Förderprogramme: Bonus für Kinder

Förderprogramme: Bonus für Kinder

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Wenn das eigene Einkommen zu niedrig ist, können Studenten Bafög beantragen

Studienkredite, Bafög, Kindergeld: Mit welchen Förderprogrammen der Staat Familien bei Bildung und Betreuung unterstützt.

Wie viel Glück Kinder der Familie bescheren, lässt sich nicht messen, die Kosten für Windeln, Spielzeug oder Schulbücher dagegen schon. Eltern sind daher gut beraten, Ansprüche auf staatliche Hilfe wahrzunehmen. Die wichtigsten Fördertöpfe im Überblick:

Kindergeld: Für das erste bis dritte Kind erhalten Eltern, unabhängig vom Einkommen, 154 Euro pro Monat, für jedes weitere 179 Euro bis zum 25. Lebensjahr. Allerdings darf der Nachwuchs nicht mehr als 7680 Euro im Jahr verdienen. Alternativ können Eltern auch Steuerfreibeträge nutzen.

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Elterngeld: Legen Mutter oder Vater im Job eine Babypause ein, bekommen sie zwölf Monate lang 67 Prozent ihres letzten Nettoeinkommens. Der Höchstsatz liegt bei 1800 Euro monatlich. Elternteile ohne Einkommen erhalten den Mindestsatz von 300 Euro.

Bafög: Studenten und Schüler ab dem zehnten Schuljahr erhalten Bafög-Leistungen, sofern das eigene Nettoeinkommen und das der Eltern abzüglich Freibeträge nicht ausreicht, um den Lebensunterhalt zu finanzieren. Als Bedarf gelten derzeit 192 bis 585 Euro monatlich, je nach Ausbildungsform und ob die Kinder bei den Eltern wohnen oder nicht. Von Herbst 2008 an erhöhen sich die Bedarfssätze auf 212 bis 643 Euro pro Monat. Zusätzlich erhalten Studenten und Schüler, wenn sie selbst Kinder haben, einen Betreuungszuschlag von 113 Euro monatlich fürs erste Kind und 85 Euro für jedes weitere.

Schüler müssen das Bafög nicht zurückzahlen. Studenten erhalten 50 Prozent als unverzinsliches Darlehen, das fünf Jahre nach Abschluss des Studiums in Raten von mindestens 105 Euro monatlich zu tilgen ist. Der Kinderbetreuungszuschlag wird nicht dem Kredit zugerechnet. Kinder gut verdienender Eltern (ab etwa 75.000 Euro) haben in der Regel keinen Anspruch auf Bafög, können aber staatliche Förderkredite nutzen.

Studienkredit der KfW: Das Darlehen zur Finanzierung der Lebenshaltungskosten ist nicht an das Einkommen oder Vermögen der Eltern gekoppelt. Es besteht allerdings kein Rechtsanspruch auf den Kredit. Die Förderbeträge liegen zwischen 100 und 650 Euro monatlich bis zum zehnten Fachsemester des Erststudiums. Die Zinsen sind niedriger als die von Bankkrediten.

Bildungskredit: Schüler und Studenten können, unabhängig vom Einkommen und Vermögen der Eltern, einen zinsgünstigen Kredit von bis zu 7200 Euro aufnehmen, um Ausbildungskosten abzudecken, die das Bafög nicht erfasst. Die Monatsraten betragen maximal 300 Euro und werden über 24 Monate gezahlt. Das Kontingent ist wie beim KfW-Studienkredit begrenzt.

Begabtenförderung: Die Deutsche SchülerAkademie unterstützt begabte Kinder, die von ihren Schulen vorgeschlagen werden oder sich in landes- oder bundesweiten Leistungswettbewerben wie „Jugend forscht“ durchgesetzt haben.

Stipendien: Elf staatlich unterstützte Begabtenförderungswerke vergeben in Deutschland an Studenten Stipendien, die nicht zurückgezahlt werden müssen. Wie viel das Förderungswerk im Einzelfall zahlt, hängt vom Einkommen der Eltern und den eigenen Einkünften ab.

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