Kfz-Versicherung im Tarifvergleich: Die wilde Jagd nach der günstigsten Prämie

Kfz-Versicherung im Tarifvergleich: Die wilde Jagd nach der günstigsten Prämie

, aktualisiert 06. November 2014, 15:51 Uhr
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Volle Fahrt voraus! Bis Ende November geht noch das Rennen um die günstigsten Kfz-Policen.

von Jens HagenQuelle:Handelsblatt Online

Noch bis Ende des Monats können Autofahrer ihre Kfz-Police kündigen. Eine Tarifanalyse zeigt ein Sparpotenzial im vierstelligen Euro-Bereich. Wie Versicherte leistungsstarke und günstige Policen finden.

Der Machtkampf um den Internetvertrieb von Kfz-Policen ist eröffnet. „Es wird enger auf dem kleinen Trampelpfad Kfz, der Kampf um den Kunden wird stärker“, sagt Heinrich Blase, einer der Geschäftsführer des Vergleichsportals Check24. Der Grund für die Aufregung beim Marktführer: Das vormals vor allem für den Vergleich von Gas- und Stromtarifen bekannte Portal Verivox möchte nach der Übernahme der Vergleichsseite Transparo auch den Vertrieb für Autoversicherungen aufmischen.

Die Vermittlung von Policen im Internet ist lukrativ. Onlinemakler wie Check24 sollen nach Angaben von Branchenbeobachtern zwischen 80 und 100 Euro Provision für die Vermittlung einer Vollkasko-Police verlangen. Das wäre mehr als doppelt so viel wie üblicherweise ein Versicherungsmakler erhält. Und die Wechselbereitschaft in der Kfz-Versicherung ist groß. Nach einer Umfrage des Versicherers LVM möchte mindestens jeder Achte Autofahrer im Herbst seinen Versicherer wechseln.

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Noch hat Check24 die Nase vorn. Nach einer Untersuchung der Universität Koblenz-Landau auf Basis von 600 Tarifberechnungen hat der Marktführer das bessere Angebot. „Im Vergleich zum Vorjahr fällt der große Abstand zwischen dem Testsieger Check24 und dem Zweitplatzierten auf“, erklärt Studienleiter Professor Harald von Kortzfleisch. „Dieser ist vor allem dadurch zu erklären, dass Verivox erst vor kurzem in den Markt eingetreten ist“.

Echte Sparfüchse suchen aber weder beim Marktführer noch beim ehrgeizigen Newcomer nach günstigeren oder leistungsstärkeren Policen. Denn Check24 bietet eine Auswahl von 253 Tarifen von 52 Versicherern. Verivox zählt rund 200 Tarife von 51 Versicherern.


Nicht nur die größere Datenbasis spricht für Nafi. Die Unternehmensberatung arbeitet unabhängig von den Vertriebsprovisionen der Versicherer. Check24 und Verivox werden als Versicherungsmakler für den Abschluss von den Gesellschaften bezahlt.

Für Handelsblatt Online ermittelte Nafi bei zehn verschiedenen Testfälle den jeweils günstigsten Tarif. In allen Vergleichen würden die Versicherten beim teuersten Anbieter für das avisierte Leistungsspektrum mehr als doppelt so viel zahlen, wie bei dem günstigsten Tarif (siehe Tarifvergleiche auf den folgenden Seiten). In einem Fall würde die teuerste Police sogar elfmal mehr kosten. „Es gibt enorme Preisunterschiede bei den Policen, ein Wechsel kann einige hundert oder sogar tausend Euro sparen“, sagt Ivana Höltring, Geschäftsführerin von Nafi. Mit dem Nafi-Vergleich auf Handelsblatt Online können Autofahrer die für das individuelle Leistungsspektrum günstigsten Policen ermitteln.

Nach Analysen von Marktbeobachtern bleiben die Prämien im Marktschnitt in diesem Jahr relativ konstant. Im Einzelfall können Tarife aber auch deutlich teurer werden. „Es lohnt sich die Kfz-Police jedes Jahr neu zu prüfen“, sagt Höltring. „Dabei sollten die Versicherten nicht nur nach der günstigsten Prämie suchen, sondern ein angemessenes Leistungsspektrum wählen“.

In der Haftpflicht sind Tarife mit Deckungssummen bei Personenschäden von mehr als acht Millionen Euro und bei Sachschäden von maximal hundert Millionen Euro empfehlenswert. Besitzer von teuren Neuwagen können in der Vollkasko eine Neupreisentschädigung vereinbaren.


Wo Versicherte Provisionen sparen

Bei Totalschaden, Diebstahl oder Brand ersetzen einige Versicherer nicht den niedrigeren Zeitwert des Fahrzeuges, sondern den Kaufpreis. Der Verzicht auf den Einwand der groben Fahrlässigkeit sorgt dafür, dass Patzer wie das Überfahren einer roten Ampel oder das Telefonieren am Steuer bei der Schadenregulierung dann nicht geprüft werden.

Oft steckt der Teufel im Detail. Fast jede Police deckt etwa Schäden bei einem Marderbiss. Folgeschäden sind aber nicht bei allen Anbietern versichert. Während einige Gesellschaften pauschal alle Unfälle mit Tieren decken, leisten andere nur bei Zusammenstößen mit Wild- und Nutztieren oder Haarwild. Andere Tarife verzichten auf einen Selbstbehalt bei Glasschäden, versichern das Autoradio zum Neupreis und decken aus dem Auto gestohlene Mobiltelefone.

Nicht immer ist ein Wechsel sinnvoll. „Wer seinen Vertrag vor 2013 abgeschlossen hat und schon lange unfallfrei fährt, sollte genau überlegen, ob der Wechsel lohnt“, sagt Bianca Bobell vom Bund der Versicherten. Denn in alten Verträgen gibt es noch einen sogenannten Rabattretter.

Diese Klausel sorgt dafür, dass der Versicherer den Kunden nach einem Unfall nicht in eine schlechtere Schadenfreiheitsklasse eingruppiert. „Diese Option gibt es bei neuen Tarifen nur noch selten“, sagt Bobell. Der stattdessen angebotene Rabattschutz gelte nur für den jeweiligen Versicherer. Bei einem Wechsel zu einem anderen Versicherer würden die Kunden dann in eine teurere Schadenfreiheitsklasse einsortiert.

„Kein Versicherer bietet bei den neuen Tarifen echte Innovationen“, sagt Höltring. Das Versicherte auch ohne die Kreativität der Gesellschaften sparen können zeigt das Tarifbeispiel für einen Selbstständigen mit einem geleasten Sportwagen (siehe die folgenden Seiten).

Nafi analysierte das Beispiel für Handelsblatt Online im dritten Jahr in Folge. Der Vergleich von Premium-Tarifen für ein neu geleastes Porsche 911 Turbo Cabrio mit Vollkasko- und Haftpflichtschutz zeigt: Im Vergleich zum Jahr 2013 sinken die Beiträge bei den jeweils günstigsten Anbietern für 2015 um fast 840 Euro. „Das Fahrzeug wurde sowohl bei der Haftpflicht als auch bei der Vollkasko in günstigere Typklasse herabgestuft“, sagt Höltring.

Und auch wer bei seinem alten Versicherer bleibt, kann sparen. Eine Analyse des Kölner Versicherungsmaklers Moneymeets für Handelsblatt Online zeigt: Die Vermittler erhalten bis zu 13,4 Prozent der Jahresprämie an Bestandsprovision. Die meisten Gesellschaften zahlen jährlich zwischen drei und sieben Prozent.

Wer lediglich den Vermittler wechselt und seinen bestehenden Vertrag auf Moneymeets, eine Beteiligung der Verlagsgruppe Handelsblatt, überträgt, erhält einen Teil dieser Bestandsprovision zurück.


Tarifvergleich für junge Fahrer

Früh übt sich, wer ein Meister werden will. Wer schon mit 17 den Führerschein macht und sich während der ersten Ausflüge von den Eltern begleiten lässt, kann später bei der Autoversicherung sparen. Der Vergleich zeigt aufgrund der Teilnahme am Begleiteten Fahren ein Sparpotenzial von 340 Euro. Die Unternehmensberatung Nafi ermittelte die günstigsten Tarife ab 2015 für einen gebrauchten VW Golf IV Variant mit Erstzulassung 2/2007 in Halle an der Saale.

Der ledige 18-jährige Bauschlosser in der Lehre legt als alleiniger Fahrzeugführer 30.000 Kilometer pro Jahr zurück und besitzt keine Garage oder Wohneigentum. Damit die Prämie bezahlbar bleibt, hat der Fahranfänger bereits am Begleiteten Fahren ab 17 teilgenommen und wählt für den Vollkasko- und Haftpflichtschutz die billigsten Basistarife mit möglicher Werkstattbindung.

Vergleich inklusive Teilnahme am Begleitenden Fahren

Versicherer (Tarif)

Prämie in €

ÖSA (mit Werkstattservice)1019
Alsecur (Basis KaskoDirekt)1300
Huk24 (Basis Select) 1310
Huk-Coburg (Basis Select) 1318
WGV (Basis Kasko Select)1452
Teuerster Anbieter 3750
Durchschnittsprämie (228 Tarife)2202

Vergleich ohne Fahrpraxis durch Begleitendes Fahren ab dem 17. Lebensjahr

Versicherer (Tarif)

Prämie in €

Alsecur (Basis KaskoDirekt)1360
Huk24 (Basis Select) 1548
Huk-Coburg (Basis Select) 1558
ÖSA (mit Werkstattservice)1592
DA Direkt (Mein Tarif Basis mit Werkstattbindung)1698
Teuerster Anbieter 4670
Durchschnittsprämie (228 Tarife)2451

Quelle: Nafi Unternehmensberatung. Police gilt

ab dem 1.1. 2015. Stand: November 2014. 


Günstige Policen für junge Familien

Das Sparpotenzial für Familien mit kleinen Kindern ist immens. Der günstigste Anbieter verlangt nur knapp ein Drittel des teuersten Tarifs. Der Vergleich gilt für eine Familie mit zwei Kleinkindern (zwei und vier Jahre) aus Düsseldorf. Eigenheim, Garage, niedrige Fahrleistung und ein risikoarmer Job sorgt für Rabatte.

Die Familie versichert ihren drei Jahre alten Opel Zafira Monocab mit Vollkasko und Haftpflicht und spart mit Basistarifen, Werkstattbindung und geringer Fahrleistung von weniger als 10.000 Kilometern. Ebenfalls positiv für die Prämie: Der 35-jährige Ehemann arbeitet als Banker im Innendienst in einer eher risikoarmen Berufsgruppe und fährt in Schadenfreiheitsklasse 12.

Versicherer (Tarif)

Prämie in €

DA Direkt (Mein Tarif Basis mit Werkstattbindung)420
WGV (Basis Kasko Select)441
Huk24 (Basis Select) 443
Huk-Coburg (Basis Select HCA) 446
DA Direkt (Mein Tarif Basis mit Werkstattbindung)454
Teuerster Anbieter 1311
Durchschnittsprämie (275 Tarife)699

Quelle: Nafi Unternehmensberatung. Police gilt

ab dem 1.1. 2015. Stand: November 2014. 


Familie mit erwachsenen Kindern

Während Versicherer Familien mit Kleinkindern hofieren – junge Eltern gelten als besonders vorsichtig beim Fahren – gelten erwachsene Kinder als schlechte Risiken. Zumindest, wenn sie selbst ab und zu am Steuer des Fahrzeuges sitzen. Im Nafi-Vergleich fährt neben den beiden 51 Jahre alten Eltern auch der 20 Jahre alte Sohn mit dem Familien-Mazda 6.

Obwohl das Auto schon sechs Jahre alt ist und der Wert entsprechend gering ist, verlangt der günstigste Anbieter noch 617 Euro für Vollkasko- und Haftpflichtschutz pro Jahr. Die jährliche Fahrleistung beträgt 15.000 Kilometer. Um Beiträge zu sparen, nutzt der Hamburger Lehrer Basistarife mit Werkstattbindung. Ein Marktvergleich ist in jedem Falle empfehlenswert. Für den teuersten Tarif zahlt der Fahrer 1232 Euro mehr. Zum Durchschnitt liegt das Sparpotenzial bei knapp zwei Dritteln.

Versicherer (Tarif)Prämie in €
Huk24 (Basis Select) 617
Huk-Coburg (Basis Select) 622
WGV (Basis Kasko Select)679
DA Direkt (Mein Tarif Basis mit Werkstattbindung)699
Axa (Mobil online Schadenservice Basis)714
Teuerster Anbieter1849
Durchschnittsprämie (247 Tarife)1107

Quelle: Nafi Unternehmensberatung. Police gilt

ab dem 1.1. 2015. Stand: November 2014. 


Fahrer mit hohen Risiken

Bestimmte Zielgruppen haben kaum eine Chance, eine Vollkasko-Police zu ergattern. Das gilt etwa für das Beispiel eines Berliner Arbeitslosen (Schadenfreiheitsklasse 5) ohne Wohneigentum, der mit seinem 14 Jahre alten Audi A6 Quattro 40.000 Kilometer im Jahr fährt.

Vergleich mit Vollkasko

Versicherer (Tarif)

Prämie in €

Huk24 (Basis Select) 2331
Axa (Mobil kompakt Schadenservice Spezial)2805
Axa (Mobil komfort Schadenservice Spezial)3402
DEVK (Komfort-Schutz Kasko-Mobil G)3450
Huk24 (Basis Select) 3464
Teuerster Anbieter26516
Durchschnittsprämie (228 Tarife)6382

Quelle: Nafi Unternehmensberatung. Police gilt

ab dem 1.1. 2015. Stand: November 2014. 

Obwohl der 31-jährige nur die billigsten Basistarife wählt, müsste er pro Jahr für Haftpflicht und Vollkasko 2331 Euro zahlen. Der Fall zeigt eine extrem nachteilige Kombination von Risiken, die in der Praxis eher selten vorkommen dürfte. „Wohnort, Fahrerkreis, Fahrleistung und Fahrzeugalter sorgen für die hohe Prämie“, sagt Nafi-Geschäftsführerin Ivana Höltring.

Berlin ist besonders teuer und Arbeitslose können nicht von Rabatten für bestimmte Berufe profitieren. Der teuerste Anbieter würde sogar utopische 26.516 Euro verlangen - mehr als der aktuelle Wert des Fahrzeuges.
Als realistische Alternative bleibt in diesem Falle nur ein reduzierter Schutz. Beim günstigsten Haftpflichttarif zahlt der Kunde „nur“ 778 Euro.

Vergleich nur Haftpflicht ohne Vollkasko

Versicherer (Tarif)

Prämie in €

Axa (Mobil online)778
Axa (Mobil kompakt)1066
Aax (Mobil komfort)1293
Ergo Direkt (Kfz-Schutz)1338
Allsecur (Komfort)1393
Teuerster Anbieter10003
Durchschnittsprämie (114 Tarife)2908

Quelle: Nafi Unternehmensberatung. Police gilt

ab dem 1.1. 2015. Stand: November 2014. 


Selbstständiger mit Sportwagen

Wertvolle Karossen benötigen einen besonderen Schutz, der auch besonders teuer ist. Das zeigt der Vergleich von 27 Premium-Tarifen für einen 45 Jahre alten Geschäftsführer und seine Lebenspartnerin. Sie müssen mit ihrem neu geleasten Porsche 911 Turbo Cabrio für Vollkasko- und Haftpflichtschutz mindestens 1712 Euro ausgeben. Trotz der scheinbar hohen Prämie kann sich der Fahrer glücklich schätzen. Im Vergleich zu der Tarifanalyse aus dem Jahr 2013 sind die Beiträge bei den jeweils günstigsten Anbietern um fast 840 Euro gesunken. Der Grund: Die Typklassen für Haftpflicht und Vollkasko sind günstiger geworden.

Neben dem teuren Fahrzeug sorgt ein üppiges Leistungspaket für hohe Prämien. Der Dienstwagen soll mit Komfortschutz ausgestattet werden. Der hohe Wert des Fahrzeuges rechtfertigt die Mehrkosten von 335 Euro pro Jahr gegenüber leistungsschwachen Billigtarifen, die in einigen Schadenfällen weniger oder gar nicht zahlen würden. Der Versicherte kann seine Werkstatt frei wählen, besitzt einen Schutzbrief, Fahrerschutz und Auslandsschadenschutz. Die Gesellschaften verzichten bei Unfällen auf den Einwand der groben Fahrlässigkeit, etwa bei Rotlichtdelikten oder Telefonieren mit dem Handy.

Die Luxuspolicen bieten zudem Rundumschutz bei Marderbissen, Zusammenstoß mit Tieren sowie bei Erdbeben oder Lawinen. Bei Schäden wird mindestens ein Jahr lang nicht der Gebrauchswert, sondern der Neuwert erstattet. Außerdem schützt eine Mallorca-Police bei Mietwagenunfällen im Ausland. Der Informationstechniker (Schadenfreiheitsklasse 15) fährt 20.000 Kilometer im Jahr und besitzt eine Eigentumswohnung mit Garage. Der Versicherte meidet Direktanbieter, weil er sich vom Vermittler vor Ort einen besseren Service erhofft.

Versicherer (Tarif)

Prämie in €

Huk-Coburg (Classic) 1712
Bruderhilfe (Classic)1980
VHV (Flotte-Garant 1+)2192
Mecklenburgische (Kfz-Versicherung Komfort)2325
Kravag Allgemeine2706
Teuerster Anbieter5982
Günstigster Anbieter*1377
Durchschnittsprämie**2598

*Keine Vorgabe bei den Leistungen. **Basis: 27 Tarife, die die Leistungskriterien erfüllen.

Quelle: Nafi Unternehmensberatung. Police gilt ab dem 1.1. 2015. Stand: November 2014. 


Spareffekt bei Öko-Singles

Umweltfreundliche Versicherte sparen. Die 40-jährige Frankfurterin (Schadenfreiheitsklasse 10), die für ihren ein Jahr alten Opel Corsa für die Haftpflicht-Vollkasko-Police insgesamt nur 337 Euro im Classic-Tarif der Huk24 zahlen muss. Preissenkend wirkt die ökologische Nutzung des Fahrzeugs. Die Freiberuflerin fährt nur 6.000 Kilometer pro Jahr, tankt Autogas, besitzt eine Bahncard und ist Mitglied des Bundes Natur und Umwelt.

Positiv wirkt auch, dass nur die Frau fährt und das Auto in einer Tiefgarage parkt. Beim Schutz gibt es nur wenig Abstriche. Die Versicherte kann ihre Werkstatt frei wählen, besitzt eine Mallorca-Police für Mietwagen im Ausland sowie erweiterten Schutz vor Marderbiss und Wildschäden. Der Versicherer verzichtet im Schadenfall auf den Einwand der groben Fahrlässigkeit. Das erweiterte Leistungspaket kostet einen Aufpreis von etwas mehr als 50 Euro im Vergleich zu den leistungsschwachen Basistarifen mit Werkstattbindung.

Versicherer (Tarif)

Prämie in €

Huk24 (Classic)337
Europa (Go Komfort)341
Europa (Komfort)361
Huk-Coburg (Classic)364
DEVK (Komfort-Schutz "Öko-Spartarif" G)377
Teuerster Anbieter793
Günstigster Anbieter*293
Durchschnittsprämie**504

*Keine Vorgabe bei den Leistungen. **Basis: 98 Tarife, die die Leistungskriterien erfüllen.

Quelle: Nafi Unternehmensberatung. Police gilt ab dem 1.1. 2015. Stand: November 2014. 


Beamte zahlen am wenigsten

Keine andere Berufsgruppe im Nafi-Vergleich zahlt so wenig wie die Beamten. Staatsdiener verursachen laut Kfz-Statistik besonders wenige Schäden. Im Nafi-Vergleich zahlt ein 57-jähriger Beamter der Stadtverwaltung Dresden in der günstigen Schadenfreiheitsklasse 30 nur 268 Euro für Vollkasko und Haftpflicht. Und das, obwohl auch die Ehefrau und der 27 Jahre alte Sohn den vier Jahre alten Toyota Avensis nutzen.

Die Fahrleistung des Garagenwagens beträgt 9.000 Kilometer pro Jahr. Die Leistungen können sich sehen lassen: Die Police beinhaltet freie Werkstattwahl, Mallorca-Police für Mietwagen im Ausland und erweiterten Schutz vor Marderbiss und Wildschäden. Der Versicherer verzichtet im Schadenfall auf den Einwand der groben Fahrlässigkeit.

Versicherer (Tarif)

Prämie in €

Huk24 (Classic)268
Allsecur (Komfort)273
Hannoversche Direkt283
Huk-Coburg (Classic) 289
wgv-himmelblau.de290
Teuerster Anbieter709
Günstigster Anbieter*221
Durchschnittsprämie**426

*Keine Vorgabe bei den Leistungen. **Basis: 103 Tarife, die die Leistungskriterien erfüllen.

Quelle: Nafi Unternehmensberatung. Police gilt ab dem 1.1. 2015. Stand: November 2014


Tarifvergleich für Firmenwagen

Autos von Unternehmen sind beim Versicherungsschutz traditionell besonders teuer. Die Versicherer verlangen Zuschläge von bis zu 20 Prozent. Außerdem fallen bei Fahrzeugen für Außendienstmitarbeiter oft hohe Kilometerzahlen an. Zu allem Übel sitzen häufig auch noch junge Fahrer am Steuer.

Im Vergleich versichert ein Zahnlabor aus Bad Wiessee den fünf Jahre alten Skoda Fabia Kombi für den Außendienst. Der Zweitwagen wird von verschiedenen Fahrern benutzt, die jüngsten sind 18 Jahre alt. Die Fahrleistung beträgt bis zu 25.000 Kilometer pro Jahr.

Versicherer (Tarif)

Prämie in €

Huk-Coburg (Classic) 1464
Bruderhilfe (Classic)1689
HDI (Motor-Plus)1920
Debeka (Gewerbe)2013
Axa (mobil kompakt)2117
Teuerster Anbieter6589
Günstigster Anbieter*1215
Durchschnittsprämie**3266

*Keine Vorgabe bei den Leistungen. **Basis: 61 Tarife, die die Leistungskriterien erfüllen.

Quelle: Nafi Unternehmensberatung. Police gilt ab dem 1.1. 2015. Stand: November 2014. 


Glossar: Die Leistungen in der Kfz-Versicherung

Quellle:  Handelsblatt Online
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