Doug Forsyth, Manager des Fonds Allianz US High Yield, erläutert in einem Gastbeitrag, warum er die Risiken von...
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30 Kommentarebildungsgutscheine wären doch eine gute Alternative, so könnte jeder selbst entscheiden, wohin er sein Kind schickt.
schulpflicht=sollte allen die gleiche chancen geben eine nach ihrem ermessen gute schule zu wählen auch eine "private" .alle zahlen gleiche steuern ,dann auch allen gleiche schulwahl für gleiches geld
bildungsgutscheine haben wir schon vor Jahren angeregt, es wäre eine gerechte Lösung. davon aber will keiner etwas hören. berücksichtigt wird bei der Fianzierung der Freien Träger auch nicht, dass die kommunalen Träger weitere pauschalisierte Zuschüsse erhalten mit denen sie z.b. Schulsekretärin, Hausmeister, betriebskosten des Schulgebäudes Reparaturen und Anschaffungen, aber auch die Schulbücher finanzieren. Wechselt ein Schüler an eine private Einrichtung , erhält die Kommune für diesen Schüler die Zuschüsse nicht mehr, der Freie Träger erhält sie aber auch nicht .
Trefflich gespart.
Prof. Eisinger bringt es auf den Punkt: Ein faires Miteinander zwischen staatlichem und freiem Schulwesen gibt es in kaum einem bundesland. Ob es etwas damit zu tun hat, dass die Länder zugleich Arbeitgeber der Lehrer staatlicher Schulen sowie Genehmigungs- und Aufsichtsbehörde der freien Schulträger (also der vermeintlichen Konkurrenten der staatlichen Schulträger) sind? Ein gesunder Wettbewerb "mit gleichen Waffen" würde sicherlich auch allen Kindern zugute kommen - so kann man es ja auch - vor allem in den neuen Ländern - im bereich der Kindertagesstätten schon längst beobachten (hier gibt es ein tatsächlich freies Wahlrecht der Eltern). besonders schmerzt es die freien Schulträger, wenn man einerseits seitens der Politik die staatlichen Schulen stark favorisiert, weil "man da keine Schulgelder bezahlen müsse" aber andererseits die Politik durch die unzureichende Finanzhilfe dafür verantwortlich ist, dass die freien Träger im Regelfall dazu gezwungen sind, ein (nicht unerhebliches) Schulgeld erheben zu müssen.
Es ist schlichtweg die alte staatliche Arroganz, das mangelnde Zutrauen zu den demokratischen Fähigkeiten des bürgers, dass der Staat sich immer noch als zuständig ansieht für "bildung". Dabei ist es auch historisch erkenntlich, dass bildungsfortschritt, neue Erkenntnisse usw. immer durch hochindividuelles Engagement kamen, sei es bei Forschern, sei es bei authentisch unterrichtenden Lehrern. insofern spricht nichts gegen "Freiheit", die Erfahrung aber sehr wohl dafür. Freie Schulen wissen, dass sie nur aus dem Engagement von individualitäten heraus existieren. Darum atmet der SChüler dort auch schon eine ganz andere "Luft" ein.
Schulpflicht wird zur Worthülse, wenn nicht endlich gilt: Gleiche Chancen für alle, eine nach ihrem Ermessen gute schule zu wählen- und auch eine "private". Alle zahlen gleiche Steuern, dann auch allen gleiche Schulwahl für gleiches Geld!
Sogenannten "private" Schulen nehmen im Rahmen der Gesetze eine öffentliche Aufgabe war, daher sollte auch für sie eine angemessene Finanzierung durch den Staat selbstverständlich sein. Wie soll das gehen: unzureichende staatl. Unterstützung, Mindesterfüllung staatl. Vorgaben, keine Sonderung der Eltern/Schüler nach den wirtschaftlichen Verhältnissen der Eltern? im Grundgesetz steht kein Wort von einer quasi Monopolstellung der staatl. Schule.
Wo wären wir heute ohne die Privatschulen? Letztlich sind sie der Motor für innovation im bildungswesen. Alle Reformen, die sich die Staatsschulen heute groß auf die Fahnen schreiben kommen von den Privaten. Wir leben in einer rasant sich verändernden Welt; entsprechend ändern sich auch die bildungserfordernisse. Zukünftige Herausforderungen werden wir nur mit einer großen bildungsvielfalt meistern können. Deshalb brauchen wir mehr und nicht weniger Privatschulen, und der Staat wäre gut beraten sich immer mehr auf eine Kontrollfunktion zurückzuziehen, aber die bildungswesen selbst freizugeben.
Es kann doch nicht angehen, dass Eltern, die ihre Kinder auf Privatschulen geben ihr bereits versteuertes Geld für die Privatschulen hergeben müssen und gleichzeitig das staatliche Schulsystem mitfinanzieren.
Der Staat soll es endlich möglich machen, dass Privatschulen im gleichen Maße gefördert werden, wie die anderen Schulen auch.
Tolles interview
Zitat:"Statt teurer Steuergeschenke könnte der Staat, unabhängig vom Einkommen der Eltern, bildungsgutscheine ausgeben."
Wenn das endlich käme, wäre das meiner Meinung nach ein Segen für das ganze Schulwesen.
Doug Forsyth, Manager des Fonds Allianz US High Yield, erläutert in einem Gastbeitrag, warum er die Risiken von...
Kommentare zu: „Bis an die Schmerzgrenze“
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