Die Rally läuft, und sich dagegen zu stemmen, ist gefährlich. Mindestens ein kräftiger Schub sollte noch kommen – nach...
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7 Kommentare
richtiger Ansatz, leider nicht konsequent weiter gedacht.
Wenn Herr Röller nun seine übrigen 300 EUR monatlich nimmt und diese regelmßig in Silber und Gold steckt, hat er im Alter auch noch was handfestes und nicht nur bedruckte Baumwolle oder Zahlungsversprechen der Bank. Und den Inflationsausgleich haben die edlen Metalle auch gleich übernommen...
Aber psst, nicht Herrn Tenhagen sagen...

Diese Beispielrechnungen enthalten gleich mehrere Fehler beim Vergleich Rüruprente - Sparplan.
1. Während bei der Rüruprente der garantierte Mindestrentenfaktor herangezogen wird, wir beim Sparplan mit einer zu erwartenden Rendite gerechnet, hier werden also Äpfel mit Birnen verglichen. Die garantierten Rentenfaktoren liegen weit unter den zu erwartenden Rentenfaktoren.
2. Auch bei den verwendeten Geldanlagen innerhalb der Rüruprente und des Fondssparplans sollten natürlich Äpfel mit Äpfel, also Fonds gleicher Anlageklassen und mit gleichen Vor-Kosten-Renditen verglichen werden.
3. Die Steuereffekte der Rürup-Rente führen im Regelfall zu einer höheren möglichen Sparrate bei gleicher Nettobelastung. Bei einer steuerlichen Förderung von 30% können zum Beispiel bei gleicher Nettobelastung ca. 43% mehr angelegt werden.
4. Eine seriöse Vergleichsrechnung zwischen Rüruprente und Sparplan muss folgende Faktoren berücksichtigen
* Renditeerhöhung der Rüruprente durch den Steuervorteil in der Ansparphase
* Renditereduktion der Rüruprente durch die Kosten bei geplanter Besparung bis Renteneintritt (dürfte bei diesem Vertrag etwa bei -1,2% p.a. liegen)
• Renditeverlust des Fondssparplans durch Besteuerung in der Anspar- und in der Rentenphase
• Renditeverlust der Rüruprente durch Besteuerung in der Rentenphase
Schade dass hier nicht diese erforderlichen Kennziffern sauber und transparent nebeneinander gestellt werden. So viel Qualität kann man eigentlich von einem Artikel der Wirtschaftswoche erwarten.

Edelmetalle wie z.B. Gold sind genauso spekulationsabhängig. Heute kann auch keiner sagen, was das Metall denn genau wert ist, wenn es veräußert werden soll, weil man davon Brot und Butter kaufen will.

Man kann heute aber sagen, daß Edelmetall in Relation zum ungedeckten Papiergeld seinen Wert behalten wird.
So hat z.B. der Goldpreis eine 10-Jahressteigerung von 314% aufzuweisen und Silber ist gar 428% teurer geworden (Zahlen lt.Handelsblatt).
Der DAX-Aktienbesitzer hat dagegen lediglich 88% Zuwachs gehabt.
Von wegen Aktien kaufen und dann schlafen.

Ja die bösen Versicherungen...hier hat mal wieder ein sachkundiger Fachmann recherchiert.
Vielleicht hatte der Kunde ja auch noch ein paar zusätzliche Gedanken bei der Auswahl eines Rürup-Vertrages - z.B. Insolvenzschutz oder die Freude einer schriftlichen Mindestgarantie (wo steht sowas denn sonst noch?). Und wenn die beschriebene Altersrente aus dem Vertrag fließt wird diese Summe allein nicht zur Steuerpflicht führen (siehe Grundfreibetrag). Die gesetzliche Rentenversicherung zahlt auch kein Geld mit einmal aus, und vererbt auch nichts. Hinterbliebenenrente, ok. Aber das kann man bei Rürup auch - übrigens die volle Rentenhöhe und nicht nur 55 % (wohlgemerkt vom Rentenanspruch der Erwerbsminderungsrente!).
Also mal alle Seiten richtig beleuchten.
Und einem Selbständigen kann man auch genug Verstand zubilligen sich freiwillig für Verträge entscheiden zu können.
Übrigens...der angesprochene Sparplan wurde mit einer Verzinsung von 5,13 % gerechnet um auf dieses Ergebnis zu kommen. Bekommt man ja überall...

Das böse Erwachen kommt viel früher.
Denn so wie es aussieht, werden wir aufgrund der EU-Schuldenvergemeinschaftung alle angesparten Vermögenswerte verlieren.
Jetzt haben wir schon die Inflation, dann kommt die Hyper-Inflation und anschließend die 3.Währungsreform innerhalb 100 Jahren.
Wetten?

Ich musste eben mal ganz laut lachen. Über der Überschrift steht als Themenbereich: "Nachgerechnet". Das scheint aber der Autor nicht so genau zu nehmen. Wenn man 190 € mtl. Sparrate in einen Rechner eingibt und die Annahme von 4% als Vergleich zu rate zieht (wie in dem Absatz unter der Aigner zusehen), dann kommt, wenn man Steuern abzieht, also er keinen FA mehr ausschöpfen kann, nach 35 Jahren 140.000 € raus. Und keine 200.000 €, wie im Artikel erwähnt. Wenn man schon HDI in die Pfanne hauen will, dann bitte auch richtig nachrechnen. Mit einer laienhaften Berechnung punktet man vielleicht bei Anfängern, man recherchiert aber nicht seriös. Mit einem gebe ich dem Redakteur allerdings recht: Aufgrund der Nachteile im letzten Absatz halte ich eine Rürup auch für Quatsch.






Die Rally läuft, und sich dagegen zu stemmen, ist gefährlich. Mindestens ein kräftiger Schub sollte noch kommen – nach...
Kommentare zu: Wie Versicherer mit Rürup-Renten abkassieren
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