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Krankenversicherung: PKV-Tarife auf dem Prüfstand

von Martin Gerth und Niklas Hoyer

Die WirtschaftsWoche hat 845 Tarife von privaten Krankenversicherungen bewertet. Welche Kriterien den Ausschlag gaben und welche Versicherungen das Beste für ihr Geld bieten.

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WirtschaftsWoche bewertete 845 PKV-Tarife in Zusammenarbeit mit Softfair

Leistungskatalog, Prämienhöhe und Beitragsstabilität entscheiden darüber, ob ein PKV-Tarif sein Geld wert ist. Der Finanzanalyse-Spezialist Softfair hat für die WirtschaftsWoche 845 Kombi-Tarife aus den Bausteinen "Krankenhaus", "ambulante Versorgung bei Haus- und Fachärzten" sowie "Zahnschutz" analysiert.

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Alle Tarife mussten sich einem Test mit vier verschiedenen Muster-Versicherten unterziehen: ein 30- und 50-jähriger Mann sowie eine 30- und 50-jährige Frau. Damit der Beitragsvergleich hinreichend seriös ist, müssen die Tarife direkt oder über vergleichbare Vorgänger-Tarife mindestens zehn Jahre am Markt sein. Die Allianz beispielsweise bietet Neukunden nur Tarife, die es erst seit 2007 gibt. Sie fehlt daher im Tarifvergleich.

Leistungen

Alle von Softfair durchleuchteten Tarife müssen einige Mindest-Leistungen bieten: Ein- bis Zweibettzimmer im Krankenhaus, mindestens 50 Prozent Erstattung für Zahnersatz, Kieferorthopädie und Zahnbehandlung. Wie viel der einzelne Tarif in den drei Bausteinen leistet, lässt sich an den farbigen Punkten in den Tabellen ablesen. Für jede Leistungskategorie eines Bausteins erhalten die Tarife eine Punktzahl. Punkte gibt es dafür, ob der Versicherer eine Leistung überhaupt bezahlt und welchen Anteil der Kosten er trägt – zum Beispiel, wie viele Sitzungen beim Psychotherapeuten die Versicherung bezahlt oder welche Vorsorgeuntersuchungen sie übernimmt.

Die Punkte für die einzelnen Leistungskategorien werden gewichtet und addiert und daraus wird die Gesamtpunktzahl ermittelt. Bei allen nahezu identischen Tarifkombinationen eines Anbieters geht das jeweils beste Angebot in die Wertung ein.

8 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 26.05.2011, 18:57 UhrGerd Schneider

    @KV-Olm: der "gute Herr Schneider" anonymisiert zumindest zunächst einmal nicht seinen echten Namen wie KV-Olm. Mit dem richtigen Namen könnte zudem überprüft werden, ob der Schreiber die Software zumindest selbst anwendet, um sich ein akademisch fundiertes Urteil zu bilden. immerhin clustert die Software mehr als 900 unterschiedliche Kriterien der bedingungswerke alleine bei der Sparte Krankenversicherungen. Am Ende kommen dann
    tatsächlich die Gesellschaften heraus, bei denen die Maklerberatung so richtig Spaß macht. Es schützt den Kunden nämlich davor, für sein teures Geld billige Ware zu bekommen bzw. vor schlechten beratern ohne adäquate professionelle Software, die weitaus komplexer und teurer ist als das, was 99% der Vermittler im Markt üblicherweise verwenden, um schneller anzuhauen, umzuhauen und abzuhauen.

  • 25.05.2011, 15:23 UhrKV-Olm

    PremiumCircle-Software. Das ist also die Empfehlung des guten Herrn Schneider. Ein Spezialmakler aus Frankfurt. bezeichnet sich selbst als Profi. Professionell ist hier lediglich die Provisionsoptimierung aufgrund an den Haaren herbeigezogenen Leistungsmerkmalen. Am Ende kommen dann die Gesellschaften heraus, bei denen das Vermitteln so richtig Spaß macht. Den Verbrauchern sei geraten als erstes nachzuschauen wieviele Tarife die Versicherung schon über den Jordan hat gehen lassen. Die Kostenquote (Abschluss- und Verwaltungskosten) würde ich mir auch ansehen. Das ist dann nämlich das Geld, von welchem ich als Verbraucher nichts habe.

  • 25.05.2011, 12:29 UhrRedaktion

    Den Hauptartikel zum Ranking finden Sie hier:

    http://springhin.de/pkv

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