Kommentar: Die Börsen sind im Crash

Kommentar: Die Börsen sind im Crash

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Wall Street

Neues Jahr, neuer Trick. Mit einer sogenannten Abkopplungstheorie sind die Bankstrategen in ihren Jahresausblicken hausieren gegangen.

Ein möglicher US-Wachstumseinbruch, so ihre These, habe keine großen Auswirkungen auf Weltkonjunktur und Börsen, da die Schwellenländer unter der Führung Chinas Ökonomie und Kurse würden heilen.

Nun ist eine Handelswoche im neuen Jahr vorbei und Anleger brauchen nur in ihr Depot schauen, um die Nachhaltigkeit dieser These zu überprüfen. Da ist von Abkopplung keine Spur. Der Dow Jones Index hat ebenso 1000 Punkte verloren wie der japanische Nikkei. Der Dax liegt vier Prozent unter Wasser, deutsche Nebenwerte sind ohnehin schon mitten im Crash.

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Was also tun? Deutlich kristallisiert sich heraus, dass Investoren eine bestimmte Sorte von Unternehmen bevorzugen: Diejenigen nämlich, die ein stabiles, kalkulierbares Geschäft, eine sichere Dividende aufweisen und die hohe jährliche Umsätze generieren. Blue Chips also. Total, Nestlé, BASF, E.On und ja, tatsächlich auch eine Deutsche Telekom, zählen beispielsweise zu den Werten, die weit besser als der Gesamtmarkt laufen. Anleger sollten diesen Trend, der sich gerade herausbildet, mitgehen. Wer dann noch Gold-Aktien wie beispielsweise Barrick Gold, die sogar gerade in eine neue Hausse übergehen, dazumischt, sollte ziemlich gut durchs Jahr kommen.

Abkoppeln sollten sich Anleger von Nebenwerten. Da diese sich nicht von einer US-Rezession werden loslösen können und zudem noch historisch hohe Bewertungen aufweisen, sind weitere zweistellige Kursverluste bei MDax, SDax und auch im TecDax so gut wie sicher.

So gut wie sicher ist eben auch jene US-Rezession. Wer etwas anderes glaubt oder verbreitet, ist entweder blauäugig oder handelt interessengesteuert. Die US-Notenbank wird in Reaktion auf die Rezession bald massiv die Zinsen senken, was den Dollar weiter schwächen wird. Zu weiteren zweistelligen Kursverlusten bei US-Aktien summieren sich dann für den Euro-Anleger auch noch Währungsverluste. US-Engagements sollten Anleger also nicht eingehen, sondern möglicherweise bestehende Anlagen verkaufen. Denn widerstandslos ist der Dow Jones in den vergangenen Tagen in sich zusammengesackt. Ein Menetekel für 2008. Greifen Sie nicht in ein fallendes Messer!

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