
Käufer haben das Problem mit den Ebay-Gebühren nicht, müssen aber vorsichtiger sein. Liegt ein Angebot unter dem Ankaufspreis von seriösen Händlern wie Westgold oder Pro Aurum, sollten die Alarmglocken läuten. Betrüger müssen aber nicht unbedingt durch günstige Angebote auffallen, wichtig ist es auch, sich die Bedingungen der Auktionen genau anzuschauen – auch unseriöse Anbieter wollen nicht verklagt werden und weisen deshalb irgendwo im Kleingedruckten der Produktbeschreibung darauf hin, dass es sich bei ihren Münzen nicht um Feingold handelt. Ein guter Anhaltspunkt bei Privatauktionen sind auch die Produktfotos. Diese sollten Originale sein – und keine irgendwo aus dem Internet herauskopierten Katalogfotos.
Wer nicht sicher ist, ob er eine Fälschung erworben hat, kann dies auch ohne aufwendige chemische Prüfverfahren recht leicht feststellen. Echtheitsmerkmale von Goldmünzen werden von der jeweiligen Prägestätte veröffentlicht, zudem weisen Fälschungen aufgrund des hohen spezifischen Gewichts von Gold zwangsweise Abweichungen in Durchmesser oder Breite auf. Ratsam ist auch der direkte Vergleich mit Originalbildern, entsprechendes Bildmaterial sowie technische Daten gibt es zum Beispiel auf der Website www.bullionweb.de.
Versicherung inklusive
Ein Vorteil der professionellen Onlineshops liegt darin, dass die Lieferungen meist versichert sind. Außerdem sind Bestellungen in beliebiger Stückzahl möglich. Zehn Krügerrand bei Ebay in zehn verschiedenen Auktionen zu erwerben, könnte zur Geduldsprobe werden – und dazu noch kräftig Porto kosten. Trotzdem sollte man nicht blindlings jeden günstigen Onlineshop Ebay vorziehen, schwarze Schafe gibt es auch hier.
So gab es einzelne Shop-Betreiber, die erst Monate nach Eingang des Geldes das bestellte Edelmetall lieferten. Zwar ist es nachvollziehbar, dass man als Händler nicht gerne kiloweise Gold in seinen Büroräumen lagert. Lieferzeiten von über sechs Wochen lassen sich aber nur schwer durch Knappheit auf dem Markt entschuldigen. Hier liegt der Verdacht nahe, dass jemand gezielt das bereits gezahlte Geld für sich arbeiten lässt und gleichzeitig auf einen fallenden Goldpreis spekuliert.















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Alle Kommentare lesen21.05.2012, 20:46 UhrAnonymer Benutzer: Taylor
Gold Wegner ist mittlerweile insolvent und bei der Staatsanwaltschaft Lübeck läuft ein Betrugsverfahren, nachzulesen z.B. auf: http://www.bullion-investor.net/2012/05/17-millionen-euro-schaden-bei-gold-wegner-staatsanwaltschaft-luebeck-ermittelt/
12.01.2012, 10:01 UhrAnonymer Benutzer: Silberadler
GOLD WEGNER - FINGER WEG !!
Gold Wegner ist unzuverlässig und an de Grenze zu kriminell.
In anderen Bewertungsforen ist der Anteil der Negativbewertungen ca 50 %.
Der Ablauf ist immer gleich. Bestellung bei Wegner, Auftragsbestätigung, Lairung Vorkasse durch Käufer und dann:
Sendepause seitens Wegner.
So auch in meinem Fall:
Bestellung 21.09.2011, Leistung Vorkasse und dann: Sendepause seitens Wegner.
Einschreiben mit Rückschein, emails, Anrufe - kein Kontakt möglich. Einschreiben gehen zurück.
Mahnverfahren: Wegner legt Widespruch gegen Rückzahling nach fristgerechtem Kaufrücktritt ein.
Bleibt nur noch:
Antrag auf Zwangsvollstreckung - mit weiterer Hinhaltetaktik von Wegner.
Am Ende Strafanzeige wg. Betrug n §263 StGB.
Das ist in 50% der Fälle der Verlauf der Bestellung bei GOLD WEGNER.
also:
FINGER WEG.
26.11.2011, 21:25 UhrAnonymer Benutzer: haselm
Habe mit Gold Wegner aussschliesslich sehr positive Erfahrungen gemacht. Empfehlenswerter und preiswerter Händler