Bild: dpaAuf Platz zehn der insgesamt 431 Sparkassen Deutschlands steht die Sparkasse Bremen AG. Ihre Bilanzsumme betrug am 31. Dezember 2009 10,9 Milliarden Euro. Was die Höhe der Spareinlagen betrifft, müsste sie eigentlich den sechsten Platz machen. Immerhin verwaltet sie mehr als 3,1 Milliarden Euro ihrer Kunden. Foto: dpa
Bild: dpaPlatz neun belegt die Ostsächsische Sparkasse Dresden mit einer Bilanzsumme von rund 11,6 Milliarden Euro (Stand 2009). Auch hier sähe es bei einer Gewichtung nach den Spareinlagen anders aus: Platz vier gäbe es dann für die Dresdner. Die Verbindlichkeiten gegenüber den Kunden sind mit 8,5 Milliarden jedoch mehr als doppelt so hoch wie die Summe, die die Kunden der Bank anvertrauten. Foto: dpa
Bild: dpaDie Bilanzeinlagen der Düsseldorfer Stadtsparkasse sind nur unwesentlich größer als die der Kollegen aus Dresden. Platz acht geht somit an die Stadt am Rhein. Die im Übrigen sowohl bei den Spareinlagen (1,97 Milliarden) als auch bei den Filialen und Geldautomaten den zehnten Platz verdient hätte. 70 Automaten und Sparkassenstellen sind über Düsseldorf verteilt. Foto: dpa
Bild: dpaDie Nassauische Sparkasse mit Sitz in Wiesbaden belegt Platz 7 in den Top Ten. (Bilanzsumme: 12,1 Milliarden) Ihr gebiet erstreckt sich über den Hochtaunus-, den Main-Taunus- und den Rheingau-Taunus-Kreis, den Landkreis Limburg-Weilburg, Frankfurt am Main, Wiesbaden und den Rhein-Lahn-sowie der Westerwaldkreis. Damit steht die Naspa teilweise in Konkurrenz zu anderen Sparkassen in Hessen und Rheinland-Pfalz. Foto: dpa
Bild: PressebildDie Sparkasse Hannover ist mit einer Bilanzsumme von mehr als 12,6 Milliarden Euro Deutschlands sechstgrößte Sparkasse. Im Geschäftsgebiet Hannover hat sie rund 660.000 Kunden. Die Sparkasse Hannover arbeitet im Verbundgeschäft mit der Norddeutschen Landesbausparkasse Berlin-Hannover, der DekaBank, der VGH Versicherungen und der Deutsche Leasing zusammen. Foto: Sparkasse Hannover
Bild: Stadtsparkasse MünchenVorstandsvorsitzender Harald Strötgen verwaltet Deutschlands fünftgrößte Sparkasse. Fast 4,7 Milliarden Euro Kundengelder ruhen in der Bank, die Bilanzsumme belief sich 2009 auf fast 15,6 Milliarden. Sie ist außerdem die größte bayerische Sparkasse und gehört zu den stifterisch aktivsten Unternehmen Deutschlands. Im vergangenen Jahr vergab sie circa 12,7 Millionen Euro für soziale und kulturelle Projekte. Foto: Stadtsparkasse München
Bild: dpaPlatz vier macht die Frankfurter Sparkasse. Sie bringt es auf eine Bilanzsumme von rund 17,7 Milliarden Euro und gehört zur Landesbank Hessen-Thüringen. Der Sitz ist in Frankfurt am Main. Die Frankfurter Sparkasse entstand im Frühjahr 1989 durch den Zusammenschluss der Frankfurter Sparkasse von 1822, einer Tochter der Polytechnischen Gesellschaft, und der Stadtsparkasse Frankfurt. Von den Ursparkassen hat die Sparkasse das Logo 1822 beibehalten. foto: dpa
Bild: dpaDie Bronzemedaille geht an die Kreissparkasse Köln mit einer Bilanzsumme von rund 24,3 Milliarden Euro. Sie ist in Deutschland die größte Kreissparkasse und die drittgrößte Sparkasse. Träger des Geldinstituts ist ein Zweckverband, der von dem Rhein-Erft-Kreis, dem Rheinisch-Bergischen Kreis, dem Oberbergischen Kreis und dem Rhein-Sieg-Kreis gebildet wird. Foto: dpa
Bild: dpaDie Sparkasse KölnBonn steht ebenfalls auf dem Treppchen: Sie ist Deutschlands zweitgrößte Sparkasse und verwaltet Spareinlagen von 5,197 Milliarden Euro. Ihre Bilanzsumme beläuft sich auf 29,4 Milliarden und sie beschäftigt mehr als 5.000 Angestellte. Am Zweckverband Sparkasse KölnBonn hält die Stadt Köln 70 Prozent und die Stadt Bonn 30 Prozent. Foto: dpa
Bild: dpaDeutschlands größte Sparkasse ist die Hamburger Sparkasse mit einer Bilanzsumme von rund 37, 7 Milliarden (Stand Ende 2009) und Spareinlagen in Höhe von fast sechs Milliarden. 200 Geldautomaten und Filialen gibt es in Hamburg. Die Hamburger Sparkasse AG (Haspa) ist eine von sechs in Deutschland noch bestehenden freien öffentlichen Sparkassen. Sie ist eine 100prozentige Tochter der Haspa Finanzholding. Texte: Kerstin Dämon Foto: dpa
Auf Platz zehn der insgesamt 431 Sparkassen Deutschlands steht die Sparkasse Bremen AG. Ihre Bilanzsumme betrug am 31. Dezember 2009 10,9 Milliarden Euro. Was die Höhe der Spareinlagen betrifft, müsste sie eigentlich den sechsten Platz machen. Immerhin verwaltet sie mehr als 3,1 Milliarden Euro ihrer Kunden. Foto: dpa
Sparkassen und Banken werden in Zukunft nur noch Girocards mit Chips herausgeben. Noch in diesem Jahr sollen sieben Millionen Sparkassen-Kunden die neuen Karten erhalten, teilte der Deutsche Sparkassen- und Giroverband am Donnerstag in Berlin mit. Bis zum Jahr 2015 soll die Umstellung abgeschlossen und alle 45 Millionen Sparkassen-Kunden mit der neuen Karte versorgt sein. Bei den Karten der neuen Generation erfolgt die Sicherheitsüberprüfung an Geldautomaten dann nur noch über den Chip. Der Datenabgleich über Magnetstreifen entfällt.
Der neue Chip enthalte alle notwendigen Sicherheitsinformationen, der Magnetstreifen werde nur noch im Ausland gebraucht, etwa in den USA, sagte Wolfgang Adamiok, beim Sparkassenverband für die Kartensysteme zuständig. Weil die Karte nicht mehr durch den Leser gezogen werden muss, bleibe sie auch länger haltbar. Nach den Sparkassen sollen auch die Banken im kommenden Jahr mit Karten neuen Typs nachziehen.
Händler sind noch nicht umgestellt
Händler, die bei Kartenzahlungen noch auf die Unterschrift statt auf Eingabe der PIN-Nummer setzen, können vereinzelt Probleme bekommen, wenn sie ihre Software nicht rechtzeitig aktualisieren. Schwierigkeiten könnte es eventuell in jenen Geschäften geben, die bisher noch kein Software-Update für ihr Kassen-Terminal vorgenommen haben.
Betroffen von Problemen könnten zudem Geschäfte sein, die ihren Zahlungsverkehr mit den Kunden noch ausschließlich über das sogenannte ELV-Offline-Verfahren abwickeln. Dabei wird aus den Käuferdaten auf dem Magnetstreifen eine Lastschrift erzeugt, die dann beim Zentralrechner des Netzbetreibers abgeglichen wird. ELV-online-Verfahren und electronic-cash sind nicht betroffen. Bei System electronic-cash, das von den Banken und Sparkassen betrieben wird, ist eine PIN-Nummer vorgeschrieben, der Händler erhält eine Zahlungsgarantie.
Banken und Sparkassen gehen aber davon aus, dass diese Terminals noch bis Jahresende umgestellt werden. Die Verbände empfehlen den Kunden deshalb, die neue Girocard erst ab Dezember 2012 einzusetzen. Insgesamt gibt es in Deutschland 90 Millionen Girocards, etwa die Hälfte davon wird von den Sparkassen ausgegeben.
Debatte um Sicherheit der Daten
Der Chip bietet nach Angaben von Adamiok mehr Sicherheit als der veraltete Magnetstreifen. Über den Streifen wurde in der Vergangenheit am Geldautomaten geprüft, ob es die sich um eine echte Karte und nicht um eine gefälschte Kopie handelt. Bereits 2001 hatte sich abgezeichnet, dass mit der Einführung des Chip-Standards die Tage des Magnetstreifens gezählt sind.
Datenschützer warnen allerdings vor Sicherheitslücken durch die neuen Chips. Sie kritisieren, dass in Feldversuchen mit einem entsprechenden Lesegerät und frei verfügbarer Software Daten von der EC-Karte ausgelesen werden konnten, auch wenn sie einfach nur in der Geldbörse oder in der Hosentasche steckt.






















