Das Finanzjahr 2017: Deshalb sind junge Menschen mit ihren Finanzen zufriedener

Das Finanzjahr 2017: Deshalb sind junge Menschen mit ihren Finanzen zufriedener

, aktualisiert 21. Dezember 2017, 12:49 Uhr
Quelle:Handelsblatt Online

Wie beurteilen die Deutschen das zurückliegende Jahr aus finanzieller Sicht? Eine repräsentative Studie beschäftigt sich mit dieser Frage – und stellt markante Unterschiede bei Geschlechtern und Altersgruppen fest.

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Die Zufriedenheit mit der eigenen finanziellen Situation variiert zwischen den Altersgruppen stark. Auch das Geschlecht spielt eine Rolle.

In einer repräsentativen Umfrage haben sich die Norisbank und das Marktforschungsinstitut Innofact mit der finanziellen Zufriedenheit der Deutschen befasst.

2017 – ein überwiegend gutes Jahr

  • Rund ein Drittel der Befragten schätzt die zurückliegenden zwölf Monate für ihre persönliche Finanzen als gut oder zumindest eher gut ein. Ein weiteres Drittel betrachtet das Jahr in dieser Hinsicht mit gemischten Gefühlen.
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  • Rund 43 Prozent der

    Männer

    sind mit ihren Finanzen zufrieden. Bei den

    Frauen

    sind es im selben Zeitraum deutlich weniger, nämlich knapp 31 Prozent.
  • Bei der Betrachtung der unterschiedlichen

    Altersgruppen

    fallen Veränderungen zum Vorjahr auf. 40 Prozent der 18- bis 29-Jährigen haben das aktuelle Finanzjahr als positiv empfunden. 2016 waren es noch zwei Prozentpunkte weniger. Markanter sieht die Veränderung bei den 30- bis 39-Jährigen aus. Dort ist mehr als

    ein Viertel der Befragten mit ihrer finanziellen Situation unzufrieden

    . Im vergangenen Jahr waren es noch weniger als 20 Prozent.
  • Bei der Betrachtung der unterschiedlichen

    Altersgruppen

    fallen Veränderungen zum Vorjahr auf. 40 Prozent der 18- bis 29-Jährigen haben das aktuelle Finanzjahr als positiv empfunden. 2016 waren es noch zwei Prozent weniger. Markanter sieht es bei den 30- bis 39-Jährigen aus. Dort ist über

    ein Viertel der Befragten mit ihrer finanziellen Situation unzufrieden

    . Im vergangenen Jahr waren es noch unter 20 Prozent


  • Die Unzufriedenheit bei Befragten mit einem eher niedrigen

    Haushaltsnettoeinkommen

    ist deutlich gestiegen. Während es 2016 leicht über 20 Prozent waren, sind es jetzt schon über 30 Prozent. Umso höher das Einkommen ist, desto niedriger ist die Unzufriedenheit. Bei einem Haushaltsnettoeinkommen von mehr als 3.800 Euro sinkt die Unzufriedenheit mit dem eigenen Finanzjahr auf rund elf Prozent.


Macht Geldausgeben glücklich?

  • Der

    Hauptgrund für finanzielle Unzufriedenheit

    sind Veränderungen der persönlichen Lebenssituation. Rund die Hälfte der Befragten nannte an dieser Stelle beispielsweise Hausbau, Mieterhöhung oder Trennung.
  • Themen wie

    Arbeitslosigkeit

    , Jobwechsel oder Eintritt in die Rente waren für die Umfrageteilnehmer in diesem Jahr seltener relevant. Ende 2017 gaben solche Gründe 40 Prozent an. Im Vorjahresvergleich ist das ein Rückgang um knapp acht Prozentpunkte.
  • 14 Prozent der Befragten teilten den Meinungsforschern mit, sich in diesem Jahr häufiger

    „etwas gegönnt”

    zu haben. Hierunter fielen insbesondere junge Leute – die auch gleichzeitig die zufriedenste Altersgruppe darstellen.
  • Bei den 60-69-Jährigen gaben nur 3,6 Prozent eine vergleichbare Antwort. Deutlich weniger als im Vorjahr. Gleichzeitig ist hier die finanzielle Zufriedenheit zurückgegangen. Stattdessen nimmt das Bedürfnis nach Sicherheit – anders als bei jungen Menschen – eine bedeutende Rolle ein.

Die Umfragemacher stellen fest: „Das Geldausgeben scheint viele zufriedener zu machen.”

Quelle:  Handelsblatt Online
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