Börsen: Dax startet mit Verlusten

Börsen: Dax startet mit Verlusten

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Achterbahn beim Dax - die Börsen im Zeichen der Finanzkrise

Der deutsche Aktienmarkt hat sich heute nach den zuletzt heftigen Kursausschlägen eine Verschnaufpause genehmigt und ist leichter gestartet.

Der Leitindex Dax fiel zur Eröffnung um 1,5 Prozent auf 5120 Punkte, nachdem er seit Montag rund 14 Prozent zugelegt hatte. Zu den Verlierern zählten die Aktien der meisten Finanzinstitute sowie der Autohersteller. Beide Sektoren hatten in den vergangenen Tagen viel Boden gut gemacht. Der MDax mittelgroßer Werte verlor 1,34 Prozent auf 5970 Punkte. Der TecDax gab um 2,24 Prozent auf 572 Zähler nach.

Die im MDax notierten Aktien von Südzucker stiegen nach der Vorlage der Quartalszahlen um 3,9 Prozent. Verkauft wurden dagegen im TecDax die Aktien des Solar-Anlagenbauers Centrotherm Photovoltaics, die um 16,5 Prozent einbrachen. Händler begründeten die Verkäufe mit der Aussicht auf eine Kapitalerhöhung und die Rücknahme der Gewinnprognose.

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Rezessionsängste drücken

Neben der Finanzkrise rückten nun Rezessionsängste und damit verbunden die Gewinnlage der Unternehmen wieder stärker in den Vordergrund. In Tokio hatte der Nikkei-Index kurz vor Schluss ins Plus gedreht und ein Prozent zugelegt. Zuvor hatte die schwächere Schlusstendenz an der Wall Street die Stimmung gedrückt. Der Dow-Jones-Index war nach Börsenschluss in Europa ins Minus gedreht und hatte 0,8 Prozent verloren.

Unterstützung könnte der Markt vom überraschend starken Anstieg des Quartalgewinns des weltgrößten Chiphersteller Intel bekommen. Die Intel-Aktien machten nachbörslich einen großen Teil ihres Verlustes aus dem regulären Börsenhandel wieder wett und zogen um rund fünf Prozent an.

Die Präsidentin der Fed von San Francisco, Janet Yellen, erklärte indes, die Aussichten für die US-Wirtschaft hätten sich merklich verschlechtert. Nahezu jeder wichtige Sektor sei betroffen. Zwar habe sie die koordinierte Zinssenkung der Vorwoche unterstützt, sagte Yellen. Doch seien Zinssenkungen kein Allheilmittel. Im Fokus der Händler dürfte neben den Quartalsberichten die Statistik zum US-Einzelhandelsumsatz im September stehen. Hier könnte sich zeigen, inwieweit die Finanzkrise das Verbraucherverhalten schon prägt. Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Analysten rechnen im Schnitt mit einem Rückgang der Umsätze um 0,7 Prozent nach minus 0,3 Prozent im Vormonat.

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