Merck: LCD-Story geht weiter

50 Millionen Haushalte haben weltweit einen LCD-Flachbild-Fernseher. In zwei Jahren können es mehr als 100 Millionen sein. Ob in Fernsehern, Notebooks, Handys oder Navigationsgeräten – die Wachstumsstory der Flüssigkristalle (LCDs) scheint endlos.

Der Darmstädter Chemie- und Pharmakonzern Merck, einer der wichtigsten Hersteller, verdient mit einer Marge von etwa 50 Prozent (Gewinn vor Zinsen und Steuern zum Umsatz) hier gutes Geld. Schon steht die nächste Generation am Start, die sogenannten OLEDs. Sie enthalten Materialien auf Basis von Kohlenstoffen, die unter Strom leuchten. 2009 könnte das Massengeschäft beginnen.

Auch das Pharmageschäft, das beim Umsatz gut doppelt so stark ist, bringt Merck verlässliche Erträge. Meilenstein war der Kauf des Schweizer Biotechnik-Unternehmens Serono, das Merck umsatzstarke Medikamente wie Rebif (gegen multiple Sklerose) und das Fruchtbarkeitshormon Gonal brachte. Mercks Blockbuster Erbitux erwirtschaftete allein im dritten Quartal 36 Prozent mehr Umsatz. Finanziell war der Kauf von Serono ein Kraftakt – umso wichtiger war es für die Darmstädter, dass sie im vergangenen Jahr beim Verkauf ihres Generika-Geschäfts einen Wertgewinn von fast vier Milliarden Euro machten. Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (2008) um 15 sind Merck-Aktien (Börsenwert 5,9 Milliarden Euro) für einen Pharmawert nicht teuer.

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