Bild: dpaDas richtige Ziel finden
Egal wohin, Hauptsache weg? Damit der Urlaub nicht nur günstig, sondern auch schön wird, lohnt sich eine Beratung im Reisebüro: Welche Ziele sind als Last-Minute-Trip verfügbar und für welchen Reisetyp eignen sie sich? Auch im Netz gibt es diverse Übersichtsseiten mit den Spontan-Schnäppchen sowie Informationen zum Zielort oder den Hotels.
Bild: dpaFlexibel sein
Wer bereit ist, auch außerhalb der regulären Feriensaison zu verreisen, kann beträchtlich sparen. Manchmal lohnen schon ein oder zwei Tage vor oder nach der Hauptsaison. Flüge unter der Woche sind außerdem grundsätzlich günstiger als am Wochenende. Gleiches gilt auch für sehr frühe oder sehr späte Abflugzeiten. Außerdem lohnt es sich, die Flughäfen zu vergleichen. Wer bereit ist, anstatt vom Flughafen Köln Bonn auch vom Flughafen Düsseldorf oder Dortmund nach Mallorca zu starten, kann ebenfalls Geld sparen.
Bild: dpaSchnäppchen-Suche
Wenn das Reiseziel feststeht, ist Schnäppchenjagd angesagt: Eine echte Last-Minute-Reise kann frühestens zwei Wochen vor Reisebeginn gebucht werden und muss günstiger sein als der reguläre Katalogpreis. Wer nicht spontan verreisen, sondern nur sparen möchte, sollte sich allerdings auch nach Frühbucher-Rabatten umsehen. Auch da gibt es oft Angebote, die es preislich locker mit den Last-Minute-Trips aufnehmen können.
Bild: dpaPreisvergleiche lohnen
Wer sich für eine spezielle Last-Minute-Reise entschieden hat, sollte sich trotzdem noch die Arbeit machen und die Preise vergleichen. Mitunter gibt es für ein und die selbe Reise unterschiedliche Preise, je nachdem, ob im Reisebüro, online oder am Flughafen gebucht wird. Es kommt hin und wieder vor, dass reguläre Katalogreisen als Last-Minute-Trip deklariert werden. Solche Tricks fallen bei einer kleinen Recherche auf.
Bild: dpa/dpawebUnterschiedliche Online-Anbieter
Wer seine Reise online buchen und auf Nummer sicher gehen möchte, sollte nach dem TÜV-Siegel Ausschau halten. Geprüft und für gut befunden wurden unter anderem die Online-Reisebüros, die Mitglied im "Verband Internet Reisevertrieb" (VIR) sind. Bei Anbietern ohne erkennbar geprüfte Standards lohnt ein Blick in die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB).
Bild: APVertragsbedingungen
Auch bei Last-Minute-Reisen gilt das Reisevertragsrecht. Deshalb ist der sogenannte Sicherungsschein, wie auch bei lange im Voraus gebuchten Trips, entscheidend. Dieser Schein bestätigt, dass der Reiseanbieter sämtliche zugesicherten Leistungen auch erfüllen muss. Ohne diese Bestätigung kann es lange Gesichter geben, falls der Veranstalter während des Urlaubs Pleite geht: Die weitere Unterbringung oder der Rückflug müssten dann aus eigener Tasche bezahlt werden. So lange der Sicherungsschein nicht vorliegt, sollte keine Reise bezahlt werden. Wenn der Schein erst am Flughafen ausgehändigt werden soll, wird auch erst am Flughafen bezahlt.Grundsätzlich gilt: Auch wenn bei einem Online-Anbieter gebucht wurde, Ansprechpartner bei Beschwerden oder Problemen ist der Reiseveranstalter.
Bild: dapdAll inclusive
Günstig hin oder her, an der Leistung will sicher niemand sparen. Deshalb sollte vor der Buchung geprüft werden, welche Leistungen im Preis inbegriffen sind. Zur Not hilft eine Nachfrage beim Anbieter.
Bild: dpaReisebestätigung
Wie auch beim Sicherungsschein sollte niemand eine Reise bezahlen, für die er noch keine Reisebestätigung hat. Diese Bestätigung kommt meistens per Mail. Wenn weniger als eine Woche vor Abflug gebucht wird, muss der Veranstalter die Buchungsbestätigung aber nicht mehr versenden. Sie wartet dann am Flughafen zusammen mit den Tickets und dem Sicherungsschein. Bevor die Unterlagen nicht im Handgepäck oder der Handtasche verstaut sind, sollte niemand bezahlen.
Bild: APVersicherung
Und last but not least sollten die entsprechenden Reiseversicherungen überprüft werden. Bei Last Minute muss eine Reiserücktrittsversicherung nicht unbedingt sein, eine Auslandskrankenversicherung lohnt aber immer. Gepäckstücke sind größtenteils über die Hausratsversicherung abgesichert, daher ist eine Gepäckversicherung nicht nötig. Vor allem weil die ohnehin nur den Zweitwert abdeckt.
Das richtige Ziel finden
Egal wohin, Hauptsache weg? Damit der Urlaub nicht nur günstig, sondern auch schön wird, lohnt sich eine Beratung im Reisebüro: Welche Ziele sind als Last-Minute-Trip verfügbar und für welchen Reisetyp eignen sie sich? Auch im Netz gibt es diverse Übersichtsseiten mit den Spontan-Schnäppchen sowie Informationen zum Zielort oder den Hotels.
Pro Jahr fahren und fliegen rund 44 Millionen Deutsche ins Ausland. Jetzt läuft der Countdown, die Sommerreisezeit hat begonnen. Wer seine Ferien im Reisebüro bucht, bekommt auch gleich das ganze Paket an Versicherungen angeboten. Von Reiserücktritt- bis Auslandskrankenschutzpolice. Da Schätzungen zufolge ein Drittel der Urlauber in den Ferien medizinische Hilfe brauchen - wegen Magenverstimmungen bis hin zum schlimmen Unfall - sind entsprechende Versicherungen nicht nur etwas für Abenteurer. Auch die Verbraucherzentralen raten dringend zu speziellen Urlaubsabsicherungen. "Denn ohne die richtige Zusatzpolice müssen Urlauber im schlimmsten Fall einen Schaden aus eigener Tasche bezahlen", heißt es seitens der Verbraucherschützer. Und das kann richtig teuer werden.
Reisetrücktritts- und Reiseabbruchversicherung
Das Verbrauchermagazin Finanztest rät vor allem bei Reisen mit Kindern zu einer Rücktrittsversicherung. Werden die Kinder überraschend krank, müssen Eltern sonst schnell bis zu 80 Prozent des Reisepreises als Stornokosten bezahlen. War nicht die Ferienwohnung am Gardasee, sondern das fünf Sterne Luxushotel in der Karibik gebucht, ist das besonders ärgerlich. Auch Beate Wagner von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen sagt: "Die Reiserücktrittsversicherung ist eine der sinnvollen Absicherungen - was man ja nicht von allen sagen kann." Sie rät besonders bei sehr kostspieligen Reisen zu dieser Absicherung.
Auch wenn der Urlaub sehr lange im Voraus geplant werde, sei eine solche Versicherung sinnvoll. Ende 2011 hat Finanztest 90 Tarife für Rücktrittsversicherungen geprüft. Zwar ist keiner der Anbieter komplett durchgefallen, Zurich und Generali haben jedoch nur die Note ausreichend bekommen und halten damit die rote Laterne. Testsieger in den Kategorien Absicherung für Alleinreisende und Familien waren die Hanse Merkur sowie die Würzburger. Bei beiden Versicherern waren auch Umbuchungen mit abgedeckt. Damit nicht nur der Rücktritt vom gebuchten Urlaub, sondern auch der vorzeitige Abbruch abgesichert sind, rät das Verbrauchermagazin Finanztest zu einem Vollschutztarif, der sowohl eine Reisetrücktritts- als auch eine Reiseabbruchversicherung beinhaltet.
Mehrkosten durch Erdbeben & Co.
Reisende, die im Frühjahr 2010 im Ausland unterwegs waren, haben am eigenen Leib erfahren müssen, wie viel Probleme es macht, wenn der Urlaub wegen höherer Gewalt nicht pünktlich beendet werden kann. Wegen des isländischen Vulkans Eyjafjalla lag der internationale Flugverkehr lahm, Tausende kamen nicht nach Hause. In einem solchen Fall stellt sich die Frage, wer dem Hotelier die Kosten für Übernachtung und Verpflegung zahlt. Beispielsweise der ADAC zahlt zwar das Hotelzimmer, Essen und Getränke sind allerdings Verhandlungssache. Die Würzburger Versicherung springt für Mehrkosten bis 3000 Euro ein, alles andere zahlt der Urlauber selbst.
Die Reiseabbruchversicherung der Europäischen Reiseversicherung (ERV), sowie die Vollschutztarife von Cosmos und Hanse Merkur decken dagegen sämtliche Kosten ab, die durch eine verspätete Rückreise wegen Naturkatastrophen entstehen.























