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Geldanlage: Welche Lebensversicherung am meisten bringt

von Niklas Hoyer

Lebensversicherte bekommen immer weniger Geld ausgezahlt. Ein Ende des Absturzes ist nicht in Sicht. Die Wahl des richtigen Versicherers wird deshalb noch wichtiger. Die Versicherer im Überblick: Wer seinen Kunden am meisten zahlt.

Die Zentrale der DEVK in Köln Quelle: dpa/dpaweb
Die Zentrale der DEVK in Köln Quelle: dpa/dpaweb

Jahr für Jahr bekommen Kunden einer Lebensversicherung weniger Geld ausgezahlt. Aktuelle Berechnungen des Branchendienstes Map-Report zeigen: Die Rendite hat sich bei kurzen Laufzeiten von zwölf Jahren seit dem Jahr 2000 fast halbiert und liegt im Durchschnitt nur noch bei 3,36 Prozent des Beitrags. Kunden, die 30 Jahre lang in ihren Vertrag eingezahlt haben, kommen in diesem Jahr noch auf 5,19 Prozent Rendite. Vor zehn Jahren durften sie noch mit mehr als sechs Prozent rechnen. Doch zwischen den Versicherern gibt es große Unterschiede: Wir zeigen ihnen, wer bei Verträgen mit zwölf Jahren Laufzeit am besten abschneidet.

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9 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 21.04.2010, 16:09 UhrAnonymer Benutzer: wiwo-heute

    wer es etwas genauer wissen will, kann seine KLV jetzt mit der
    neuen Software klv-check managen, inklusive Rendite-Entwicklungs-Grafiken über die gesamte Laufzeit und Prognosen für die Ablaufleistung. Da bleiben keine Fragen mehr offen 8-)

  • 12.04.2010, 10:58 UhrAnonymer Benutzer: Finanzfachwirt (FH) Klaus Schure

    Lebensversicherungen sollten schon immer nur ein kleiner bestandteil des Vermögensaufbaus oder der Absicherung sein. Leider verbinden viele Menschen Versicherungen mit Sicherheit, was jedoch nur begrenzt wahr ist. Der Gewinner ist immer die Versicherungsgesellschaft! Es gibt viele andere investitionsmöglichkeiten die sich wirklich lohnen, jedoch reden gerade die banken und Versicherungsgesellschaftten gegen diese, wo sie selbst auch investieren. Der Zweitmarkt für geschlossene Fonds ist ein Markt auch für den kleinen Mann.

  • 11.04.2010, 17:21 UhrAnonymer Benutzer: Der Mahner

    @Peter Hinz
    Das mit dem finanzmathematischen Halbwissen setzt sich wenigsten bei mir mit einem korrekten Umgang von Vergleichsoftware und Taschenrechner zusammen. Erklären sie doch mal den Kunden von Mannheimer und Victoria o.a. wo deren Langlebigkeitsfaktoren sind. Die Ablaufleistungen haben sich in den letzten Jahren nahezu halbiert. beide Gesellschaften sind nur noch auf Garantieniveau. berechnet man die Rentenphase in der nach wie vor die meisten Gesellschaften ca. 4,5% bis 5,5% zukünftige Renten ausweisen so ist dies doch mehr als fraglich wenn in der Ansparphase nur 1-3,5% erzielt werden. Auch den "Langlebigkeitsfaktor" muss man finanzieren können. Selbst wenn eine Gesellschaft in der Rentenphase 5% echte Rendite für den Kunden erzielen und die Rente jedes Jahr um ca. 1,5% angesteigen würde wäre das gesamte Kapital nach 28 Jahren aufgezehrt. bei 3% sind es nur 21 Jahre. Aber auch hier hat der Gesetzgeber im §169 VVG den Versicherungsgesellschaften jede Menge Gestaltungsspielraum gelassen. Für Todesfallschutz gibts auch die RLV.
    Als Makler sehe ich es entgegen vieler Kollegen und Vermittler als mein Pflicht an dem Kunden diese Zahlen zu erklären. Wer dann immer noch eine LV oder RV möchte kann dies gerne haben. Es wird dann auch nie eine Diskussion über bescheidene Rendite/Rückkaufwerte aufkommen. ich denke doch das bei sorgfältiger Aufklärung wir nicht über 50-70% vorzeitige Vertragsbeeindigungen reden würden.
    Offensichtlich sind die Gesellschaften im Moment mehr mit Vertragsabbrüchen als mit Neugeschäft beschäftigt.
    Würden die Gesellschaften / der Staat den bürgern mit geringen Einkommen erzählen dass die Riesterrente auf die Grundsicherung angerechnet wird, wäre dieses Thema für die allermeisten wohl auch schnell erledigt.
    Sie haben recht dass jeder seine eigene Entscheidung treffen muss. Der springende Punkt ist jedoch dass mit den entsprechenden infos sehr sehr viele Entscheidungen völlig anders ausgefallen wären.

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