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Finanzkrise: Skandal um Auktionsanleihen erreicht Deutschland - BaFin befragt Banken

Banken haben von der Finanzkrise betroffene Auktionsanleihen (Auction Rate Securities, ARS) auch an deutsche Privatanleger verkauft.

Die BaFin prüft derzeit das Quelle: dpa-dpaweb
Die BaFin prüft derzeit das Engagement deutscher Banken im US-Immobilienmarkt Quelle: dpa-dpaweb

„Wir haben Anfragen von mehreren deutschen Privatanlegern, die für ihre Depots bei deutschen Banken Auction Rate Securities gekauft haben“, sagte Anlegeranwalt Klaus Nieding von der Kanzlei Nieding+Barth der WirtschaftsWoche. Diese Bankkunden können nun auf die Erstattung ihrer Verluste hoffen, denn die Einigung der Schweizer Großbank UBS mit der US-Staatsanwaltschaft auf eine Entschädigung für erlittene Einbußen gilt weltweit. Das habe das Büro des New Yorker Generalstaatsanwalts Andrew Cuomo ihm bestätigt, sagt Nieding. Weitere Banken sollen nach dem gleichen Modell zahlen - also gegebenenfalls auch an Anleger hierzulande. Damit hat der Wall-Street-Skandal um den 330 Milliarden Dollar schweren ARS-Markt Deutschland erreicht.

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Die deutsche Finanzaufsicht BaFin hat nach Informationen der WirtschaftsWoche Fondsgesellschaften und Finanzdienstleister um Stellungnahme gebeten, ob sie in Deutschland Auction Rate Securities verkauft haben. Die Behörde wollte sich zum Ergebnis der Umfrage nicht äußern. Der US-Marktführer bei ARS, Citigroup, teilte der BaFin in einem Schreiben mit, dass „in Deutschland verkaufte Investmentvermögen keine ARS enthalten“. Die Schweizer UBS sagte auf Anfrage, die ARS-Papiere seien nur in den Vereinigten Staaten an vermögende Privatkunden verkauft worden. Die Anlegeranfragen, die Anwalt Nieding vorliegen, stammten von Kunden mit Depots bei deutschen Banken, sagte er.

6 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 01.10.2008, 20:06 UhrAnonymer Benutzer: Manfred

    Welcher Privatmann würde einem Spieler Geld leihen, oder seine Spielschulden bezahlen? Warscheinlich keiner.
    Warum vertraut man den Spielern in den bankhäusern, die den Kunden gute und sichere Geschäfte versprechen und sich dann nach einem Abschluss die Schenkel klopfen über ihre hohe Provision und die Dummheit ihrer Kunden?
    Weil sie unterstützt von Politikern zu Ehrenwerten Geschäftsleuten hochstilisiert werden. ich frage mich sind diese Politiker von denen ja mindestens einer in jeder bank im Aufsichtsrat sitzt und diesen dadurch bei der bevölkerung Seriösität Vertrauenswürdigkeit
    alimentiert schlicht und einfach nur dumm, oder ist da auch Kurruption mit im Spiel, aus der eine Mafiartige Symbiose mit Taschenvollstopfenden Mentalität entstanden ist, die jetzt auch noch von den Steuergeldern der Opfer Unterstützt werden soll ?

  • 23.08.2008, 11:42 UhrAnonymer Benutzer: peter

    Das ist genau das Problem von bAFiN,man kann oder darf sich über nichts äußern.Natürlich haben banken Auktionsanleihen gekauft und wie es nicht mehr lief,verkauft.Das soll nun vertuscht werden.
    irgendwie wird der Staat schon helfen.

  • 20.08.2008, 17:57 UhrAnonymer Benutzer: Henker

    Anscheinend gerät die Db in Schieflage mit ihrem Devisengeschäft. Es wird schon sein Gründe haben warum sich Anshu Jain und Pierre de Weck kürzlich von ihren Aktienpaketen verabschiedet haben.

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