Immobilienfonds (Inland): Gefährliche Nachschüsse

Immobilienfonds (Inland): Gefährliche Nachschüsse

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Blick auf das Hotel Adlon in Berlin

Objekte wie das Hotel Adlon machen wenig Freude: 5000 Anleger des Fundus Fonds 31 müssen um ihr Geld fürchten. Die Einnahmen sind mau, 2016 werden 160 Millionen Euro Schulden fällig. Leider kein untypischer Fall für die Branche.

2010 steckten 50.000 Anleger 1,54 Milliarden Euro (plus 61 Prozent) in Büros, Hotels oder Pflegeheime. Größte Initiatoren: DFH, Hamburg Trust und MPC. Insgesamt stecken 71,4 Milliarden Euro in den Fonds.

Probleme

Einnahmen unter Plan, Renovierungskosten laufen aus dem Ruder, Kredite werden nicht getilgt. Nachschusspflichten, die Berater gern verschweigen, haben Anleger 1000--fach an den Rand des Ruins getrieben, gerade bei Ost-Immobilienfonds, etwa vom Anbieter Dr. Görlich. Aktuell fordert zum Beispiel Anbieter Gebau, der seine Medico-Fonds über die Apo-Bank vertrieben hat, Nachzahlungen und lässt Anwälte Zahlungsaufforderungen verschicken.

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Geld zurück?

Verfahren laufen um Fonds des Anbieters Falk, der zu optimistisch kalkuliert hatte und Mietgarantien nicht erfüllen konnte. Viele Anleger erlitten Totalverluste und mussten nachzahlen. Pleite gingen auch DG Fonds, die von Volksbanken verkauft wurden. Jetzt wollen Anleger 600 Millionen Euro zurück, weil Banker Provisionen verschwiegen haben. Viele gewannen ihre Prozesse, das letzte Wort dürfte oft der BGH haben.

FAZIT

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