bekommt, auf der anderen Seite jedoch die eingepreiste Provision oder Courtage, welche von den Gesellschaften nicht rausgerechnet wird, nur weil ein Honorarberater das Geschäft angebahnt hat.

    Soll das unter außerordentlichem Gewinn des Risikoträgers verbucht werden?

  • 11.05.2009, 17:36 UhrAnonymer Benutzer: ein verärgerter

    Ja, toller Tipp: Versicherungen auf Honorarbasis. Zu dumm, dass viele Versicherungsgesellschaften überhaupt keine Honorartarife anbieten. Und nun? Schön auch die beschuldigung dass Versicherungskaufleute immer den möglichst hochprovisionierten Tarif bzw. Anbieter auswählen. Diese broschüre ist in meinen Augen ein riesiger Fehltritt !

  • 11.05.2009, 17:41 UhrAnonymer Benutzer: Christian Rische

    Honorarberater arbeiten ausschließlich auf Honorarbasis. Einige Versicherungsgesellschaften haben diesen Trend erkannt und bieten echte (provisionsfreie) Nettotarife. Hier hat der Kunde tatsächlich eine echte beitragsersparnis oder einen garantierten höheren Rückkaufswert als bei den Provisionstarifen. Honorarberater legen alle Provisionen offen und beugen so möglichen interessenskonflikten vor. Transparenz ist der wichtigste Grundsatz, denn Honorarberater erhalten ihre Einkünfte ausschließlich vom Auftraggeber. Das ist einzig und allein der Mandant.

  • 11.05.2009, 18:23 UhrAnonymer Benutzer: ein Begeisterter

    ist das denn nicht fantastisch. Es gibt fast was umsonst. Das ist in der heutigen Zeit schon eine Rarität. Aber mal im Ernst. Von ihrem beispiel - 200 € mtl. 35 Jahre - Kosten = 4.000 €. Hier sollten Sie mal richtig recherchieren was am Ende für den Vermittler übrig bleibt. Sie suggerieren, dass das die 4.000 € sind!? ich glaub, dann schul ich noch einmal um und verkaufe 2 Verträge im Monat und komm vor lachen nicht in den Schlaf. Aber nun, die Gesellschaften machen es ja fast umsonst und der Honorarberater nimmt ja auch nur ne kleine Mark. Dann mal los!!

  • 11.05.2009, 18:26 UhrAnonymer Benutzer: Peter Schultheiß

    Verbraucherzentralen hier zu nennen ist aber absolut nicht nachvollziehbar. Haben Sie sich schon mal Gedanken über die Anforderungen an "berater" in den Verbraucherzentralen gemacht ? Meine eigenen Erfahrungen mit diesen "beratern" sagen, dass es sich sehr oft um absolute Neulinge handelt, die nicht einmal Erfahrung mit eigenen Geldanlagen mitbringen und dann auf Kunden losgelassen werden, die teilweise Anlagen im 6-stelligen bereich machen wollen ! Eine übermässige Verbreitung der Honorarberatung wird für die Masse der bevölkerung dazu führen, dass überhaupt keine beratung mehr angeboten wird ( zu teuer ) und nur ein kleiner Teil der bevölkerung davon profitiert - ganz davon zu schweigen, dass auch die Jobs von hochqualifizierte Finanzberatern wegfallen werden - s. Erfahrungen in anderen Ländern.

  • 11.05.2009, 18:27 UhrAnonymer Benutzer: Eberhard Julius Rüdiger

    Die Unsicherheit am Versicherungsmarkt ist durch die schlechte handwerkliche Umsetzung der EG-Richtlinie 2002/92 zur Versicherungsvermittlung entstanden. Es kann aber festgestellt werden:Der einzige Vermittler, der die interessen des Kunden zu vertreten hat, ist der Versicherungsmakler. Er muss den Kunden in dessen interesse beraten und erhält dafür eine Vergütung, die noch in der Prämie enthalten ist und vom Versicherer weitergegeben werden muss.
    Netto-Tarife wären die sauberste Lösung. Also ein Tarif unter Aufschlüsselung von Produkt-,Verwaltungs-,Vertriebs- und Vermittlerkosten. Das wäre Grundvoraussetzung für eine Verbraucherfreundliche Vermittlung. Dazu muss eine gesetzliche Definition und Festschreibung des Versicherungsmaklerbegriffs kommen, sodaß Strukturvertriebe sich dieses Namens nicht bedienen dürfen. Das wäre es Anfang.
    Mit freundlichen Grüßen
    Eberhard Julius Rüdiger
    Registernummer:D-QCQW-813HA-47

  • 11.05.2009, 18:55 UhrAnonymer Benutzer: Max Mustermann

    Sehr geehrte Journalisten,

    in Anlehnung an ihr Thema Generalverdacht möchte hier noch eine kurze Ergänzung vornehmen. Und zwar empfehle ich den Lesern dieses Artikel zukünftig bitte nur noch Journalisten zu vertrauen, die Sie, lieber Leser selbst bezahlt haben. Es besteht nämlich leider die Vermutung, dass alle Journalisten nur schreiben was der Herausgeber der Zeitung und dessen Anzeigenkunden wünschen. Für die, die es noch nicht wußten, private Medien finanzieren sich zum Großteil aus Werbeanzeigen und hier besteht die dringend befürchtung dass alle Journalisten windige geldgierige Halunken sind, die nur auf ihren eigen Vorteil bedacht sind. Vielleicht ist es aber auch nicht ganz so schlimm und eher so wie in der Finanzdienstleistung. Meist sind hier die Handelnden nämlich nicht bösartig, sondern einfach nur unprofessionell. Man könnte auch sagen, Sie wissen nicht wovon sie sprechen. Genau so scheint es mir bei den Journalisten zu sein. ich spreche also mal meinen Generalverdacht aus und rufe alle auf keine Zeitungen mehr von privaten Herausgebern und deren Handlangern, den Journalisten zu kaufen. Am besten informieren Sie sich selbst über alles und bitte nicht im internet. Das ist zu gefährlich. Nicht das hier auch noch interessenkonflikte ruhen. Fahre Sie lieber selbst vorbei und sprechen Sie mit den hoffentlich unabhängigen informanten :o)
    im übrigen, lieber ahnungsloser Journalist, es ist tatsächlich so, dass Honorarberater entweder nicht unabhängig beraten weil sie nur zwischen wenigen Nettotarifen auswählen können oder sie sind sehr viel teurer, da der Kunde erst ein Honorar und dann eine "Provison" zahlt. Ach ja, der Provisionsberater muss übrigens seine Provision im Regelfall zurück zahlen bei Kündigung des Kunden. Glücklicherweise habe ich für diese schlechte informationsprodukt nicht bezahlt.

    mit freundlichen Grüßen, ihr Max Mustermann

  • 11.05.2009, 18:56 UhrAnonymer Benutzer: Christian

    Theoretisch nicht schlecht - praktisch nicht einsetzbar. So kann ich das kommetieren. ich habe meine Kunde darauf angesprochen, ob es für sie interessant wäre evtl. mehrere hundert € jährlich bei gleichem Versicherungsschutz zu sparen und bei den Sparplänen eine erheblich größere Auszahlung zu bekommen. Alle waren sofort dabei. Nur als ich erwähnt habe, dass das ein Honorar kosten würde ungefähr wie bei der Verbraucherzentrale NRW (Kostenpunkt 150,--€ für 11/2 Stdt. Altersvorsorgeberatung = 100,--€/Std. (super) und dass sie dann je nach Aufwand ca. 1500,-- -3000,--€ für eine Koplettberatung zahlen müssten, war keiner bereit das zu leisten. Man muss ich auch fragen, warum die Verbraucherzentralen nicht so super erfolgreich sind? ich bin jetzt seit 1992 ein selbständiger Finanzdienstleister tätig und habe inzwischen tausende von Menschen kennengelernt, aber keinen der eine Honorarberatung genossen hat. Und wenn man überlegt, dass meine befragte Kunden, die ich schon ca. 15 Jahre betreue und die zwischen 60-100Tsd. € im Jahr verdienen nicht für eine Honorarberatung zahlen wollten, was ist dann mit dem "kleinen Mann"? Hier wird das Volk wirre gemacht und das Ergebnis ist, dass sie nichts machen und da beginnt erst der richtig grosser Schaden.
    Aber darum geht es gar nicht - es geht nur um Macht und Verdrängung und wie heisst es es dann "bezahlen wird das der Verbraucher. Er wird nichts machen." Und hier ist der Schaden langfristigt noch viel größer. Aber wie gesagt darum geht es nicht.

  • 11.05.2009, 21:55 UhrAnonymer Benutzer: Gunnar Parker

    Der Obervertreter der VZ hat dazu auf einer Veranstaltung der Fraktion der FDP im Reichstagsgebäudee geäußert, dass deren Qualifizierung nicht zur Debatte steht auch nicht Haftungsfragen oder Qualifizierung. Er meinte, dass verbraucher ja sowieso nur zur VZ gehen wenn sie schon geschädigt sind... Da war etwas "Raunen" imSaal.

    Gunnar Parker

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