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Kommentare zu: Zusatzrente - So viel müssen Sie jeden Monat sparen

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3 Kommentare
  • 20.09.2012, 16:38 Uhrnobody

    Sparen ist gut und wichtig.

    Aber bitte nicht mit den bunten Zetteln, von denen schon kürzlich Jens Weidmann, seines Zeichens Präsident der deutschen Bundesbank, sagte: "Heutiges Geld ist durch keinerlei Sachwerte mehr gedeckt. Banknoten sind bedrucktes Papier – die Kenner unter Ihnen wissen, dass es sich im Fall des Euro eigentlich um Baumwolle handelt..." Aktien sind OK, solange es keine Versicherungen oder Banken sind. Dennoch droht hier immer der Totalverlust. Stichwort: Emittentenrisiko.

    Der gesunde Menschenverstand jenseits aller 'Expertenmeinungen' sollte einem in diesen Zeiten jedoch dazu diktieren in echtem, inhärent werthaltigem Geld zu sparen. Der Zinseszins-Effekt wird automatisch mitabgedeckt, denn in Zeiten finanzieller Repression werden 1,5% Guthabenverzinsung auf Sparguthaben schnell zu reellen 1% Verlust (nimmt man die offizielle Inflationsrate, von der wirklich ganz zu schweigen...).

    ...als wenn ernsthaft jemand daran glauben würde, dass der Euro oder seine Kaufkraft die nächsten Jahre übersteht. Von 30 Jahren ganz zu schweigen.

    Ach so, ich vergaß: Die 'Währung' des echten Geldes heißt übrigens Krügerrand oder Maple Leaf, und die gibt es in 2 ganz tollen Farben.

  • 20.09.2012, 18:03 Uhraj1968

    Das Thema Altersvorsorge ist für den normalen Arbeitnehmer ein reines Luxusproblem. Denn egal, wieviel er spart, es wird nicht reichen. Schon heute ist die durchschnittl. Rente der DRV der Personen, die 2011 erstmalig Rente bezogen, mit 680€ schon unter der Grundsicherung angelangt (Quelle Finanztest). Damit reicht diese Rente nicht mehr zum Leben und das Niveau wird weiter fallen! Die gesetzl.Rente entwickelt sich zu einer Zusatzrente, Riester und Co können die riesige Lücke bei weitem nicht stopfen!
    Erkenntnis 2: Mit 20 Jahren kann keiner für seine Altersvorsorge sparen. Man spart für die erste Wohnung, das erste Auto, eine Familie, eine eigene Immobilie, die Ausbildung der Kinder! Dann darf man zusätzlich anfangen für die Altersvorsorge zu sparen. Aber wie soll das gehen? Die Abzüge vom Lohn sind groß, die Preise in Deutschland hoch und die Verpflichtungen werden immer größer. Einen ordentlichen Kapitalstock kann nur bilden, wer erbt, im Lotto gewinnt oder an der Börse spekuliert. Aber nicht ein Arbeitnehmer mit 1,75% p.a. und einer Riester-Versicherung!
    Die archaische Lösung heißt: Viele Kinder in die Welt setzen und ein eigenes abbezahltes Dach über dem Kopf. Diese Methode hat tausende Jahre funktioniert und wird wiederbelebt!

  • 20.09.2012, 22:26 UhrAutonomos

    Keine Sparstrategien mehr für 20- bis 60-Jährige, die von der Euro-Rettungspolitik doch nur ausgeplündert werden! Die kräftigsten zuletzt. Dann sind alle Renditen dahin und unser schönes Land bald auch.

    Die beste Empfehlung: Mißtraut abgrundtief euren Rettern und der EZB! Keine Staatsanleihen kaufen, sondern nur noch in das investieren, was die Menschen sogar noch in Notzeiten brauchen: Öl/Energie, Nahrung, Wasser. Und den Rest ins Edelmetall retten.

    Die für Merkel hohen und immer höheren Popularitätswerte - sie wird um jeden Preis des deutschen Steuerzahlers noch eine weitere Kanzlerschaft ihrer schrecklichen Unbedarftheit anstreben - zeigen, daß die ökonomischen Narren und Hasardeure der Euro-Bürokraten auch in unserem Land, das hauptsächlich dafür zahlen wird, längst das Kommando übernommen haben und das deutsche Stimmvieh überwiegend zustimmend dazu zu blöken hat, obwohl es seinen Hals kostet.

    Das mag verstehen, wer will. Die Halsabschneider verstehen es. Deutsche CDU/CSU-Polit-Muttis auch.

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