Enel: Rendite von 6,8 Prozent

Enel: Rendite von 6,8 Prozent

Der italienische Versorger Enel steht vor einem Gewinnsprung. 2008 wird das erste Jahr, in dem die Italiener die Erträge des übernommenen spanischen Energiekonzerns Endesa verbuchen.

Wie die Rechnung dann aussehen könnte, zeigen die Zahlen zum vierten Quartal 2007, in dem die spanischen Gewinne erstmals einflossen: Vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen kam es zu einem Anstieg um 25 Prozent. Auch wenn der Endesa-Effekt netto kleiner ausfallen wird — unterm Strich dürfte der Gewinn je Aktie von bisher rund 50 Cent auf über 60 Cent klettern.

Enel-Aktien (Börsenwert 46 Milliarden Euro) haben bei Kursen um 7,40 Euro ein moderates Kurs-Gewinn-Verhältnis von 12. Für Daueranleger ist der Gewinnanstieg wichtig, weil Enel damit weiterhin eine hohe Dividende zahlen kann. Für 2007 gibt es wahrscheinlich 50 Cent je Anteil. Bei Aktienkursen um 7,40 Euro ist das eine Rendite von 6,8 Prozent.

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Derzeit läuft in Spanien das Rennen um den Versorger Iberdrola. Das ist ein Zeichen dafür, wie vielversprechend der iberische Energiemarkt mit seinen Verbindungen zum boomenden Subkontinent Lateinamerika ist. Eine Belastung ist der Schuldenberg von 56 Milliarden Euro, den Enel durch die Endesa-Übernahme angehäuft hat. Allerdings muss Enel aus kartellrechtlichen Gründen nun einige Kraftwerke verkaufen. Das wird mehrere Milliarden Euro in die Kasse spülen.

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