Doug Forsyth, Manager des Fonds Allianz US High Yield, erläutert in einem Gastbeitrag, warum er die Risiken von...
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29 KommentareWarum wird hier gegen die immobilie gewettert?
ich kenne keinen Normalverbraucher der sein Haus aufgrund hypothetischer Wertsteigerung gebaut hat. Wer jetzt in der Krise im abbezahlten Haus sitzt, der lebt wesentlich ruhiger. Das gesparte Raten in andere Vorsorgeformen (Aktien...super Rendite haha) gesteckt werden, halten auch nur die wenigsten durch, regen sich aber über die Miete auf. Wer seine immobilie nach seinen finanziellen Verhältnissen anschafft, macht mit Sicherheit keinen Fehler.
Ja, wer sein Haus abbezahlt hat und sich sicher ist, dass er im Rahmen der Finanzkrise nicht wegen eines neuen Jobs in eine andere Stadt umziehen muss, der ist fein raus.
Aber auf wen - außer Rentner - trifft das denn zu?
Wie immer unvollständig und nicht besonders gut recherchiert. Die immobilienpreise haben sich in den o.a. Stadtteilen sehr gut entwickelt, auf dem Land zerfallen die Preise in raschem Tempo. Was alle Kommentatoren nie heraustellen ist die Wirkungsweise eine auf Finanzierbarkeit gekaufte Wohnung d.h. wenn die Wohnung mittlerweile soviel kostet wie eine Mietwohnung und sie in Metropolregionen liegt, dann bezahlt sich das Ganze nach wie vor von selbst. Natürlich ist das bei einem EFH alter bauart, d.h. ohne Wärmedämmung nie mehr der Fall. Die Mieten werden steigen und die Anuität bleibt, das ist der neue inflationsgewinn.
Was rät uns denn die kluge Schreiberin? Aktien? Na ja - die haben sowohl auf Jahressicht, wie auf 10 Jahre oder 20 Jahre wesentlich schlechter abgeschnitten, als die immobilienpreise.
bei den niedrigen Hypothekarzinsen rentiert sich eine eigene immobilie allemal.
ich habe mir selber eine immobilie zugelegt und freue mich, dass ich trotz 50% mehr Wohnfläche nur 50% meiner vorherigen Miete in Form der Hypothekenzahlung zahle :-)
die frage stellt sich doch gar nicht, ob sich eine eigengenutzte immobilie rechnet. entweder man hat den mut, und den willen sich frühzeitig für eine immobilie zu entscheiden oder man wird bis zum lebensende mietzahler bleiben- auch die muss es geben, gut so!
@ Michael: Was die Schreiberin rät?
Wen der besitz einer immobilie glücklich (und das ist nicht ironisch gemeint :-) macht und wer Haus oder Wohnung solide finanzieren kann, soll sich eine gönnen. Wenn er Glück hat, macht er nach Abzug aller Kreditkosten und instandhaltungsinvestitionen auch Rendite damit. Aber keiner sollte dem Wortgeklingel der bausparkassen, immobilienmakler und anderen Lobbyisten, die die Finanzkrise als PR-Argument nutzen, glauben, dass eine immobilie unerschütterlich ist und automatisch Gewinn abwirft. Tut sie leider nicht.
War denn eine eigene immobile jemals (für die meisten, die ich kenne) eine Frage der Rendite? Und trotzdem bauen all die unvernünftig handelnden Menschen eigene Häuser, leihen sich Geld von banken, das sie teuer zurückzahlen, anstatt in Aktien oder was weiß ich zu investieren?! Ganz so unvernünftig kann das ja dann auch nicht sein, wenn die Kinder im eigenen Haus herumtollen, keinen Mieter im Mehrparteienhaus durch ihre Spielerei stören und den hauseigenen Garten zum Spielplatz umfunktionieren. ich glaube nicht, dass irgendwer aus reinen Renditegründen sich ein Haus oder eine Wohnung anschafft, da gibt es durchaus andere, wohl eher "weiche" Faktoren, die einen zu solch einem Handeln bewegen. ES iST EiNFACH SCHÖN iM EiGENEN HAUS/iN DER EiGENEN WOHNUNG!
der bericht ist leider viel zu einseitig. natürlich ist es riskant, sich für eine zu vermietende immobilie hoch zu verschulden. und dumm dran ist auch, wer verkaufen muss oder keinen mieter hat. aber wer für sein geld ohne hohe fremdfinanzierung z.b. eine selbst bewohnte schöne wohnung kauft (speziell fürs alter), dem ist die wertentwicklung egal. und eine hohe inflation auch. übrigens steigen die preise für einigermassen gute wohnungen in der stadt, während sie auf dem land sinken. dort wird auch oma's kleines häuschen immer billiger. also: auf den jeweiligen blickwinkel kommt es doch an!
völlig falscher Ansatz. Der richtige Ansatz wäre: Wie wird man am besten und effektivsten seine Schulden los ? Antwort: Hyperinflation oder Währungsreform. Und wenn sie kommt ?
Was ist dann ein großes barvermögen noch wert ? Wenn man Pech hat, kann man sich davon ein belegtes brötchen kaufen. Wer aber ein bezahltes Haus hat, wird immer einen entsprechenden Gegenwert haben. Und sei es nur die Tatsache, darin wohnen zu können. Ausserdem kann man dann mit einem belegten brötchen sein Haus ablösen ;-) Eigenheim hat nichts mit Rendite zu tun, sondern mit dem Schaffen von bleibenden Werten.
Die Schreiberin irrt darin, dass immobilien eine emotionale Sicherheit bieten. Grund und boden sind eine von jeder bank akzeptierte Sicherheit. Ganz im Gegensatz zu Aktien und Optionen.
Weiterhin erzwingt die selbstgenutzte immobilie bei einem Durchschnitsbürger ein hinreichendes Mass an Konsumverzicht und somit Altersvorsorge.
Aktien oder sonstige Anlagemöglichkeiten sind ein zweiter, späterer Schritt zur Altervorsorge.
Doug Forsyth, Manager des Fonds Allianz US High Yield, erläutert in einem Gastbeitrag, warum er die Risiken von...
Kommentare zu: Lohnt sich in der Finanzkrise eine eigene Immobilie wieder?
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