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Immobilienfonds (Ausland): Viel zu oft auf Sand gebaut

Alternative Capital Invest (ACI) wollte eine halbe Milliarde Euro in Dubai investieren. Jetzt sind vier Fonds pleite. ACI hatte Boris Becker, Niki Lauda und Michael Schumacher als Namensgeber für Dubai-Türme geheuert.

Die Computersimulation zeigt Quelle: dpa
Die Computersimulation zeigt die weltgrößte Wasserfontänen-Landschaft in Dubai Quelle: dpa

2010 sammelten Anbieter wie HCI, Jamestown und MPC 800 Millionen Euro ein, insgesamt stecken 30,7 Milliarden Euro Anlegergeld in ausländischen Immobilien.

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Probleme

Anbieter locken mit überzogenen Renditeprognosen und investieren zu teuer in boomende Märkte, oft in unfertige und unvermietete Objekte. Auch in den USA und Großbritannien stiegen Fondsanbieter ein, als die Blase kurz vor dem Platzen stand. Investments in etablierten Märkten wie den Niederlanden oder Frankreich können interessant sein – nur bei Initiatoren, die eine gute Leistungsbilanz vorweisen.

Geld zurück?

Dubai-Anleger klagten gegen die ACI-Fonds wegen hoher Nachforderungen. Das Landgericht Bielefeld gab ihnen recht(12 O 27/10). Die Staatsanwaltschaft Bielefeld hat die ACI-Chefs Uwe und Robin Lohmann am 15. März wegen des Verdachts auf Kapitalanlagebetrug angeklagt. Ihnen wird vorgeworfen, in Prospekten falsche Angaben zu Vermittlungsprovisionen, Werbungskosten und Markenrechten gemacht zu haben.

Fazit

Riskante Spielwiese für Reiche und Gauner.

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