Doug Forsyth, Manager des Fonds Allianz US High Yield, erläutert in einem Gastbeitrag, warum er die Risiken von...
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37 KommentareDie USA geben offiziell 12 bio Dollar Staatschulden zu, ein US-Ministerium bestätigt bereits die doppelte Summe. in den letzten 2 Jahren hat allein die USA 22,5 bio Dollar für banksterrettunspakete ausgegeben, ohne irgend einen Erfolg zu verbuchen. Die Konkurse auf dem Wohnimmobilienmarkt erreicht jeden Monat neue Rekorde und der Gewerbeimmobilienmarkt, viermal so groß wie der Wohnimmobilienmarkt, ist gerade dabei, sich in Luft aufzulösen.
im Quartalsbericht der biZ 06.2008 geht hervor, dass die bankster weltweit auf über 600 bio Dollar wertloser Papierschnipsel sitzen, die sie durch ein geändertes bilanzrecht aus den bilanzen ausgelagert haben, um sie vor dem sofortigem Kollaps zu bewahren. Um ein Reset im Finanzsystem kommen wir also nicht umhin. Aber je weiter wir den Reset hinausschieben, um so schwieriger wird die Genesung der Weltwirtschaft.
Die Weltwirtschaft wird nur noch durch immer neue und immer größere Konjunkturstrohfeuerpakete am Leben erhalten. in den USA ist im Mai ein Programm für Hauskäufer ausgelaufen und sofort sind die Verkaufszahlen um 10% gefallen, der stärkste Rückgang seit 20 Jahren.
Die börsenrally seit 2009, ausgelöst durch unendliche und zinslose Milliarden der Notenbanken, im Juli 2009 442 Mrd. Euro von der EZb, 1500 Mrd. Dollar von der Fed, die eigentlich dafür gedacht waren, die Wirtschaft mit Krediten zu versorgen, wurden für den Eigenhandel und an den börsen verzockt. im Juli 2010 laufen diese Tender aus und müssen zurückbezahlt werden. Wird dann der begriff „Die börsen im freien Fall“ neu definiert?
Ohne einen Reset im Finanzsystem und einer Trennung zwischen Geschäfts- und Zockerbanken wird der Kollaps nur hinausgeschoben, begleitet von einem Heer von Arbeitslosen, was die innere Stabilität vieler Staaten gefährdet. Gesättigte Märkte in den westlichen industriestaaten und aufstrebende Schwellenländer könnten sich ergänzen, oder gemeinsam untergehen. Noch haben wir die Wahl.
Selten so viel Schwachsinn gelesen, wie in diesem interview. Und noch dazu sehr durchsichtigen Schwachsinn. Herr F. grämt sich, dass er momentan nicht an das bargeld seiner Kunden kommt und spekuliert offensichtlich auf einen weiter steigenden Goldpreis (wie übrigens ein anderer berüchtigter Spekulant namens S., der sich aus den gleichen Gründen ähnlich äußert). Eines ist sicher, gutgläubige Schafe werden vor allem das Vermögen dieser Herren mehren. Ein Satz in dem interview ist allerdings richtig, wenn man den Namen Obama austauscht: "Faber ist ein ignorant, völlig leer". Diesem Herrn würde ich mein Geld jedenfalls nicht anvertrauen.
Tja, darum sind sie wohl auch arm. Denn die Wohlhabenden dieser Welt positionieren sich längst seit Jahren ähnlich. Viel Spaß mit ihrem Papiergeld - auch wenn es in Wirklichkeit baumwolle ist. Es brennt also nicht mal so gut, wie die Papiermilliarden früher.
Eine Legende muss nicht zwangsläufig positiv behaftet sein.
Auch Attila der Hunne, Stalin und Mao sind Legenden.
Legendär ist, was enorm war und ist.
Manchmal reicht hierzu enorme Dummheit. Oder Arroganz.
@siggi40: sehe ich auch so.
Was Faber betrifft, finde ich das interview zumindest nachdenkenswert, interessant.
bei Obama bin ich schon völlig hilflos: kann/ darf er nicht oder will er nicht...?
von @ Geiger Kommentar am 24.06.2010 13:58 Uhr
Selten so viel Schwachsinn gelesen …
Stimmt Herr Geiger. Sie beschreiben ihren Kommentar präzise. Herr Farber hat Recht. Wer heute noch auf Geld vertraut ist ein Narr. Oder (dummer) Spekulant. Menschen hingegen, die in den letzten Jahren auf Gold, Silber, immobilien und, dann und wann auch auf Aktien, gesetzt haben, stehen heute top da. Und das wird, aller Voraussicht nach, auch zukünftig so bleiben.
Herr Geiger ärgert sich wohl, dass er auf die Verkäufer von Lebensversicherungen und Riester-Renten reingefallen ist. Das ist verständlich. Aber, lieber Herr Geiger, es ist fast nie zu spät Vernunft anzunehmen, versuchen sie`s doch einfach mal. Dann steigt auch ihre Stimmung wieder …
ich schätze den Herrn Faber sehr und weiß auch schon, wie die Staatsfinanzen gerettet werden können.
Man kürzt einfach die Sozialtransfers (= Renten) der baby boomer Generation. in 15 Jahren haben wir den Lackmustest für unsere Wirtschafts-, Sozial- und Finanzsysteme. in diese Zeit wird auch ein massiver Nachfragerückgang fallen, der mit einem Arbeitskräftemangel im bereich der Facharbeiter, Meister und Hochqualifizierten einhergehen wird. Damit wird die wirtschaftliche Leistung zurückgehen und das Sozialsystem unfinanzierbar. Mit Gold wird man kein Geld verdienen können, aber die Kaufkraft einigermaßen konservieren können. Zur inflation: Das ist wie mit dem Lawinenwinter in Galtür:
Oben hängen massive Schneebretter, die durch eine leichte Erschütterung ausgelöst werden können und unten fährt man Ski bei Sonnenschein und fragt: Wo sind denn die Lawinen (=inflation)?
Grüße aus Schwaben
wenn sich jemand sehr selten irrt, dann hat er ja wohl meistens recht. Damit meine ich Herrn F.Aber es ist vielen an Optimismus gewöhnten Leuten unsympathisch, dass muss man einfach verstehen. Die schlechten Zeiten kommen und gehen, es war sehr lange gemütlich für uns alle, ewig kein Krieg mehr in unserem Lande, Currywurst satt , telefonieren bis der Arzt kommt.
Der Arzt kommt!!!
Die Großen sind seit Jahren in Gold investiert. Jetzt sollen die kleinen Leute einsteigen, damit andere Kasse machen können.
Die Goldblase wird platzen, die Frage ist nur wann.
Tschüß
Herr Faber gehört zu den (wenigen) Herren, die den Geldkreislauf vollständig verstanden haben. bei vielen sog. "Finanzminister/Finanzexoperten" ist das nicht der Fall.
Hat man den Kreislauf erst einmal verstanden, wird man sehr sehr nachdenklich, wie lange das noch funktionieren kann.
Doug Forsyth, Manager des Fonds Allianz US High Yield, erläutert in einem Gastbeitrag, warum er die Risiken von...
Kommentare zu: "Ich traue überhaupt keiner Papierwährung"
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