Doug Forsyth, Manager des Fonds Allianz US High Yield, erläutert in einem Gastbeitrag, warum er die Risiken von...
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40 KommentareWenn ich Geld anlegen will, dann brauche ich eine Mindestrendite, die folgende Faktoren egalisiert: ca. 2% durchschnittl.inflation p.a. - 28,625% Steuern vom Ertrag p.a. - 10% vom Ertrag Kapitalkosten. Dann bewege ich mich schon im bereich einer Rendite von etwa 4% und damit gelte ich als Spekulant. Wohlgemerkt: Wir haben noch keinen Euro verdient. Es geht nur um den Kapitalerhalt. Ergo: Jeder, der sein Geld auf sicheren Anlagen wie Sparbüchern (0,25-0,5%), Tagesgeldkonten (0,9 - 2,0%) oder bundeswetpapieren (-3,25%) anlegt, der verliert Kapital! Riester ist m.E. nur ein Geldtausch: 1 Euro jetzt gegen 1 Euro in der Zukunft (inklusive Kaufkraftverlust und Versteuerung).
Wer also im jetzigen Umfeld etwas Geld verdienen will, sollte eine Rendite von mind. 4,5% p.a. erzielen. Alles andere ist eine Täuschung. Viel Spaß beim dikutieren,
AJ
Wenn ich ihren Aufmacherartikel mit dem Vorsorgeartikel abgleiche, bleibt für mich nur ein einziger Schluß: Monat für Monat eine Goldmünze kaufen, die ich im Alter Monat für Monat brauchen werde. Gegenvorschläge, Einwände? Jetzt aber bitte nicht: "Gold bringt keine Zinsen"! Schließlich stehen wir im Angesicht der größten menschengemachten Finanzkatastrophen.
Gold wird geklaut - im Depot/Schließfach wird Gold enteignet.
Die Formulierung, "Reicht dann weder sie noch die gesetzliche Rente noch irgendeine weitere finanzielle Absicherung fürs Alter aus, droht die Verarmung", gefällt mir gut. Das geht immer. Tatsache ist, dass ein Durchschnittsverdiener mit 2 Kindern durch die Förderung eine unschlagbare Rendite erzielt, selbst wenn sich die ANbieter ärgerlicherweise bedienen. Wer nichts tut, hat schon verloren!
@AJ,
richtig, alles was zur Zeit weniger als 3 bis 4 % p.a. Rendite erzielt, vernichtet langfristig den realen Wert des Kapitals. Und Sinn einer Kapitalanlage sollte ja nicht nur der reale Kapitalerhalt sein, sondern auch noch der reale Kapitalzuwachs. Um mehr als 4 % zu erzielen, muss man schon etwas mehr Risiko eingehen. Wobei sich die Frage stellt, wie risikolos Anlagen mit weniger als 4 % Rendite p.a., also Staatsanleihen bzw bankprodukte in den westlichen Staaten, tatsächlich sind? Vermutlich bilden die AAA-Ratings schon nicht mehr das tatsächliche Risiko ab. Warum sollten z.b. bei ähnlicher Haushaltslage britische und US-amerikanische Anleihen, die noch ein AAA-Rating besitzen, so viel sicherer sein als griechische Staatsanleihen? Wie war das noch mit dem guten Rating für Lehman-Papiere?
Es ist anzunehmen, dass das Risiko bei griechischen Anleihen in der letzten Zeit adäquat eingepreist wurde und dieser Anpassungsprozess insbesondere bei amerikanischen, britischen, spanischen, portugiesischen und irischen Staatsanleihen noch bevorsteht. Der notwendige Zinsanstieg bedeutet dann einen Kursverlust für diese Anleihen. Und ob deutsche Anleihen bei einem solchen weltweiten Anpassungsprozess am bondmarkt verschont bleiben, ist ungewiss.
Mehr als 4 % sind vermutlich nur mit Unternehmensanleihen (-fonds) möglich, die nicht die beste bonität aufweisen. Desweiteren Schwellenländeranleihen(-fonds) und - möglichst defensive - Aktien(-fonds). Wer allerdings schon die letzten 12 Monate am Aktienmarkt verpasst hat, für den ist ein Einstieg vielleicht schon zu spät.
Vermutlich wird die Masse der Riester-Versicherten ohnehin in den Riester-Produkten bleiben. Aufgrund der Unkenntnis über die Kostenbelastung, aufgrund der Risikoscheu, aufgrund der Trägheit und bequemlichkeit, sowie aufgrund der Hoffnung, dass schon alles gut gehen wird.
Man,man,man... *kopfschüttel*
Am besten wir überzeugen alle 20jährigen Azubis ein Depot zu eröffnen und monatlich 150.- Euro von ihrem Lehrlingsgehalt in schön spekulative Aktien zu stecken und hoffen einfach das sie nicht zu einem Zeitpunkt wie etwa Ende 2008 Geld brauchen...
Also so einen luftleeren Artikel habe ich lange nicht mehr in der WiWo gelesen. Die komplette Altervorsorgeproblematik und deren Für und Wider in einem Dreiminuten-Artikel zu pauschalisieren ist dumm. Panik verbreiten und wiedermal auf banken und Versicherungen schimpfen. Sicher ist nicht alles Gold was glänzt (um auch hier den bezug zum ach so tollen Edelmetall herzustellen), aber alles schlecht schreiben ist keine Lösung.
@aureatus,
es gibt einen Einwand, die bereits genannte Tatsache das Gold keine Zinsen, sowie keine Dividenden oder Mieten erwirtschaftet. Aus diesem Grund sind Rohstoffe und Gold langfristig eine sehr schlecht rentierende Geldanlage, mit einer Realverzinsung von Null Prozent. immobilien, Aktien und Anleihen dagegen haben langfristig in der Vergangenheit positive Realrenditen erwirtschaftet. Gold ist deshalb in der Vergangenheit nur als beimischung von 10 bis 15 % sinnvoll gewesen, als Absicherung für Krisenzeiten.
Wieso sollten wir "im Angesicht der größten menschengemachten Finanzkatastrophe" sein? Nach dem zweiten Weltkrieg hatten die USA und Großbritannien noch viel höhere Staatsschulden als heute, gemessen an der Wirtschaftsleistung. Es gab in diesen Ländern weder einen Staatsbankrott noch eine Währungsreform. Die deutsche Wirtschaft lag zerstörungsbedingt nach dem Krieg am boden, mit heute ist diese Situation also kaum vergleichbar, wenn man auf die deutsche Währungsreform anspielen möchte.
in den westlichen Staaten ist in der letzten Dekade die Verschuldungsrate gestiegen, in den bedeutendsten Schwellenländern ist die Verschuldungsrate dagegen gesunken.
Mensch, Herr Geburek, jetzt bin ich verwirrt. Gell, wir haben in Kürze ja wohl doch einen Zusammenbruch des Euro-Währungssystems zu beklagen und nur Gold wird überhaut noch was wert sein, oder habe ich da in ihren früheren Gold-berichten was falsches gelesen? Damit scheiden per se ja Versicherungen etc. als Anlage sowieso aus, die Hyperinflation zerfrisst alles. Also, daher kommen ja nach dieser Philosphie nur zwei Alternativen in betracht: 1. Man haut alles Geld auf den Kopf und investiert, das habe ich vorgestern im Fernsehen gehört, in Erinnerungen. Da soll die Rendite ja noch stimmen. Und wenn alles weg ist, bekommt man Hartz iV, quasi mehr, als man durch tüchtiges Sparen hätte erreichen können. 2. Man investiert in Gold, den Gold ist Geld und macht per se glücklich.
Sie sehen, ich als Leser bin nunmehr nach Lektüre ihrer vorhergehenden Kolumen nunmehr doch einigermaßen ratlos, aber vielleicht sollte ich das bisher von ihnen Gelesene einfach vergessen, denn ihr o.g. Artikel ist überraschenderweise eigentlich gar nicht so schlecht. :-)
Was für ein schlechter Artikel.....nur heisse Luft und bla, bla, blubb.... . Z.b. hinsichtlich UniProfiRente sogar undifferenzierte Unwahrheiten "allerlei Gebühren"..ja welche denn bitteschön konkret ? Ausser in der Ansparphase die Fondsverwaltungsvergütung und der Ausgabeaufschlag ???? Und was ist mit dem Umweg über Transaktionskosten gemeint ? Mir kommt´s fast so vor, als ob hier der Autor im LSD-Rausch fantasiert hat.... .
Und weiter gehts mit belustigenden Ausführungen zur Nominalwertgarantie. Ja gehts noch ????? Wie soll das denn bitteschön mit einem staatlich Kapitalgarantierten Produkt möglich sein ? Herr Geburek, dann könnten Sie ja vielleicht mal die "Gebureksche Goldrente" einführen. ich bin ja mal gespannt, wie sie das machen! Zumal Gold keine lfd. Erträge erwirtschaftet und Volatilitäten aufweist, die durchaus mit Aktienanlagen vergleichbar sind. bei Riester-Fondssparplänen hat der Anleger hingegen die Chance, in Substanzwerte zu investieren, ohne das Risiko von Aktienverlusten direkt tragen zu müssen. Und falls Sie es noch nicht wussten: Substanzwerte dienen ähnlich wie z.b. Gold dem Schutz vor inflation.... .
Was für ein grottenschlechter Artikel !!!
Doug Forsyth, Manager des Fonds Allianz US High Yield, erläutert in einem Gastbeitrag, warum er die Risiken von...
Kommentare zu: Altersvorsorge: Wer nicht spekuliert, verliert
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