Kommentare zu: Versteckte Gebühren bei Fonds

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11 Kommentare
  • 28.10.2009, 17:09 UhrAnonymer Benutzer: fondsanleger

    interessanter Artikel. bei den erwähnten Online-Vermittlern oder Fondsshops spart sich der informierte Anleger jedoch nicht nur den vollen Ausgabeaufschlag bei fast allen Fonds, sondern auch die Depotgebühren werden von manchen Vermittlern ab einem bestimmten Anlagebetrag erlassen. Und der freie Fondsshop profinance-direkt beteiligt seine Anleger sogar mit einer Treueprämie an den Vergütungen der Fondsgesellschaften.

  • 29.10.2009, 14:04 UhrAnonymer Benutzer: Der Finanzschrauber

    investmentfonds sind ein lukratives Geschäft. Nur nicht unbedingt auch für den Anleger.

  • 30.10.2009, 10:58 UhrAnonymer Benutzer: durwen-finanz.de

    Es wird dabei vergessen, dass es auch seriöse UNAbHÄNGiGE berater gibt, durch deren Rat die Kunden in den Crashs KEiN Geld verloren haben. Damit ist natürlichweder ein banker, noch ein firmengebundener Vermittler gemeint! Die vertreten die interessen ihrer Firmen, nicht die des Kunden. Wie soll sich denn aber unabhängige beratungs-Leistung finanzieren, wenn nicht durch einen (Teil) Ausgabeaufschlag? Die Deutschen sind leider nicht bereit Honorar pro Stunde zu zahlen. Wenn der Ausgabeaufschlag wegfällt, verlieren diese berater ihr Haupteinkommen. Wie viele Endkunden sind denn in der Lage selbst zum halbwegs richtigen Zeitpunkt die richtigen Fonds zu kaufen? Wer bitte soll denn kostenlos UND unabhängig beraten?? Leute, denkt mal nach...

  • 30.10.2009, 13:06 UhrAnonymer Benutzer: Hübl & Partner GmbH Vers.Makler

    Wiwo verlangt für ein Jahres-AbO stolze 198.-
    Wenn seriös vermittelnde Makler mit viel Aufwand und ausführlichen Kundengesprächen und entsprechender Protokollierung nach Vorstellung von Wiwo ohne Courtage arbeiten sollten, warum geht Wiwo nicht mit gutem beispiel voran und bietet die Zeitschrift kostenfrei an ?
    mfg, Hübl, 30.09.09

  • 30.10.2009, 16:38 UhrAnonymer Benutzer: Christoph Schneider Finanzvermittlung Bad Nauheim

    Leider liefern seit längerem auch die scheinbar „besseren“ Zeitschriften immer mehr berichte, die nur auf (negative) Überschriften und Trendaussagen basieren, statt Qualität und fundiertes Wissen zu vermitteln. Gut, im Gegensatz zu den „Fachjournalisten“, wo der Artikel am nächsten Tag schon in die Vergessenheit gelangt, stehen Vermittler auch über die gesamte Laufzeit einem Kunden zu Verfügung. Diese beträgt im Schnitt etwa 10 Jahre. Es vermag den Journalisten verwundern, doch ein seriöser Vermittler hat etwas mehr Arbeit bei der Vorauswahl eines Fonds, als nur „ein Kundengespräch“. Dies mag in seinem beruf so üblich sein (interessant zu erfahren, wie hoch seine Vergütung dafür ist, dass er sich lediglich an einen Computer setzt und ein paar buchstaben eingibt).
    Als unabhängiger Vermittler gehören Fortbildung und eine genaue Marktauswahl ebenso zum Zeitaufwand, wie die betreuung „in guten und schlechten Zeiten“ eines Fonds - Schließlich darf ein Vermittler im Gegensatz zum Journalisten nicht alles in einen Topf werfen (um so seinen bericht zwar nicht richtiger, doch interessanter zu machen). Ein Vermittler unterscheidet zwischen einzelnen Märkten (Schiff ist nicht gleich Schiff usw) und kann so auch mit mehr Aufwand über die Laufzeit informieren. Arme Anleger, die zukünftig ihre Entscheidungen von einer Zeitschrift abhängig machen sollen.

  • 06.12.2009, 10:33 UhrAnonymer Benutzer: Volksbanken Realität

    Nicht nur an Gebühren wird sich bei Fonds bereichert. Der genossenschaftliche Verbund der Volksbanken/Raiffeisenbanken setzt durc h sein Spitzeninstitut DZ bank noch einen drauf:
    in Absprache satter Provisionen wurden in den 90er Jahren von der DG bank (heute DZ bank) Kunden/Mitgliedern Einlagen über die Volksbanken/Raiffeisenbanken förmlich abgeschwätzt. Die Anleger wurden durch „Gesellschafterverträge“ und „Treuhandverträge“ in den Glauben versetzt, eine treuhänderische Verwaltung ihrer Einlagen zu erhalten. Dieses Vertrauen wurde schamlos ausgenutzt. Die Anleger entrechtet, an der Nase herumgeführt, die eingebrachten Gelder, insgesamt ca. 800 Millionen Euro sind in genossenschaftlichen Kanälen an Gebühren, Zinsen etc. aufgebraucht. Die Einlagen für die Anleger nahezu futsch. Ohne Skrupel werden den Kunden/Mitglieder weiterhin elementare Rechte als Gesellschafter verweigert, in dem man Datenschutz und bankgeheimnis vorspiegelt.
    Es sind also nicht nur die Jagd nach Gebühren, Ausgabeaufschläge, Verwaltungsgebühren etc. entscheidend für diese Verbrecher, mehr noch, es geht wie dieses beispiel zeigt, darum, gezielt die Anleger hinters Licht zu führen und auszplündern.

  • 06.12.2009, 10:36 UhrAnonymer Benutzer: geno realo

    Nicht nur an Gebühren wird sich bei Fonds bereichert. Der genossenschaftliche Verbund der Volksbanken/Raiffeisenbanken setzt durc h sein Spitzeninstitut DZ bank noch einen drauf:

    in Absprache satter Provisionen wurden in den 90er Jahren von der DG bank (heute DZ bank) Kunden/Mitgliedern Einlagen über die Volksbanken/Raiffeisenbanken förmlich abgeschwätzt. Die Anleger wurden durch „Gesellschafterverträge“ und „Treuhandverträge“ in den Glauben versetzt, eine treuhänderische Verwaltung ihrer Einlagen zu erhalten. Dieses Vertrauen wurde schamlos ausgenutzt. Die Anleger entrechtet, an der Nase herumgeführt, die eingebrachten Gelder, insgesamt ca. 800 Millionen Euro sind in genossenschaftlichen Kanälen an Gebühren, Zinsen etc. aufgebraucht. Die Einlagen für die Anleger nahezu futsch. Ohne Skrupel werden den Kunden/Mitglieder weiterhin elementare Rechte als Gesellschafter verweigert, in dem man Datenschutz und bankgeheimnis vorspiegelt.
    Es sind also nicht nur die Jagd nach Gebühren, Ausgabeaufschläge, Verwaltungsgebühren etc. entscheidend für diese Gangart, mehr noch, es geht wie dieses beispiel zeigt, darum, gezielt die Anleger hinters Licht zu führen und auszplündern.

  • 06.12.2009, 12:12 UhrAnonymer Benutzer: vrbankopfer

    Es ist schon ein Hohn: neben dem Ausgabeaufschlag werden auch noch hohe Provisionen kassiert! Da sind sich die bänker einig.
    Und wenn die Fonds schlecht laufen, werden die Anleger mit dem Argument "unvorsehbare Entwicklung" vertröstet.
    Da machen auch die vorgeblich seriösen Volksbanken samt DZ-bank mit. Und Entschädigungen für Prospektfehler und beratungsfehler: Fehlenzeige!

  • 06.12.2009, 16:08 UhrAnonymer Benutzer: VobaSchaden

    Warum können die bankberater die Gebühren und Nebenkosten nicht offen darlegen? - Ganz einfach, weil sie ein schlechtes Gewissen haben, so viel Geld für so wenig Leistung und Fachwissen abzukassieren. Die Volksbanken haben beim damaligen Verkauf der DG-Anlagen aber noch mehr verschwiegen als nur Gebühren und Nebenkosten, sie haben "Sicherheit" versprochen und hohe Risiken bis hin zum totalen Verlust verkauft. Das war und bleibt skandalös und wird sich durch massive Prozesse, Demonstrationen und abwandernde Kunden bitter rächen. www.vertrauensschaden-bank.de

  • 12.12.2009, 19:17 UhrAnonymer Benutzer: Geschädigter der Volksbank Balingen

    Versteckte Provisionen waren nur ein Teil des Systems. im großen Stil wurden von den Volksbanken Gelder von gutgläubigen Anlegern eingesammelt, um diese "genossenschaftlich im Verbund zu verteilen".
    Dass die Anleger irgendwann etwas davon zurück wollen, wurde nie berücksichtigt.

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