Provisionen: Niedrigzins macht Versicherungsmaklern das Leben schwer

Provisionen: Niedrigzins macht Versicherungsmaklern das Leben schwer

Schlechte Zeiten für Versicherungsmakler: Wegen des aktuellen Zinsumfeldes wollen die Lebensversicherer Obergrenzen für Provisionen einführen. Vertreterfirmen würden dann kaum noch etwas verdienen.

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Lebensversicherer wollen eine Höchstgrenze für Provisionen einführen.

Die deutschen Lebensversicherer wollen einem Zeitungsbericht zufolge die nächste Bundesregierung drängen, eine Höchstgrenze für Provisionszahlungen bei Lebens- und Rentenversicherungen festzulegen. Das gehe aus einem Schreiben des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) an Mitgliedsunternehmen hervor, berichtete die "Süddeutsche Zeitung".

Die vorgeschlagenen Höchstgrenzen seien so knapp, dass sie vor allem Großvertriebe wie DVAG, MLP oder Swiss Life Select sowie zahlreiche Maklerfirmen in ernsthafte Schwierigkeiten bringen dürfte, hieß es in dem Bericht.

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Der GDV bestätigte der Zeitung zufolge, es gebe diese Diskussion im Verband. Anlass seien das Niedrigzinsumfeld und die Kritik von Verbraucherschützern und Politik an der Höhe der Kosten von kapitalbildenden Altersvorsorgeprodukten.

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