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Kommentare zu: Herr Riester, was ist bloß aus Ihrer Rente geworden?

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4 Kommentare
  • 15.08.2012, 11:59 UhrNichtDumm

    Die Riesterrente ist nur ein goldener Subventionsesel für marode deutsche Banken. Damit er gemolken werden kann, muss diesen der Steuerzahler und die Kunden laufend mit ihren Euros füttern.

  • 15.08.2012, 21:26 UhrWahrheit29

    Der Ex-Gewerkschafter Riester hat sich zum Büttel der Banken machen lassen und diesen auf den Leim gegangen. Banken sind die einzigen die richtig gut daran verdienen. Der Namen Riester wird für lange Zeit für ein zweifelhaftes Finanzprodukt stehen. Riester hätte bei seinen Leisten bleiben sollen sprich sich um die Belange der Arbeitnehmer zu kümmern anstatt Banken fette Gewinne zukommen zu lassen und Arbeitnehmer an der Nase herum zu führen.

  • 16.08.2012, 07:03 UhrRiester

    "60 Euro pro Jahr." Das stimmt schon mal nicht Herr R.! Wer nur den Mindestbeitrag zahlt bekommt keine Subvention vom Staat. Ich hab mal so einen Vertrag gesehen: da erwartet wird das man 4% vom Jahresbrutto einzahlt, was viele nicht bezahlen können, haben die Verträge mit niedrigeren Beiträgen. In diesen Fällen wird die Subvention auch nur anteilig gewährt oder im Extremfall gar nicht, da zu geringe Summen angespart werden.

    In vielen Fällen liegt die Verwaltungsgebühr über der Subvention des Staates. Also bekommen die nur ihren Eigenanteil.

    außerdem ist Riester eine Fehlallokation, da sie Altersarmut nicht verhindert. Ein Minijobberin kann eben nicht 4% des Jahresbruttos auch noch anlegen mit so wenig Einkommen. Massenweise haben stattdessen Beamte und Besserverdiener ihre Vorsorgeprodukte umgeschichtet hin zu den Staatstransfers der Riester. Ob ein Beamter im gehobenen und höheren Dienst einen Riester braucht? Ich meine nicht, der bekommt schon hohe Pensionen. Altersarmut wird so nicht verhindert.

    viele Geringverdiener sind mit lfd. Ausgaben vollends beschäftigt.

    • 16.08.2012, 20:14 Uhrgast

      Eine kleine Korrektur zur Aussage meines Vorredners. Das Beispiel im Interview war durchaus korrekt.
      Jahreseinkommen EUR 20.000 davon 4% = EUR 800,-
      Davon werden in Abzug gebracht bei Eheleuten 2x Grundzulage mit jeweils 154,- EUR (= 308,- EUR). Geht man un von 2 Kindern aus die ab 2008 geboren sind kommt pro Kind jeweils noch eine Kinderzulage von je 300,- EUR dazu. Macht in der Summe Zulagen von 908,- EUR - die auf 2 Verträge (Ehemann und Ehefrau) verteilt gutgeschrieben werden.
      Die Aussage, dass damit nur der Mindesteigenbeitrag zu leisten ist wäre auch korrekt, da die Zulagen höher sind als 4% des Jahreseinkommens.

      Noch eine Anmerkung zum Statement der Altersarmut. Ziel der Riesterrente ist nach meinem Wissen nicht die Bekämpfung von Altersarmut sondern eine Ausgleichsmöglichkeit für die Absenkung des Rentenniveaus.

      Vielleicht sollten wir es öfter mit drei Buchstaben versuchen die schon Goethe nannt: TUN
      Dinge selbst anpacken und sich darum kümmern und nicht immer bei allen Problemen nach dem Staat schreien.

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