Privatpatienten: Vorsicht, neue Provisionsjäger in der PKV!

Privatpatienten: Vorsicht, neue Provisionsjäger in der PKV!

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Von steigenden PKV-Beiträgen profitieren vor allem die Versicherungsmakler.

von Thomas SchmittQuelle:Handelsblatt Online

Die Beiträge in der Privaten Krankenversicherung (PKV) steigen. Für clevere Verkäufer ist das wie eine Lizenz zum Gelddrucken. Denn unzufriedene Kunden lassen sich leichter zum Wechsel verführen. Und zahlen dann drauf.

Alle Jahre wieder steigen die Beiträge in der privaten Krankenversicherung. Die neun Millionen Privatpatienten sind davon allerdings sehr unterschiedlich betroffen. Manche zahlen nur ein paar Euro mehr, einige Neukunden kommen sogar im nächsten Jahr günstiger weg. Andere werden dagegen kräftig zur Kasse gebeten. Wer die Geprellten mit satten Einsparungen im Jahr lockt, hat gute Chancen, schnell Geld zu verdienen. Verkaufsorientierte PKV-Vermittler sowie eine neue Gruppe cleverer Makler und Berater haben sich daher genau auf diese PKV-Verlierer spezialisiert: Privatpatienten, deren Beiträge zuletzt stark gestiegen sind und die deutlich weniger für die Krankenversicherung ausgeben wollen.

„Viele unseriöse Berater nutzen diese Situation leider oftmals zu ihren Gunsten schamlos aus“, warnt etwa Gerd Güssler, Geschäftsführer der Freiburger KVpro.de GmbH. Viele Verkäufer raten so Jahr für Jahr direkt zum Versichererwechsel, weil dies hohe Provisionen für sie garantiert. Die extrem hohe Zahl brancheninterner Wechsler bestätigt dies. Daneben etabliert sich eine zweite Sparvariante: der Tarifwechsel innerhalb des einmal gewählten Versicherers. Für Verkäufer, die das schnelle Geld suchen, ist das kein Geschäft. Hier agieren eher jene, die mal gerne mit dem Versicherer streiten. Auch ihre Einnahmen können fürstlich sein. Schließlich bemisst sich das Honorar häufig an der Ersparnis, die sie für ihre Kunden herausholen.

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Die besten PKV-Tarife und die Leistungsfähigkeit der Anbieter

  • HanseMerkur *****

    HanseMerkur

    Beste Tarifkombination: KVS1, PSV, T43, PVN

    Tarifnote Preis-Leistungs-Verhältnis¹: *****

    Rating Krankenversicherer²: ****

    Punkte bei wichtigen Rating-Kennzahlen

    Eigenkapitalquote: 425

    Verhältnis Rückstellungen zu Beitragseinnahmen (RfB-Quote)³: 450

    Ergebnisquote aus dem Versicherungsgeschäft: 350

    Nettoverzinsung der Kapitalanlagen: 360

    Wachstum Vollversicherte: 373

    ¹Gesamtnote für 30- und 50-jährige Versicherte, Leistungen gehen zu 70 Prozent, die Höhe der Beiträge zu 30 Prozent ein;

    ²Softfair hat analysiert, inwieweit die Versicherer aufgrund ihrer Finanzkraft in der Lage sind, die Beiträge auch in Zukunft bezahlbar zu halten, basiert auf Zahlen aus den Geschäftsberichten der Unternehmen;

    ³je höher die Quote, desto leichter fällt es dem Versicherer, Beitragserhöhungen klein zu halten;

    Anteil der Beitragseinnahmen, der nach Abzug der Kosten für medizinische Leistungen und Verwaltung übrig bleibt;

    misst, wie gut der Versicherer das Geld der Kunden anlegt;

    damit Einnahmen und Ausgaben in einem guten Verhältnis stehen, ist der Versicherer auf einen stetigen Zustrom von Neukunden angewiesen;

    Quelle: Softfair Analyse

  • Continentale ****

    Continentale

    Beste Tarifkombination: ECONOMY-U, KS-U/150, SP2, V43-U, PVN

    Tarifnote Preis-Leistungs-Verhältnis¹: ****

    Rating Krankenversicherer²: ****

    Punkte bei wichtigen Rating-Kennzahlen

    Eigenkapitalquote: 430

    Verhältnis Rückstellungen zu Beitragseinnahmen (RfB-Quote)³: 450

    Ergebnisquote aus dem Versicherungsgeschäft⁴: 365

    Nettoverzinsung der Kapitalanlagen⁵: 425

    Wachstum Vollversicherte: 208

    ¹Gesamtnote für 30- und 50-jährige Versicherte, Leistungen gehen zu 70 Prozent, die Höhe der Beiträge zu 30 Prozent ein;

    ²Softfair hat analysiert, inwieweit die Versicherer aufgrund ihrer Finanzkraft in der Lage sind, die Beiträge auch in Zukunft bezahlbar zu halten, basiert auf Zahlen aus den Geschäftsberichten der Unternehmen;

    ³je höher die Quote, desto leichter fällt es dem Versicherer, Beitragserhöhungen klein zu halten;

    ⁴Anteil der Beitragseinnahmen, der nach Abzug der Kosten für medizinische Leistungen und Verwaltung übrig bleibt;

    ⁵misst, wie gut der Versicherer das Geld der Kunden anlegt;

    ⁶damit Einnahmen und Ausgaben in einem guten Verhältnis stehen, ist der Versicherer auf einen stetigen Zustrom von Neukunden angewiesen;

    Quelle: Softfair Analyse

  • ARAG ****

    ARAG

    Beste Tarifkombination: K600, 37, PVN

    Tarifnote Preis-Leistungs-Verhältnis¹: ****

    Rating Krankenversicherer²: ****

    Punkte bei wichtigen Rating-Kennzahlen

    Eigenkapitalquote: 230

    Verhältnis Rückstellungen zu Beitragseinnahmen (RfB-Quote)³: 485

    Ergebnisquote aus dem Versicherungsgeschäft⁴: 325

    Nettoverzinsung der Kapitalanlagen⁵: 435

    Wachstum Vollversicherte: 340

    ¹Gesamtnote für 30- und 50-jährige Versicherte, Leistungen gehen zu 70 Prozent, die Höhe der Beiträge zu 30 Prozent ein;

    ²Softfair hat analysiert, inwieweit die Versicherer aufgrund ihrer Finanzkraft in der Lage sind, die Beiträge auch in Zukunft bezahlbar zu halten, basiert auf Zahlen aus den Geschäftsberichten der Unternehmen;

    ³je höher die Quote, desto leichter fällt es dem Versicherer, Beitragserhöhungen klein zu halten;

    ⁴Anteil der Beitragseinnahmen, der nach Abzug der Kosten für medizinische Leistungen und Verwaltung übrig bleibt;

    ⁵misst, wie gut der Versicherer das Geld der Kunden anlegt;

    ⁶damit Einnahmen und Ausgaben in einem guten Verhältnis stehen, ist der Versicherer auf einen stetigen Zustrom von Neukunden angewiesen;

    Quelle: Softfair Analyse

  • Debeka ****

    Debeka

    Beste Tarifkombination: N, NC, KT 43, PVN

    Tarifnote Preis-Leistungs-Verhältnis¹: ****

    Rating Krankenversicherer²: ****

    Punkte bei wichtigen Rating-Kennzahlen

    Eigenkapitalquote: 200

    Verhältnis Rückstellungen zu Beitragseinnahmen (RfB-Quote)³: 500

    Ergebnisquote aus dem Versicherungsgeschäft⁴: 340

    Nettoverzinsung der Kapitalanlagen⁵: 500

    Wachstum Vollversicherte: 335

    ¹Gesamtnote für 30- und 50-jährige Versicherte, Leistungen gehen zu 70 Prozent, die Höhe der Beiträge zu 30 Prozent ein;

    ²Softfair hat analysiert, inwieweit die Versicherer aufgrund ihrer Finanzkraft in der Lage sind, die Beiträge auch in Zukunft bezahlbar zu halten, basiert auf Zahlen aus den Geschäftsberichten der Unternehmen;

    ³je höher die Quote, desto leichter fällt es dem Versicherer, Beitragserhöhungen klein zu halten;

    ⁴Anteil der Beitragseinnahmen, der nach Abzug der Kosten für medizinische Leistungen und Verwaltung übrig bleibt;

    ⁵misst, wie gut der Versicherer das Geld der Kunden anlegt;

    ⁶damit Einnahmen und Ausgaben in einem guten Verhältnis stehen, ist der Versicherer auf einen stetigen Zustrom von Neukunden angewiesen;

    Quelle: Softfair Analyse

  • Universa ****

    Universa

    Beste Tarifkombination: uni-intro/Privat 600, uni-KT 43, PVN

    Tarifnote Preis-Leistungs-Verhältnis¹: ****

    Rating Krankenversicherer²: ****

    Punkte bei wichtigen Rating-Kennzahlen

    Eigenkapitalquote: 500

    Verhältnis Rückstellungen zu Beitragseinnahmen (RfB-Quote)³: 420

    Ergebnisquote aus dem Versicherungsgeschäft⁴: 455

    Nettoverzinsung der Kapitalanlagen⁵: 420

    Wachstum Vollversicherte: 130

    ¹Gesamtnote für 30- und 50-jährige Versicherte, Leistungen gehen zu 70 Prozent, die Höhe der Beiträge zu 30 Prozent ein;

    ²Softfair hat analysiert, inwieweit die Versicherer aufgrund ihrer Finanzkraft in der Lage sind, die Beiträge auch in Zukunft bezahlbar zu halten, basiert auf Zahlen aus den Geschäftsberichten der Unternehmen;

    ³je höher die Quote, desto leichter fällt es dem Versicherer, Beitragserhöhungen klein zu halten;

    ⁴Anteil der Beitragseinnahmen, der nach Abzug der Kosten für medizinische Leistungen und Verwaltung übrig bleibt;

    ⁵misst, wie gut der Versicherer das Geld der Kunden anlegt;

    ⁶damit Einnahmen und Ausgaben in einem guten Verhältnis stehen, ist der Versicherer auf einen stetigen Zustrom von Neukunden angewiesen;

    Quelle: Softfair Analyse

  • HUK-Coburg ****

    HUK-Coburg

    Beste Tarifkombination: SelectPro1, KT6, PVN

    Tarifnote Preis-Leistungs-Verhältnis¹: ****

    Rating Krankenversicherer²: ***

    Punkte bei wichtigen Rating-Kennzahlen

    Eigenkapitalquote: 200

    Verhältnis Rückstellungen zu Beitragseinnahmen (RfB-Quote)³: 355

    Ergebnisquote aus dem Versicherungsgeschäft⁴: 335

    Nettoverzinsung der Kapitalanlagen⁵: 350

    Wachstum Vollversicherte: 390

    ¹Gesamtnote für 30- und 50-jährige Versicherte, Leistungen gehen zu 70 Prozent, die Höhe der Beiträge zu 30 Prozent ein;

    ²Softfair hat analysiert, inwieweit die Versicherer aufgrund ihrer Finanzkraft in der Lage sind, die Beiträge auch in Zukunft bezahlbar zu halten, basiert auf Zahlen aus den Geschäftsberichten der Unternehmen;

    ³je höher die Quote, desto leichter fällt es dem Versicherer, Beitragserhöhungen klein zu halten;

    ⁴Anteil der Beitragseinnahmen, der nach Abzug der Kosten für medizinische Leistungen und Verwaltung übrig bleibt;

    ⁵misst, wie gut der Versicherer das Geld der Kunden anlegt;

    ⁶damit Einnahmen und Ausgaben in einem guten Verhältnis stehen, ist der Versicherer auf einen stetigen Zustrom von Neukunden angewiesen;

    Quelle: Softfair Analyse

  • Barmenia

    Barmenia

    Beste Tarifkombination: einsA prima1+, T42+, PVN

    Tarifnote Preis-Leistungs-Verhältnis¹: ****

    Rating Krankenversicherer²: ****

    Punkte bei wichtigen Rating-Kennzahlen

    Eigenkapitalquote: 500

    Verhältnis Rückstellungen zu Beitragseinnahmen (RfB-Quote)³: 455

    Ergebnisquote aus dem Versicherungsgeschäft⁴: 415

    Nettoverzinsung der Kapitalanlagen⁵: 425

    Wachstum Vollversicherte: 230

    ¹Gesamtnote für 30- und 50-jährige Versicherte, Leistungen gehen zu 70 Prozent, die Höhe der Beiträge zu 30 Prozent ein;

    ²Softfair hat analysiert, inwieweit die Versicherer aufgrund ihrer Finanzkraft in der Lage sind, die Beiträge auch in Zukunft bezahlbar zu halten, basiert auf Zahlen aus den Geschäftsberichten der Unternehmen;

    ³je höher die Quote, desto leichter fällt es dem Versicherer, Beitragserhöhungen klein zu halten;

    ⁴Anteil der Beitragseinnahmen, der nach Abzug der Kosten für medizinische Leistungen und Verwaltung übrig bleibt;

    ⁵misst, wie gut der Versicherer das Geld der Kunden anlegt;

    ⁶damit Einnahmen und Ausgaben in einem guten Verhältnis stehen, ist der Versicherer auf einen stetigen Zustrom von Neukunden angewiesen;

    Quelle: Softfair Analyse

  • Süddeutsche

    Süddeutsche

    Beste Tarifkombination: A 75, S 101, ZS75, TA 6, PPN

    Tarifnote Preis-Leistungs-Verhältnis¹: ****

    Rating Krankenversicherer²: *****

    Punkte bei wichtigen Rating-Kennzahlen

    Eigenkapitalquote: 470

    Verhältnis Rückstellungen zu Beitragseinnahmen (RfB-Quote)³: 390

    Ergebnisquote aus dem Versicherungsgeschäft⁴: 455

    Nettoverzinsung der Kapitalanlagen⁵: 475

    Wachstum Vollversicherte: 313

    ¹Gesamtnote für 30- und 50-jährige Versicherte, Leistungen gehen zu 70 Prozent, die Höhe der Beiträge zu 30 Prozent ein;

    ²Softfair hat analysiert, inwieweit die Versicherer aufgrund ihrer Finanzkraft in der Lage sind, die Beiträge auch in Zukunft bezahlbar zu halten, basiert auf Zahlen aus den Geschäftsberichten der Unternehmen;

    ³je höher die Quote, desto leichter fällt es dem Versicherer, Beitragserhöhungen klein zu halten;

    ⁴Anteil der Beitragseinnahmen, der nach Abzug der Kosten für medizinische Leistungen und Verwaltung übrig bleibt;

    ⁵misst, wie gut der Versicherer das Geld der Kunden anlegt;

    ⁶damit Einnahmen und Ausgaben in einem guten Verhältnis stehen, ist der Versicherer auf einen stetigen Zustrom von Neukunden angewiesen;

    Quelle: Softfair Analyse

  • LKH

    LKH

    Beste Tarifkombination: A120, S220, Z61, T06U, PVN

    Tarifnote Preis-Leistungs-Verhältnis¹: ****

    Rating Krankenversicherer²: ****

    Punkte bei wichtigen Rating-Kennzahlen

    Eigenkapitalquote: 415

    Verhältnis Rückstellungen zu Beitragseinnahmen (RfB-Quote)³: 500

    Ergebnisquote aus dem Versicherungsgeschäft⁴: 425

    Nettoverzinsung der Kapitalanlagen⁵: 325

    Wachstum Vollversicherte: 160

    ¹Gesamtnote für 30- und 50-jährige Versicherte, Leistungen gehen zu 70 Prozent, die Höhe der Beiträge zu 30 Prozent ein;

    ²Softfair hat analysiert, inwieweit die Versicherer aufgrund ihrer Finanzkraft in der Lage sind, die Beiträge auch in Zukunft bezahlbar zu halten, basiert auf Zahlen aus den Geschäftsberichten der Unternehmen;

    ³je höher die Quote, desto leichter fällt es dem Versicherer, Beitragserhöhungen klein zu halten;

    ⁴Anteil der Beitragseinnahmen, der nach Abzug der Kosten für medizinische Leistungen und Verwaltung übrig bleibt;

    ⁵misst, wie gut der Versicherer das Geld der Kunden anlegt;

    ⁶damit Einnahmen und Ausgaben in einem guten Verhältnis stehen, ist der Versicherer auf einen stetigen Zustrom von Neukunden angewiesen;

    Quelle: Softfair Analyse

  • AXA

    AXA

    Beste Tarifkombination: Kompakt Zahn-U, KUR-U, VITAL 900-U, KTGV 42-U, PVN

    Tarifnote Preis-Leistungs-Verhältnis¹: ****

    Rating Krankenversicherer²: ***

    Punkte bei wichtigen Rating-Kennzahlen

    Eigenkapitalquote: 95

    Verhältnis Rückstellungen zu Beitragseinnahmen (RfB-Quote)³: 220

    Ergebnisquote aus dem Versicherungsgeschäft⁴: 280

    Nettoverzinsung der Kapitalanlagen⁵: 390

    Wachstum Vollversicherte: 333

    ¹Gesamtnote für 30- und 50-jährige Versicherte, Leistungen gehen zu 70 Prozent, die Höhe der Beiträge zu 30 Prozent ein;

    ²Softfair hat analysiert, inwieweit die Versicherer aufgrund ihrer Finanzkraft in der Lage sind, die Beiträge auch in Zukunft bezahlbar zu halten, basiert auf Zahlen aus den Geschäftsberichten der Unternehmen;

    ³je höher die Quote, desto leichter fällt es dem Versicherer, Beitragserhöhungen klein zu halten;

    ⁴Anteil der Beitragseinnahmen, der nach Abzug der Kosten für medizinische Leistungen und Verwaltung übrig bleibt;

    ⁵misst, wie gut der Versicherer das Geld der Kunden anlegt;

    ⁶damit Einnahmen und Ausgaben in einem guten Verhältnis stehen, ist der Versicherer auf einen stetigen Zustrom von Neukunden angewiesen;

    Quelle: Softfair Analyse

Der Haken dabei: Größtmögliche Einsparungen sind im einen wie im anderen Fall oft nicht die optimale Lösung. Denn häufig sei damit verbunden, dass die einbezahlten Prämien oder Altersrückstellungen sowie wertvolle erworbene Rechte für immer verloren seien, warnt Güssler. Zudem bleibt so gut wie immer unklar, wie lange die neue Prämie günstig sein wird. Wie sollen sich unzufriedene Privatpatienten nun verhalten? Branchenexperten halten dafür eine Reihe von Ratschlägen bereit. Dazu gehört vor allem: Versicherte müssen den richtigen Berater finden – einen, der in ihrem Interesse handelt. Dabei sollten sie auch lernen, gut klingende Offerten erst einmal kritisch unter die Lupe zu nehmen. Dazu einige Beispiele, die als Warnung dienen können.


Ein Schock, der keiner war

Ende November sorgte diese Schlagzeile für Aufsehen: „Axa schockt Versicherte mit 50-prozentiger Anpassung“. Verfasser war das Unternehmen Widge, das Privatpatienten bei einem Tarifwechsel berät. Der Versicherer hebe die Beiträge zum 1. Januar 2014 um bis zu 50 Prozent an – insbesondere die Einsteigertarife aus der Reihe EL seien betroffen, hieß es da reißerisch. Auf Nachfrage von Handelsblatt Online, ob die Gesellschaft Details zu ihrer Behauptung nennen könne, kam eine abschlägige Antwort. Der Versicherer Axa reagierte auf Nachfrage dagegen eindeutig: „Der Eindruck, die Axa Krankenversicherung würde Beiträge auf breiter Basis um 50 Prozent erhöhen, ist falsch.“

Richtig sei: Die Axa Krankenversicherung könne einen Großteil der Tarife auch im Jahr 2014 nicht nur stabil halten, in einigen Tarifen erfolgten sogar Beitragssenkungen. Nur in wenigen Tarifen, in denen dies aufgrund der Leistungsentwicklung gesetzlich vorgeschrieben ist, müsse Axa die Beiträge zum 1. Januar 2014 erhöhen. Hintergrund: Die Vielfalt in der PKV hat System. Viele Krankenversicherer haben im Laufe der Jahre ein schwer durchschaubares Tarifwerk geschaffen. Privatpatienten wählen zum Start ihrer PKV-Karriere zwar einen Tarif mit bestimmten Leistungen. Und zahlen dafür meist weniger als bei den Krankenkassen. Doch wie sich dieser Tarif entwickelt, ist nicht vorhersehbar.

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