Kommentare zu: Musterrechnungen zur Riester-Rente

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49 Kommentare
  • 28.07.2009, 22:11 UhrAnonymer Benutzer: ggg

    Kann mir hier jemand sagen, was man im Jahr 2046 für 500 EURO noch kaufen kann?
    Nur das ist die einzig entscheidende Frage!
    Zur Erinnerung: Nach dem index von 1914 wird alle 15 Jahre der Wert des Geldes halbiert. Von 2001 bis 2008 hat man aus 1,95583 DM etwa 1,00 DM gemacht und dann kam die Krise, deren Höhepunkt noch nicht definiert werden konnte.
    Heute könnte man sich für das Geld, daß man in solche Verträge einzahlt, noch etwas Schönes leisten.
    Riester nutzt lediglich den Vertreibern und sonst niemandem.

  • 28.07.2009, 22:27 UhrAnonymer Benutzer: Thomas Danker

    Stimmt die Rechnung auch dann, wenn ich zu Rentenbeginn einmalig 30% des dann vorhandenen Kapitals entnehme? Das ist nämlich bei der UniProfiRente möglich.

    bitte überprüfen.

  • 28.07.2009, 22:42 UhrAnonymer Benutzer: Johnnie

    "Stimmt die Rechnung auch dann, wenn ich zu Rentenbeginn einmalig 30% des dann vorhandenen Kapitals entnehme? Das ist nämlich bei der UniProfiRente möglich."

    das ist grundsätzlich bei der Riester-Rente, nicht nur bei der Uniprofirente, möglich. Ob es sich dann lohnt würde mich interessieren, weil dann die monatliche Rente natürlich auch sinkt!

  • 29.07.2009, 00:59 UhrAnonymer Benutzer: @Thomas Danker

    Hier wird mit kompletter Verrentung gerechnet, das dürfte aber auch der Regelfall sein.

  • 29.07.2009, 10:55 UhrAnonymer Benutzer: Easterling

    Haben Sie was anderes erwartet?
    Das Vertrauen daran, der Staat und Co. können mit Geld vernünftig umgehen ist noch da, ist m.E. unbegründet. Auch falls Deutschland es schaffen würde, die Ausgaben mit Annahmen zu bilanzieren, wird das Geld/Leistungen woanders angefordert.
    Das Geld kann man nicht verbrauchen und wenn die Leistung nicht mehr gefordert wird, wenn die Juristen (die nichts nützliches produzieren) mehr als Naturwissenschaftler verdienen, wenn man mehr an die Verteilung, als an die Produktion denkt (die vermeintliche investitionen in die bildung gehören m.E. zu der Verteilung - mit 20 Jahren geht man immer noch zur Schule), wenn man für nicht länger, als 2 Legislaturperioden denkt, soll man auch nict glauben, in 2046 sind EUR 500 noch viel Wert.

  • 29.07.2009, 11:47 UhrAnonymer Benutzer: obiwahn

    Es geht bei Riester doch um eine Hartz 4 sichere Grundversorgung. bei Personen mit geringeren Einkommen, niedrigerer berufsbildung und damit einem höheren Arbeitslosigkeitsrisiko, schützt ein solcher Vertrag vor allem auch vor Altersarmut. Die hier aufgemachten Rechnungen sind ausgemachter blödsinn. Ein Akademiker der gut verdient wird nämlich den Riestervertrag irgendwann nicht mehr weiter bedienen und sich am freien Markt privat eine Altersvorsorge aufbauen. Für die breite Masse der Arbeitnehmer mit geringerem Einkommen sind Riesterverträge eine sinnvolle Absicherung. Derartige Rechenspielchen und solche Artikel sind völlig unangebracht und kontraproduktiv.

  • 29.07.2009, 13:30 UhrAnonymer Benutzer: Dieter Bauer

    Leider ist die Riester-Rente für den normalen bürger sehr kompliziert. ich hoffe nur, dass Sie es nicht geschafft haben, die Leute zu verunsichern. Einige Merkmale wie die 5 % Verzinsung halte ich auch für fragwürdig. Die Menschen müssen etwas tun und ein Produkt nur mit Vorteilen gibt es leider nicht. Deshalb liebe Leute, bleiben Sie ihrem Riestervertrag treu und pflegen ihn.

  • 29.07.2009, 16:48 UhrAnonymer Benutzer: Anna

    Seid ihr sicher, dass in der beispielsrechnung der Steuersatz stimmt? bei 36.000 Euro Jahreseinkommen sollte der reine Steuersatz (ohne Sozialabgaben) wesentlich niedriger als 33,26% sein.

  • 29.07.2009, 17:03 UhrAnonymer Benutzer: bambadinka

    in welcher Welt lebt der berechnende eigentlich.Wer heute ein Einkommen von (durchgehend?!)36T€ hat, der braucht kein Riester und wer weniger hat, dem nützt es als Rentner wohl kaum...

  • 29.07.2009, 17:13 UhrAnonymer Benutzer: Gerhard

    ich kann die Rechnung nicht nachvollziehen:
    Ausgehend von dem beispiel im Text (52.500 Ek 30 Jahre keine Kinder)
    1.) Halte ich den Steuersatz von 35,87 % im Rentenalter für zu hoch.
    2) die verzinsten Eigenbeiträge summieren sich auf 136.044,- €, die Nettorente soll beim Sparplan 761,- € betragen. Um zumindest die Sparsumme wieder zu bekommen, muss er angeblich 92 Jahre alt werden. 136.044 / (12*761) = 14,9 Jahre; 67 + 15 = 82 und nicht 92. Gerechnet wurde offenbar mit dem Gesamtvermögen inklusive Steuerersparnisse im Ansparprozess, aber dann mit der Nettorente.
    3) Wie sieht denn die bessere Alternative aus? Fondssparplan mit Abgeltungssteuer?

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