Doug Forsyth, Manager des Fonds Allianz US High Yield, erläutert in einem Gastbeitrag, warum er die Risiken von...
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102 KommentareGold als sicherer Hafen. Hatten wir schon mal in den Achtzigern.
anschließend fiel Gold jahrelang wie ein Stein.
Gold bringt keine Zinsen.
Sehe ich genauso wie Zockerfein. Letztendlich ist Gold blos blech, von dem man sich nicht ernähren kann. Und wenn es wirklich mal eine ganz große Krise mit Nahrungsmittelknappheit geben sollte, wird einem ein Goldbarren im Keller auch nichts nützen.
Gold ist nach bargeld, die zweitschlechteste Anlagemöglichkeit. Jetzt noch einzusteigen, nachdem der Goldpreis so stark gestiegen ist, kann nur als dumm bezeichnet werden. Langsam wird die Wiwo ein sicherer indikator für was man auf keinen Fall tun sollte, weil immer erst auf dem Höhepunkt eines Trends berichtet wird.
natürlich kann man gold nicht essen, aber die meisten können keie 2 tonnen weizen lagern, wenn es mal eine krise gibt. dagegen wird gold in allen kulturen als zahlungsmittel anerkannt. es ist in der krise wie eine versicherung. vor allem wenn papiergeld zu seinem inneren wert zurückkehrt, den preis des papieres. mal drüber nachdenken als notanker!
Meiner Ansicht nach ist Gold ein Wertsicherungsmittel. Geld ist nur ein Zahlungsversprechen, dass massiv an Wert verlieren kann (und es auch im Augenblick tut). bei Aktien gehört einem ein bruchteil eines Unternehmens. Wie soll man als Normalo nun sein hart erarbeitetes Vermögen aufbewahren? Eben nicht in Versprechen sondern in Gegenwerten. Und dazu gehört auch Gold. Also, liebe Leute, es gibt nur wenige Alternativen zum gold, wo man viel Wert in kleinem Volumen packen und transportabel mitnehmen kann - und man es dann auch noch einfach in andere dinge eintauschen kann.
Zahlen sind am anschaulichsten: Um 1900 mußte man für 1 g Gold als Amerikaner 0,665 $ hinlegen, im Jahr 2008 dagegen bis zu 30 $. Dies entspricht einem Preisanstieg bzw. einer Dollarentwertung von 3,6 % pro Jahr über 108 Jahre. Dieselbe Überlegung in britischen Pfund: um 1900 bekam man für 1 brit. Pfd. noch 7,32 g Au, um 2008 für 1 Pfd. (das seien 1,75 $) dagegen nur 58,3 Milligramm Gold. Der Niedergang des Empires hat sich also mit 4,58 % jährlicher Geldentwertung beim Pfund niedergeschlagen.
Hätte man auf Papier gesetzt und nimmt zwei Fälle mit 30 % bzw. 40 % Steuerquote an, hätte der Amerikaner dabei 5,1 % bzw. 6 % und der brite 6,5 % bzw. 7,6 % durchschnittliche jährliche Verzinsung vor Steuern erzielen müssen - ganz ähnlich wie bei anderen Anlagen. in Deutschland käme wegen der zweimaligen Geldentwertung formal ein Zinssatz von nahezu unendlich heraus. Daß Gold keine Rendite erzielt, ist natürlich falsch. Die Rendite schwankt nur stark.
Wer wenig Vermögen hat und einen zuverlässigen, gleichmäßigen und auch über kurzfristige Zeiträume funktionierenden inflationsausgleich verlangt, kann mit Papiergeld arbeiten, geht dabei aber ganz klar das Risiko ein, daß er alles verliert, wenn es knallt - wie jetzt u.U. im westlichen Finanzwesen. Dem Normalverbraucher redet man bei Papier ein, daß Gold keine Zinsen bringt (als wenn das notwendig wäre!), gibt ihm Papier mit Zinsen, die aber keine Wohltat darstellen, sondern nur den notwendigen inflationsausgleich realisieren. Mit Papier lastet man ihm dabei aber das gesamte Risiko des Ernstfalles auf.
Natürlich wird keine bank Gold empfehlen, weil es so viel Gold nicht einmal ansatzweise gibt und weil das Papiersystem sofort zusammenbrechen würde, wenn jeder auf Gold setzen würde. Wer viel besitzt, hat auch Gold (früher sagte man 1/3). Er hat damit langfristig kein Risiko - egal wann es knallt. Der kleine Mann soll aber Papier bekommen, denn sonst läuft das System nicht.
Es ist doch so, daß die bundesregierung sich immer weiter in Namen des Volkes verschuldet und ihren Zahlungsverpflichtungen gegenüber den Rentner, Pensionären und Sparern immer weniger nachkommen kann. Wenn nun ab 2020 die geburtenstarken Jahrgänge in Rente gehen, werden Millionen von Menschen nicht mehr einzahlen, sondern etwas heraushaben wollen. Gleichzeitig werden Millionen Renten- und Lebensversicherungen fällig. Geld, was sich der Staat längst von den Versicherern ausgeliehen und ausgegeben hat. Die belastungen für Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung werden enorm sein.
Nun gibt es doch nur drei Möglichkeiten:
1. Man erklärt den Staatsbankrott (Revolution)
2. Man leiht sich weiteres Geld woanders (Chinesen?)
3. Man druckt das Geld (Hyperinflation, danach Währungsreform)
Was wird man wohl tun?
Und wieder wird der Privatanleger mit scheinbar kompetenten Artiklen zum Thema geködert. Die institutionellen ziehen sich doch schon längst zurück! Glückwunsch all denjenigen, die zu über 1000 $ eingestiegen sind....inflationsschutz geht anders!
"von ich am 02.09.2008 09:55 Uhr: Sehe ich genauso wie Zockerfein. Letztendlich ist Gold blos blech, von dem man sich nicht ernähren kann. Und wenn es wirklich mal eine ganz große Krise mit Nahrungsmittelknappheit geben sollte, wird einem ein Goldbarren im Keller auch nichts nützen"
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Du kannst ja mal versuchen, Deine Lebensversicherung, Deine Aktien oder Dein Haus zu essen. Was für ein dummes Argument.
Alle,die hier so gegen Gold wettern,würden andere Töne anschlagen,wären sie selbst betroffene der Hyperinflation 1923 und der Währungsreform 1948 gewesen.Alle ca.60-70Jahre steht eine grosse bereinigung in einem Zinseszinssystem an und die letzte Währungsreform war 1948.Wer nicht von der Währungsreform betroffen sein möchte,für den eignen sich nur Sachwerte. Jegliche Papierwerte werden wie 1923 und 1948 wieder nahezu wertlos werden.
Doug Forsyth, Manager des Fonds Allianz US High Yield, erläutert in einem Gastbeitrag, warum er die Risiken von...
Kommentare zu: Gold: Rettungsanker gegen Inflation und Finanzkrise
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