Bild: dpa/dpawebPlatz sechs: Hamburger Sparkasse
Das Deutsche Institut für Service-Qualität hat sich 15 regional und überregional tätige Banken vorgeknöpft:
- Wie gut ist deren Beratung zur privaten Altersvorsorge?
- Passen die empfohlenen Produkte zum Kunden und wird dessen individuelle Rentenlücke richtig berechnet?
Die Hamburger Sparkasse hat es im Test auf immerhin 60 Punkte und Platz sechs von 15 geschafft, die Unterlagen, die die Berater verwenden wurden von den Testern sogar mit 68,8 Punkten und dem zweiten Platz belohnt. Nur was die vermeintlichen Rentenprofis daraus machen, lässt zu wünschen übrig. Die Beratung vor Ort hat es im Vergleich nur auf den neunten Platz geschafft.
Testsieger wurde übrigens die deutsche Bank: Sie bot neben der besten Beratung auch die hochwertigsten Beratungsunterlagen. Die Mitarbeiter gingen am umfassendsten und sehr individuell auf die Situation der Kunden ein. An zweiter Stelle positionierte sich Berliner Sparkasse mit überdurchschnittlicher Kompetenz bei der richtigen Bewertung des Vorsorgebedarfs. Auf dem dritten Rang folgte Berliner Volksbank. Die Mitarbeiter analysierten ausführlich die finanzielle Situation des Kunden und stellten neben den Vorteilen der Produkte auch mögliche Risiken transparent dar.
Bild: APPlatz sieben: Hypo Vereinsbank
"Bei jedem fünften Beratungsgespräch wurde nicht nach dem Einkommen gefragt. Ohne diese Angabe ist jedoch keine individuelle Altersvorsorge möglich", kritisiert Markus Hamer, Geschäftsführer des Marktforschungsinstituts. Auch detaillierte Informationen, etwa über Haushaltsausgaben oder Kreditverpflichtungen spielten häufig keine Rolle. Dementsprechend zeigte nicht einmal die Hälfte der Beratungen konkret die Höhe der individuellen Rentenlücke auf.
Auch die Hypo Vereinsbank bekleckert sich der Studie gemäß nicht mit Ruhm: Die Beratung in den Filialen bekommt 55,2 Punkte und landet auf Platz zehn, dabei sind die Unterlagen, die die Berater zur Hand haben, deutlich besser: 66,5 Punkte beziehungsweise den dritten Platz gibt es für die Papiere. Insgesamt macht das Platz sieben im Ranking.
Bild: dpaPlatz acht: Santander
Den achten Platz belegt die spanische Santander Bank. Dabei machen die Berater des Instituts noch einen relativ guten Job. Jedenfalls sind die Unterlagen der Bank mit 47,7 Punkten und dem neunten Platz relativ schlecht bewertet, die Beratung vor Ort schafft es noch auf Platz acht.
Ein bei den Unterlagen aller Banken häufig festgestellter Mangel ist, dass in 72 Prozent der überreichten Unterlagen die gewünschten Informationen zur Rentenlücke fehlten. Auch Dokumentationen, die das Beratungsgespräch zusammenfassten, blieben selten.
Bild: dpaPlatz neun: Commerzbank
Die Analyse der Bankunterlagen zeigte außerdem, dass die Banken anfallende Kosten vielfach nicht vollständig offen legten.
Den Vorwurf muss sich die Commerzbank allerdings nicht gefallen lassen. Ihre Unterlagen schaffen es mit 65,4 Punkten auf Platz vier. Dagegen hat die Beratung in der Filiale nur auf den elften Rang geschafft. Insgesamt ergibt sich also mit 54,5 Punkten der neunte Platz für das Kreditinstitut.
Bild: APPlatz zehn: Hamburger Volksbank
Besonders aufgefallen ist den Testern die mangelnde Kundenorientierung der Banken. So erhielt jeder fünfte Kunde nach einer Beratung gar kein individuelles Angebot sondern allenfalls Produktbroschüren und den Hinweis auf notwendige Folgeberatungen.
Die Hamburger Volksbank, schon die zweite Hamburger Bank im Ranking der schlechten Rentenberater, bringt es mit ihrer Vor-Ort-Beratung zwar noch auf den siebten Platz, die Unterlagen landen allerdings nur noch auf Rang 13. Insgesamt gibt es also nur den zehnten Platz für die Rentenberatung der Hamburger Volksbank.

Platz elf: Sparda-Bank München
Ein ganz vernichtendes Zeugnis stellten die Tester den Unterlagen der Münchner Sparda-Bank aus: Letzter Platz, Null Punkte. Was Qualität und Kundenorientierung der Beratungsunterlagen und des Beratungsprotokolls angeht, stimmt hier gar nichts. Dafür arbeiten in den Filialen scheinbar clevere Leute: Für die Beratung vor Ort gab es 75,4 Punkte und Platz vier. In der Gesamtwertung reicht es aber trotzdem nur für den elften Platz.
Bild: obsPlatz zwölf: Targobank
Serviceexperte Hamer kritisiert außerdem, dass bei allen Banken die "Berater in etwa 80 Prozent der Gespräche ausgiebig die Vorteile des eigenen Angebots darstellten, aber nur in 38 Prozent auch auf mögliche Risiken hinweisen."
Auch bei der Targobank sollten Verbraucher sich nicht unbedingt zur privaten Altersvorsorge informieren. Die Bank schafft es mit 51,9 Punkten nur auf den zwölften Platz.
Bild: PressebildPlatz 13: Münchner Bank
Auch die Kunden der Münchner Bank sollten es sich zweimal überlegen, ob sie ihre private Altersvorsorge bei ihrer Hausbank besprechen: Die Qualität der Beratungsunterlagen wurde mit 37,9 Punkten (Platz zwöf) bewertet, die der Beratung mit 33,8 Punkten (Platz 13).
Bild: PressebildPlatz 14: Sparda-Bank Hamburg
Mit der Sparda-Bank Hamburg hat es die dritte Hamburger Regionalbank in das Ranking der schlechten Rentenberater geschafft. Die Hanseaten tuen also gut daran, ihre private Altersvorsorge bei Deutscher Bank und Co zu planen. Ihre Hausbank schafft es nämlich sowohl bei den Beratungsunterlagen als auch bei der Beratungsqualität nur auf den 14. Platz.
Bild: dapdPlatz 15: Postbank
Schlusslicht ist die Postbank mit insgesamt 11,7 Punkten. Besonders miserabel hat die Beratung in den Filialen abgeschnitten: Null Punkte für die Rentenberater. Da helfen auch die 39 Punkte (Platz elf) für die Unterlagen nichts mehr. Wer seine private Altersvorsorge in Angriff nehmen will, sollte um die Postbank besser einen Bogen machen.
Platz sechs: Hamburger Sparkasse
Das Deutsche Institut für Service-Qualität hat sich 15 regional und überregional tätige Banken vorgeknöpft:
- Wie gut ist deren Beratung zur privaten Altersvorsorge?
- Passen die empfohlenen Produkte zum Kunden und wird dessen individuelle Rentenlücke richtig berechnet?
Die Hamburger Sparkasse hat es im Test auf immerhin 60 Punkte und Platz sechs von 15 geschafft, die Unterlagen, die die Berater verwenden wurden von den Testern sogar mit 68,8 Punkten und dem zweiten Platz belohnt. Nur was die vermeintlichen Rentenprofis daraus machen, lässt zu wünschen übrig. Die Beratung vor Ort hat es im Vergleich nur auf den neunten Platz geschafft.
Testsieger wurde übrigens die deutsche Bank: Sie bot neben der besten Beratung auch die hochwertigsten Beratungsunterlagen. Die Mitarbeiter gingen am umfassendsten und sehr individuell auf die Situation der Kunden ein. An zweiter Stelle positionierte sich Berliner Sparkasse mit überdurchschnittlicher Kompetenz bei der richtigen Bewertung des Vorsorgebedarfs. Auf dem dritten Rang folgte Berliner Volksbank. Die Mitarbeiter analysierten ausführlich die finanzielle Situation des Kunden und stellten neben den Vorteilen der Produkte auch mögliche Risiken transparent dar.
Teure Zusatzversicherung
Teuer scheint auch die Berufsunfähigkeitsversicherung zu sein, die mitabgeschlossen wurde. Für sie allein gehen 110 Euro weg. Andere Gesellschaften nehmen laut Bund der Versicherten für die gleiche Leistung deutlich weniger. Nur gut 190 Euro der monatlichen Einzahlung fließen also in die Altersvorsorge.
Röllers Gerling Basisrente ist eine fondsgebundene Rentenversicherung. Seine Beiträge fließen in einen Fonds, von dem keiner wissen kann, wie er sich entwickelt. Bis jetzt hat der Fonds im Schnitt nur zwei Prozent im Jahr abgeworfen. Es ist ein Dachfonds, da zehren Management-Gebühren an der Rendite.
Bild: dapdKein Reibach für die Finanzbranche
„Die staatlich geförderte private Altersvorsorge ist nicht dazu da, dass die Finanzbranche den großen Reibach macht. Sie ist dazu da, dass Anleger angesichts sinkender Rentenbezüge so privat vorsorgen, dass es sich später auszahlt – und dabei steht ihnen der Staat zur Seite!
Wo der Staat fördert, darf es keinen Zweifel an der Qualität geben!“Verbraucherministerin Ilse Aigner (CSU).

Ein Blindflug des Kabinetts
"Wie aus dem Gesetzentwurf und den zugehörigen Verordnungsentwürfen hervorgeht, soll vor allem die Kostentransparenz bei Riester-Angeboten demnächst durch Angabe der „Effektivkosten“ erreicht werden. Als neue Kenngröße wird dabei die „Reduction in Yield“ eingeführt. Sie gibt an, um wie viel Prozentpunkte die Bruttorendite eines Riester-Vertrags durch Abschluss- und Verwaltungskosten sinkt. Problematisch ist dabei, dass schon die Bruttorendite willkürlich - und überhöht - angesetzt sein kann. Außerdem werden nur die Kosten in der Ansparphase eingerechnet. „Wie viel der Vertrag insgesamt wirklich kostet, bleibt Verbrauchern daher weiterhin verborgen. Außerdem lassen sich unterschiedliche Verträge anhand der neuen Kenngröße gar nicht vergleichen“, erklärt Kleinlein. Ein wichtiges Ziel der Riester-Reform, nämlich die Verträge über alle Produktgruppen hinweg vergleichbar zu machen, bleibt damit auf der Strecke. „Das war wohl ein Blindflug des Kabinetts“, so der Verbraucherschützer."
Axel Kleinlein, Vorstandsvorsitzender des Bundes der Versicherten, am 28. September 2012
Bild: dapdRiestern wird einfacher und attraktiver
„Die Riester-Rente ist ein wichtiger Baustein neben der gesetzlichen Rente – insbesondere für junge Menschen, die bei der Altersvorsorge mit einem aus demografischen Gründen deutlich abgesenkten Rentenniveau kalkulieren müssen. Deshalb planen wir nicht nur neue Regeln, die Riestern einfacher und attraktiver machen: einen Deckel bei den Wechselkosten, eine bessere Beteiligung an den Überschüssen der Versicherungen und glasklare Informationen zum einfachen Produktvergleich. Ganz entscheidend ist zudem, dass sich Riestern auch für Geringverdiener lohnt, die in Zukunft besonders von Altersarmut bedroht sind. Sie können bereits mit fünf Euro pro Monat einen Riester-Vertrag abschließen.“
Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU), am Kabinettstisch

Es werden Milliarden verpulvert
„Die Riester-Rente war eine schlechte Idee, die noch schlechter umgesetzt wurde. Die Banken und Versicherungen haben die staatlichen Subventionen zur Maximierung ihrer Profite missbraucht. Es werden Milliarden verpulvert, die in den Kassen der Finanzmarktspekulanten anstatt in den Portemonnaies der Rentnerinnen und Rentner landen. Staatliche Subventionen, die ihr Ziel nicht erreichen, sind überflüssig. Wir sind dafür, dass alle staatlichen Subventionen für die Riester-Rente gestrichen und in die Finanzierung einer solidarischen Mindestrente gesteckt werden. Das wären zwei Milliarden Euro pro Jahr, die wir im Kampf gegen Altersarmut dringend brauchen.“
Caren Lay, stellvertretende Vorsitzende der Linken
Fotografin: Barbara Dietl, bdietl.com
Bild: dpaMindestsicherung im Alter durch Steuern finanzieren
„Rentenreformen sind teuer. Allein wer sie bezahlt, ist die Frage. DIE LINKE will den schleichenden Ausstieg der Arbeitgeberseite aus der Altersvorsorge stoppen, wie er mit der Riester-Rente begonnen hat und durch die Pläne der SPD, die betriebliche Alterssicherung auszubauen, fortgesetzt werden würde. Jegliche Form der Mindestsicherung im Alter ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und muss dementsprechend auch gesamtgesellschaftlich, also durch Steuern finanziert werden.“
Rentenpolitische Grundsätze: Vorgestellt am 19. September 2012 von den Vorsitzenden von Fraktion und Partei DIE LINKE: Bernd Riexinger, Katja Kipping, Gregor Gysi

Provisionen härter regulieren
„Versicherungsanbieter kalkulieren mit Sterbetafeln die eine Lebenserwartung von knapp 100 Jahren als Grundlage haben. Somit wird die Rendite der Verträge erheblich gemindert. Hier muss es klare Vorgaben geben, welche Sterbetafeln Anbieter nutzen dürfen. Weiterhin fehlt bei den Riester-Produkten eine Kostenbegrenzung bei einem Anbieterwechsel, sowie eine Regelung, welche Kostenanteile überhaupt in Rechnung gestellt werden dürfen. Nur eine Ausweisung aller Kosten in Euro und Cent sorgt für Klarheit beim Kunden. Die von der Regierung geplante Ausweisung der Kosten alleine in Prozent sorgt nicht für mehr Durchblick. Auch die Provisionen müssen härter reguliert werden. Provisionen müssen gedeckelt und über längere Zeit gestreckt werden.“
Nicole Maisch, Sprecherin für Verbraucherpolitik, die Grünen

Die Menschen dürfen nicht abgezockt werden
„Wir brauchen einen besseren Verbraucherschutz. Die Menschen dürfen nicht abgezockt werden und müssen gut informiert werden. Wer hat wirklich einen Überblick über die mittlerweile 5 000 Produkte? Ich jedenfalls nicht. Auch für einen funktionierenden Wettbewerb ist es wichtig, eine übersichtliche Zahl von Produkten zu haben. 5 000 sind eigentlich zu viel. Dann ist es so, dass die Produkte nicht wirklich vergleichbar sind. So etwas wie ein Produktinformationsblatt ist sicherlich wichtig, wobei zu fragen ist, was genau darin enthalten sein soll. Es muss klar sein, wann sich eine Riester-Rente tatsächlich lohnt.“
Wolfgang Strengmann-Kuhn, Bundestagsabgeordneter der Grünen
Bild: dpaDie Riester-Rente ist gerecht
„Am Ende hat die Riester-Rente dazu geführt, dass es beim Sparen nicht nur gerecht zugeht, sondern auch sozial gerecht. Sie ist deshalb gerecht, weil derjenige, der spart, zumindest wenn er in Riester-Verträge spart, steuerlich genauso behandelt wird wie jemand, der heute konsumiert. Letztendlich ist der Riester-Vertrag nur eine Verlagerung der Steuerlast in die Rentenphase, zumindest für diejenigen, die normal Einkommensteuer zahlen. Gleichzeitig ist sie sozial gerecht, weil man ebenfalls diejenigen fördert, die keine Steuern zahlen. Das geschieht über die Zulagen. Das heißt, es handelt sich um ein sozial gerechtes Vorsorgesparen. Deshalb ist es schlecht, wenn man das jetzt schlechtredet.“
Frank Schäffler, FDP-Bundestagsabgeordneter

Weniger an Vermittler, mehr an Versicherte
"Um Versorgungslücken zu mindern, wollen wir Riester und Rürup attraktiver machen. Entscheidend sind erstens: mehr Transparenz für den Verbraucher durch ein einheitliches Produktinformationsblatt. Es darf nicht mehr so viel bei den Vermittlern hängen, sondern mehr Leistung muss beim Versicherten ankommen. Zweitens: Mehr Beweglichkeit in der Verwendung des Ansparvermögens zum Beispiel für einen altersgerechten Umbau beim Wohn-Riester."
Mathias Middelberg, CDU-Bundestagsabgeordneter

Gebühren deckeln und konservativ anlegen
„Schauen Sie sich die Niederlande, Schweden oder die anderen Nachbarländer an, die sich intensiv damit beschäftigt haben. Diese Länder haben die Höhe der Gebühren gedeckelt und für ein konservatives Portfolio gesorgt. Durch die Aufsichtsgremien wird immer wieder kontrolliert, sodass dort keine Spekulation stattfinden kann. Es gibt dort eine große Transparenz, und sie haben ein einfaches Informationsblatt erstellt, das für jeden nachvollziehbar und transparent sein muss. Eine Altersvorsorge bedeutet nämlich nicht, dass man das Geld, das man nicht konsumieren, sondern anlegen möchte, spekulativ anlegt; denn diese Anlage dient der Altersvorsorge.“
Petra Hinz, SPD-Bundestagsabgeordnete
Kein Reibach für die Finanzbranche
„Die staatlich geförderte private Altersvorsorge ist nicht dazu da, dass die Finanzbranche den großen Reibach macht. Sie ist dazu da, dass Anleger angesichts sinkender Rentenbezüge so privat vorsorgen, dass es sich später auszahlt – und dabei steht ihnen der Staat zur Seite!
Wo der Staat fördert, darf es keinen Zweifel an der Qualität geben!“
Verbraucherministerin Ilse Aigner (CSU).
Doch nehmen wir einmal an, der Fonds schafft über die lange Zeit eine Rendite von vier Prozent, dann prognostiziert HDI Gerling zum Renteneintritt ein Guthaben von 186.400 Euro.
Röller hat jetzt alle Daten, um sie in einen Sparrechner im Internet einzugeben. Als Anfangskapital dienen die 6.000 Euro Guthaben, die als Rückkaufswert gebucht wurden. Was für Provisionen abgezogen wurde, ist weg. In den Rechner kommen weiter als Sparbeitrag 190 Euro, das Endguthaben trägt Röller mit 186.400 Euro ein. Er kommt auf eine Rendite von 3,7 Prozent.
Jetzt erst kommen die Steuern ins Spiel. Verdient Röller gut und setzt die maximalen Steuerersparnisse an, ergibt sich eine tolle Rendite von über fünf Prozent. Er kann die Beiträge ja absetzen.
- Seite 1: Wie Versicherer mit Rürup-Renten abkassieren
- Seite 2: Teure Zusatzversicherung
- Seite 3: Böses Erwachen





















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Alle Kommentare lesen16.10.2012, 18:01 UhrAnonymer Benutzer:MxMeissner
Ich musste eben mal ganz laut lachen. Über der Überschrift steht als Themenbereich: "Nachgerechnet". Das scheint aber der Autor nicht so genau zu nehmen. Wenn man 190 € mtl. Sparrate in einen Rechner eingibt und die Annahme von 4% als Vergleich zu rate zieht (wie in dem Absatz unter der Aigner zusehen), dann kommt, wenn man Steuern abzieht, also er keinen FA mehr ausschöpfen kann, nach 35 Jahren 140.000 € raus. Und keine 200.000 €, wie im Artikel erwähnt. Wenn man schon HDI in die Pfanne hauen will, dann bitte auch richtig nachrechnen. Mit einer laienhaften Berechnung punktet man vielleicht bei Anfängern, man recherchiert aber nicht seriös. Mit einem gebe ich dem Redakteur allerdings recht: Aufgrund der Nachteile im letzten Absatz halte ich eine Rürup auch für Quatsch.
16.10.2012, 14:53 UhrRegistrierter Benutzer:wulff
Man kann heute aber sagen, daß Edelmetall in Relation zum ungedeckten Papiergeld seinen Wert behalten wird.
So hat z.B. der Goldpreis eine 10-Jahressteigerung von 314% aufzuweisen und Silber ist gar 428% teurer geworden (Zahlen lt.Handelsblatt).
Der DAX-Aktienbesitzer hat dagegen lediglich 88% Zuwachs gehabt.
Von wegen Aktien kaufen und dann schlafen.
16.10.2012, 14:48 UhrRegistrierter Benutzer:wulff
Das böse Erwachen kommt viel früher.
Denn so wie es aussieht, werden wir aufgrund der EU-Schuldenvergemeinschaftung alle angesparten Vermögenswerte verlieren.
Jetzt haben wir schon die Inflation, dann kommt die Hyper-Inflation und anschließend die 3.Währungsreform innerhalb 100 Jahren.
Wetten?