Börse: Neuer Tiefen-Test?

An die zehn Prozent ist der Dax nun seit seinem Abtaucher unter die 6000er-Marke Mitte Juli gestiegen. Vier Wochen - in denen die Nachrichten vor allem aus den USA nicht mehr wirklich schlechter und die Stimmung an den weltweiten Börsen Schritt für Schritt besser wurden.

Auf den ersten Blick ist das eigentlich eine natürliche Reaktion: Nach dem massiven Pessimismus zur Jahresmitte raffen sich die Kurse zu einer vorübergehenden technischen Reaktion auf. Ob sie nun bis 6600 oder 6800 geht, spätestens nach vier bis sechs Wochen laufen solche Gegenbewegungen meist wieder aus und es folgt ein neuer Tiefen-Test. Zumal ohnehin der September vor der Tür steht, statistisch gesehen der gefährlichste Börsenmonat.

In der Tat spricht Vieles für ein solches Kursmuster: Die Finanzkrise ist noch keineswegs ausgestanden, die Gewinnbewertungen der Aktien müssen noch etwas zurück kommen, ein Show-Down an den Märkten mit Volatiliäten um 50 fand noch nicht statt.

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Indessen, es gibt zwei wichtige Unterschieden, die den Aktienmärkten helfen: Erstens die substanzielle Schwäche der Rohstoffpreise und zweitens die heftige Abwärtsbewegung im Euro. Beide sind so ausgeprägt, dass es sich hier womöglich nicht mehr nur um eine kleine Korrektur in den bisherigen Aufwärtstrends handelt, sondern um eine längere Konsolidierung oder Gegenbewegung.

Beides würde dafür sprechen, dass der nächste Rückgang an den Aktienmärkten, der durchaus in den nächsten Wochen noch einmal kommen dürfte, nicht mehr ganz so dramatisch ausfallen könnte.

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