Minister Gröhe warnt: Versicherte sollten Krankenkasse nicht vorschnell wechseln

Minister Gröhe warnt: Versicherte sollten Krankenkasse nicht vorschnell wechseln

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Seit Jahresbeginn gilt die Beitragsreform. Gesundheitsminister Hermann Gröhe weist darauf hin, dass Versicherte ihre gesetzliche Krankenkasse nicht vorschnell wechseln sollten.

Versicherte haben ein Sonderkündigungsrecht, wenn ihre Krankenkasse zum Jahreswechsel Zusatzbeiträge erhebt. Doch Gesundheitsminister Hermann Gröhe mahnt, die Wechselentscheidung gut zu überdenken.

Nach der Beitragsreform für die gesetzlichen Krankenkassen hat Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) die Versicherten vor vorschnellen Wechselentscheidungen gewarnt. Eine gute Krankenkasse erkenne man an Leistung und am Preis, sagte Gröhe der „Bild“-Zeitung am Freitag.

Sei eine andere Krankenkasse zum Beispiel für Nachfragen schlechter zu erreichen, nütze auch ein günstigerer Preis nichts. Die Versicherten sollten einen möglichen Kassenwechsel daher zuvor intensiv überprüfen und sich fragen, wie zufrieden man mit seiner Kasse sei.

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Die zehn größten Krankenkassen 2014

  • Platz 10

    In Niedersachsen hat die AOK die Nase vorn. Insgesamt hat die AOK Niedersachsen 2,4 Millionen Versicherte - damit schafft sie es im Jahresranking 2013 gerade noch unter die Top Ten der deutschen Krankenkassen.

    Quelle: dfg, Stand 3.2.2014

  • Platz 9

    Mit 2,7 Millionen Versicherten ist die AOK Plus die größte Krankenkasse in Sachsen und Thüringen. Deutschlandweit rangiert sie an neunter Stelle.

  • Platz 8

    Die AOK Nordwest belegt mit 2,7 Millionen Versicherten den achten Platz unter Deutschlands größten Krankenkassen. Das Unternehmen beschäftigt 7.600 Mitarbeiter.

  • Platz 7

    Die AOK Rheinland/Hamburg hat knapp 2,9 Millionen Versicherte. Im Rheinland und in Hamburg ist sie damit die größte Krankenversicherung. Das Unternehmen betreibt mehr als 100 Geschäftsstellen.

  • Platz 6

    Auf dem sechsten Platz der größten deutschen Krankenkassen befindet sich ein fusioniertes Unternehmen: Die IKK Classic. Sie ist im August 2011 aus der eher ostdeutschen IKK Classic und der eher westdeutschen Vereinigten IKK entstanden. Zusammen haben sie recht stabil knapp 3,5 Millionen Versicherte.

  • Platz 5

    An der fünften Stelle der größten Krankenkassen Deutschlands steht die AOK Baden-Württemberg. Seit Jahren sind rund 3,9 Millionen Menschen bei ihr versichert.

  • Platz 4

    In der Rangfolge liegt die AOK Bayern stabil mit 4,3 Millionen Versicherten. In Bayern hat die Krankenkasse einen Marktanteil von mehr als 40 Prozent. Das Unternehmen beschäftigt 10.000 Mitarbeiter in dem Freistaat.  

  • Platz 3

    Auf Platz drei der größten deutschen Krankenkassen ist mit 6,255 Millionen Versicherten die DAK Gesundheit - der Zusammenschluss aus BKK Gesundheit und DAK. Laut eigenen Angaben ist die DAK die Krankenkasse Deutschlands, deren Wurzeln am weitesten zurückzuverfolgen sind - bis zum Jahr 1774. Allerdings verliert auch die neue Kasse Kunden. Gestartet war sie mit 6,6 Millionen Versicherten.

  • Platz 2

    Die Barmer GEK ist seit 2014 nur noch die zweitgrößte Krankenkasse Deutschlands. Sie wurde am 1.Januar 2010 gegründet und unterhält laut eigenen Angaben rund 800 Geschäftsstellen bundesweit. 8,64 Millionen Deutsche sind Anfang 2014 bei ihr versichert. In einem zweiten Ranking liegt die Kasse dagegen noch auf Platz 1: Anfang 2014 hat die Barmer GEK noch rund 400.000 zahlende Mitglieder mehr als die TK.

  • Platz 1

    Die größte Krankenkasse Deutschlands ist nach den neuesten Zahlen seit Anfang 2014 die Techniker Krankenkasse (TK). Sie gewinnt sehr stark Kunden hinzu. Anfang 2013 hatte sie 8,26 Millionen Versicherte. Mitte 2013 waren es 8,49 Millionen und zu Beginn 2014 sind 8,68 Millionen Versicherten. Damit liegt sie vor der viele Jahre führenden Barmer GEK.


Die gesetzlichen Krankenkassen können seit Jahresbeginn wieder über einen Teil der Beiträge bestimmen. Dazu wird der bisherige allgemeine Beitrag um 0,9 Punkte auf 14,6 Prozent gesenkt. Auf diesem Niveau ist es den Kassen dann möglich, einen Zusatzbeitrag zu erheben, dessen Höhe sie selbst festlegen können.

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Gröhe verspricht sich davon mehr Wettbewerb unter den Kassen. Nach seinen Worten zahlen rund 20 Millionen Krankenkassen-Mitglieder fürs Erste einen geringeren Beitragssatz. "Die werden kaum wechseln wollen", fügte er hinzu.

Bundesweit sind etwa 70 Millionen Menschen in der gesetzlichen Krankenversicherung. Erhebt eine Kasse erstmalig einen Zusatzbeitrag oder erhöht diesen, können Versicherte außerordentlich kündigen.

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