Private Equity: Der Gewinn liegt im Einkauf

Private Equity: Der Gewinn liegt im Einkauf

Anleger investieren über geschlossene Private-Equity-Fonds in Unternehmensbeteiligungen. Die Fonds versuchen später, ihre Beteiligungen mit Gewinn weiterzureichen.

Zahlen und Akteure

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Ein Labor in Freiburg

2010 flossen 620 Millionen Euro in die Fonds, insgesamt haben deutsche Anleger 10,3 Milliarden Euro Eigenkapital eingebracht, die Fonds nehmen zusätzlich Kredite auf. Wichtige Emittenten sind RWB, Alfred Wieder, KGAL, Wealth Cap, Macquarie und die Credit Suisse Deutschland. Verkauft werden die Beteiligungen von freien Vertrieben sowie von der HypoVereinsbank, der Deutschen Bank und den Sparkassen.

Probleme

Größere Skandale oder Schieflagen wie in anderen Bereichen hat es bei den geschlossenen Private-Equity-Fonds nicht gegeben. Oft lagen die Ergebnisse aber deutlich unter den Prognosen. Viele Private-Equity-Fonds hatten Probleme, die übernommenen Beteiligungen wieder loszuwerden. In der Regel passiert dies durch einen Weiterverkauf oder einen Börsengang. Die festen Laufzeiten der Fonds passten schlecht zum stark schwankenden Geschäft – oft wäre es gut, mit einem Weiterverkauf eines Unternehmens noch warten zu können.

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Geld zurück?

Die Fonds sind noch zu jung, es gibt bisher noch keine Verfahren.

FAZIT

Das Fondsmodell ist prinzipiell in Ordnung. Durch die Intransparenz der Branche ist das Beteiligungsgeschäft für Anleger aber mit hohen Risiken behaftet.

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