Riester-Rente: Schwächster Riester-Zuwachs seit 2002

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Der Neukundenzuwachs der staatlich geförderten Riester-Rente hat einen Tiefpunkt erreicht.

von Niklas Hoyer

Die staatlich geförderte Riester-Rente gewinnt weniger Neukunden als je zuvor seit ihrer Einführung im Jahr 2002.

Dies zeigen aktuelle Zahlen des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, die der WirtschaftsWoche vorliegen. Mit 16,542 Millionen Ende 2016 insgesamt abgeschlossenen Riester-Verträgen lag die Anzahl nur noch um 0,4 Prozent über dem Stand Ende 2015.

Einzig die Anzahl der für Immobilien nutzbaren Wohn-Riester-Verträge stieg noch um gut acht Prozent zum Vorjahr. Die Anzahl der Riester-Rentenversicherungen, mit rund 66 Prozent die wichtigste Vertragsart, sank zum Vorjahresschluss um 0,8 Prozent. Die Anzahl der staatlich geförderten Banksparverträge fiel sogar um 3,7 Prozent im Vergleich zu Ende Dezember 2015.

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Im Zuge des geplanten Betriebsrentenstärkungsgesetzes will die Bundesregierung die Riester-Zulage von derzeit 154 Euro im Jahr auf 165 Euro erhöhen. So soll die Altersvorsorge wieder beliebter werden, da die früheren Zuwächse sich nicht mehr fortsetzen. Zudem weist das Bundesministerium für Arbeit und Soziales darauf hin, dass in etwa jeden fünften Riester-Vertrag gar nichts mehr eingezahlt werde.

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