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Kommentare zu: So finden Sie einen guten Anlageberater

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21 Kommentare
  • 28.10.2009, 14:34 UhrAnonymer Benutzer: Jörg

    Strukturvertriebe wie AWD und DVAG sind die größten und gefährlichsten Abzocker, weil sie mit größtenteils unqualifiziertem Personal rein provisionsgesteuert den oft ahnungslosen Kunden ebenso unnötige wie überteuerte Finanz-
    und Versicherungsprodukte aufs Auge drücken. Es ist ein besonderes Verdienst der "Wirtschaftswoche", vor diesem unseriösen Geschäftsgebaren zu warnen. Andere angeblich kritische und unabhängige Medien neigen dazu, mit solchen Firmen dubiose Geschäfte zu machen. Ein aktuelles beispiel: Der "Focus" bringt diese Woche einen von AWD gesponsorten, also bezahlten beihefter, in dem diese Kloppertruppe, die sich seit einem neuen Gerichtsurteil nicht mehr als "unabhängigen" Finanzoptimierer bezeichnen darf, ungefiltert ihre fragwürdigen Leistungen anbieten darf. Ethisch und presserechtlich fragwürdig ist der gewollt entstehende Eindruck, hier handele es sich um eine redaktionelle Veröffentlichung. ich werde ab sofort auf die Lektüre des Focus verzichten, solange über die
    publizierten "Fakten, Fakten, Fakten" derart manipulativ vom Geldgeber bestimmt wird.

  • 28.10.2009, 14:53 UhrAnonymer Benutzer: infotainment

    schließe mich vorkommentator an. leider hat unser geschätzter aussenminister u.a. ein pöstchen bei der dvag und hmi. frau dr. merkel hält regelmäßig reden bei der dvag. bei diesem verein sitzen noch ein ganze reihe von geschätzten politikern (t.waigel z.b.).
    was ethisch verwerflicher ist (presse o. politik) sei dahingestellt. es lässt aber erahnen wo der hase lang läuft, in dieser ach so tollen "demokratie"!

  • 28.10.2009, 15:42 UhrAnonymer Benutzer: Klartexter

    beim Focus wundert mich das nicht. ist inhaltlich und intellektuell allenfalls vergleichbar mit der bild, nur mit starker neoliberaler Ausrichtung. Somit eigentlich die ideale FDP Parteizeitung. Dass für den Focus noch jemand freiwillig Geld bezahlt ist verwunderlich. Aber für AWD natürlich die ideale Anzeigenbasis, um die letzten verbliebenen Dummen abzufischen.

  • 28.10.2009, 15:57 UhrAnonymer Benutzer: Karl

    Grundsätzlich bin ich froh, daß es den FOCUS als liberal-konservative Alternative zum "im Zweifel linken" SPiEGEL gibt.
    ich kann mir nicht vorstellen, daß Herr Markwort und seine Redakteure glücklich sind über diese merkwürdig-kommerzielle Geschäftsverbindung zum öligen AWD, wo ja der frühere Regierungssprecher Schröders für die Kommunikation verantwortlich ist. ich vermute, daß der FOCUS-Anzeigenvertrieb hier einen Alleingang gestartet hat, der allerdings das Ansehen dieses Titels schwer schädigt.

  • 28.10.2009, 18:56 UhrAnonymer Benutzer: AJ

    Damit das System der unabhängigen Honorarberater funktioniert, müssen sich 2 grundlegende Dinge in diesem Lande ändern:
    1) Das Verhalten der Anleger. Solange es noch heißt "Die bankberatung ist ja umsonst" oder "Mein Versicherungsmakler verlang keinen Cent Honorar" wird sich die Honorarberatung nicht durchsetzen. Man kauft dann lieber das "100%-Chance-Garntie-Zertifikat" der Hausbank oder bleibt beim guten alten zu 0,3% verzinsten Sparbuch
    2) Die Kosten jedes Finanzproduktes müssen einheitlich -wie der Preis im Supermarkt- ausgewiesen sein. So weiß der Anleger nicht nur was das Produkt an Rendite bringt, sondern auch was es ihn kostet bzw. wieviel der freundliche und kompetente bankberater an mir als Anleger verdient.
    bis es soweit ist, werden weiterhin 99% der Anleger weiter veräppelt und nur die Cracks legen ihr Geld gut an.

  • 29.10.2009, 12:53 UhrAnonymer Benutzer: Schnix

    Geschlossene Fonds grundsätzlich als "intransparent" zu bezeichnen finde ich gewagt. Wenn man den Prospekt liest, weiß man bei guten Anbietern ziemlich konkret, in was man investiert - anders als bei den meisten Zertifikaten.

  • 29.10.2009, 12:59 UhrAnonymer Benutzer: Daniel Schönwitz

    Der begriff "intransparent" bezieht sich auf die Kostenstruktur und nicht auf das investitionsobjekt. Deshalb ist er meines Erachtens mehr als angemessen. Wer schon mal 150 Prospektseiten durchgepflügt hat, um herauszufinden, was neben dem Agio noch an den Vertrieb geht, wird mir zustimmen...

  • 29.10.2009, 13:20 UhrAnonymer Benutzer: Schnix

    Hallo Herr Schönwitz, vielen Dank für ihre schnelle Antwort! Damit haben Sie sicher in vielen Fällen recht. Einige Fondshäuser fassen die Kosten inzwischen aber auf eigenen Seiten im Prospekt zusammen. Zwar sind die Texte häufig nicht einfach zu lesen, aber man muss immerhin nicht mehr suchen.

  • 29.10.2009, 19:42 UhrAnonymer Benutzer: Maschi auf dem weissen Elefant

    Aufklärung und kritische Verbraucher ist der Schlüssel zur Rendite !
    Diese Strukkibuden , egal wie Sie heißen ob bonn-Finánz,DVAG, AWD,
    Global-Finanz, usw. leben von Provisionen !
    Die Offenlegung der Gesamtkosten bzw. die Offenlegung in Euro und Cent der Kosten scheuen Sie wie der Teufel das Weihwasser !
    Die privat banken und Sparkassen verkloppen ihre Lösungen!
    Lehmanntertifikate !
    Liebe Kunden wendet euch an die Verbraucherzentrale oder geht zu
    Honorarberatern wie z.b der VDH oder Yeald !

    Strukkis nein Danke !

  • 29.10.2009, 21:40 UhrAnonymer Benutzer: Heinz-Bert Müssig

    Diese Diskussion finde ich langsam nervig. Wer vorgaukelt Hon.berater wäre die richtige Lösung, dem möchte ich mal folgendes beispiel skizzieren: Ein Honorarber. erhielt von seinem Mandanten über 30 T€ Prov. dafür, daß er die Grundschuld-Rendite ausnutzt. Das ist nichts anderes, als sein Haus zu beleihen und dann neu anzulegen und um dann vom Differenzzinssatz zu profitieren. So weit nachvollziehbar, allerdings momentan kaum lukrativ - unter Sicherheitsaspekten. Es gibt kaum oder keine sicheren Anlagen derzeit, die eine sinnvolle Rendite bieten. besagter Hon.berater kann aber 15 % und mehr bieten, natürlich 100% sicher. Privat Equity heißt das Zauberwort. Private investoren zahlen Mörderrenditen für Kredite, die Sie offensichtlich sonst nicht bekommen. bestimmt sehr sicher!
    Dann seien noch Natohäuser und sonst. halbseidene Produkte erwähnt, ich könnte stundenlang weiter auflisten. ich will nur sagen, alle Systeme haben Vor und Nachteile, aber über Seriosität entscheidet nicht das System oder das Unternehmen, einzig und allein der berater ist seriös, und daher wehre ich mich gegen sogen. Strukki Parolen, von Leuten die Seriosität nicht mal buchstabieren können. Meine Kunden sind höchst zufrieden und selbst mit Einfirmenvertretung kann man seriös beraten. bzgl. Makler, auch die sollen ihr Fett wegbekommen, höre ich immer Unabhängigkeit als Argument, dann frage ich mich, warum es immer dieselben klassischen Gesellschaften sind, die vermittelt werden. ich höre von Provisionen von bis zu 19 Mb bei Vermittlung einer Kr.versicherung, dazu müsste ich eine ganze Armada von Verträgen vermitteln.
    Das wir uns richtig verstehen, ich muß jetzt keine insolvenz anmelden. ich möchte nur diese dumme Diskussion über richtig und falsch mal in das rechte Licht rücken. Meiner Meinung nach haben alle Wege ihre berechtigung. Unseriöse Anbieter gibt es auch bei Steuerberatern, Friseuren, die nicht schneiden können, bäcker, die Luftbrötchen backen usw.

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