Kommentare zu: Die Riester-Lüge

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157 Kommentare
  • 28.07.2009, 16:00 UhrAnonymer Benutzer: Guvieh

    "...Es gebe nur zwei Gewinner, so blüm Mitte Juli in einem beitrag für „Die Welt“: die Arbeitgeber..."
    Aha, schon wieder das Märchen des "Arbeitsgeberanteils" der, wie sollte es bei blüm auch anders sein, natürlich auch sonst schon selbstverständliche wie Manna vom himmel fällt. Solch einen Stuss macht uns die Politik in D seit Jahrzehnten vor.

  • 28.07.2009, 16:05 UhrAnonymer Benutzer: Wolf

    Fatal zu sagen, dass Wohn-Riester besser ist, als die Riester-Rente... Wenn das Wohnförderkonto nämlich im Rentenalter aufgelöst wird, drückt die Steuerlast, die daraus resultiert. MAN braucht private Altersvorsorge, und Riester ist hierfür eine guter baustein, da gerade der WiCHTiGE HartziV-Schutz bei diesem Produkt greift. Zu einem einem guten Konzept für die Altersvorsorge gehört die gesunde Mischung aus verschiedenen Schichten (Private AV, bAV, gRV). FAZiT zur Wohn-Riester-Empfehlung: STEiNE KANN MAN iM ALTER NiCHT ESSEN!!!!!

  • 28.07.2009, 16:52 UhrAnonymer Benutzer: test

    Die Riester-Lüge

  • 28.07.2009, 17:19 UhrAnonymer Benutzer: Ric

    Der Ehrlichkeit halber muss man hinzufügen dass die Politik hierfür die Schuld trägt. ich habe meinen Riester-Vertrag vor dem Stichtag zur nachgelagerten besteuerung im Alter und vor der Einführung von "Unisex"-Tarifen abgeschlossen (Männer hatten bis dahin niedrigere beiträge, da niedrigere Lebenserwartung).
    Für MiCH lohnt sich die Riester-Rente daher sehr wohl, denn ich komme in den steuerfreien Genuß der Auszahlung und habe einen 10% niedrigeren Monatsbeitrag als bei gleicher Rentenauszahlung bei einem "Neuvertrag".
    Der größte "Abzocker" im Land ist und bleibt eben der Staat.

  • 28.07.2009, 17:42 UhrAnonymer Benutzer: Wolf

    An RiC! Das mit der steuerfreien Auszahlung ist nicht korrekt! KEiN Riestervertrag ist STEUERFREi bei Auszahlung. Das System muss sich die Waage geben... in der ersten Halbzeit (Ansparphase) bekommt man Förderung und in der zweiten Halbzeit (Rentenphase) muss man dafür Steuern bezahlen.

  • 28.07.2009, 18:02 UhrAnonymer Benutzer: Frührentner

    Die Riester-Rente erfüllt ihr Versprechen. Sie ist nicht als proftitable Kurzfristanlage gedacht, sondern zur Abdeckung des (angenehmen) Risikos älter als 90 Jahre alt zu werde. Wer kurzfristig Profit machen legt in der Tat sein Geld besser anders an und geht dann ab 90 betteln.

  • 28.07.2009, 18:23 UhrAnonymer Benutzer: Profit

    Die Rechnung des Professors geht von einem Renteneinkommen (vor Riester) von 36.000 € aus. Für Einkommen von schätzungsweise unter 24.000 € dürfte sich Riester lohnen. Dann kommt man allerdings auch langsam in die Nähe von Hartz iV, so daß auch dann die Anreizwirkung rapide abnimmt. Das Problem ist aber noch viel grundsätzlicher: Wenn die Leute mit höheren Einkommen richtig rechnen würden bzw. könnten, würden sie auch feststellen, daß sich praktisch keine (!) Renten-Lebensversicherung lohnt!

  • 28.07.2009, 19:47 UhrAnonymer Benutzer: Oliver Bock

    Die ausgesagten Zahlenwerte sind schlichtweg falsch, Garantiewertbetrachtungen sind Augenwischerei, der die Versicherer in der klassichen RV faktisch Überschüsse erwirtschaften.
    Aussagen, wie der Versicherer streiche im Todesfall 25 Prozent des Kapitals ein, der Rest verfalle an die Versichertengemeinschaft spiegeln nur einen bruchteil der angebotenen Tarife wider, der absolute Regelfall in der Praxis sind Konstellationen, in denen der Hinterbliebene das noch nicht als Rente ausgezahlte Geld erhält.
    Fachliche Falschaussagen dieser Art ziehen sich durch den gesamten Artikel
    Eine Lanze für den "Wohnriester" zu brechen ist lächerlich, da speziell in diesem beratungssegment NiEMAND als Kunde auf die undurchdachte Tatsache hingewiesen wird, dass man im Alter in einer abbezahlten immobilie lebt, die einen regelmäßigen Einkommenssteuerbetrag kostet, den der arme Tropf, der sich dafür entscheidet, aus nicht vorhandenem Einkommen aufbringen muß (gesetzliche Rente reicht wohl kaum, auch das noch zu tragen).

    Die Verherrlichung von Norbert blüm, dem größten Verräter an der Generation der heute unter 40-Jährigen ist dann noch der Gipfel der Frechheit, dank dieser Unperson rennen in Deutschland Millionen Arbeitnehmer in die Altersarmut.

    interessant ist auch die journalistische Tatsache, dass das Riester-Sparkonzept seitens der WiWo nur schlechtgeredet wird, sinnvollere Alternativen aber gänzlich ausgespart werden. Wenn seriöser Journalismus so aussieht, dann gute Nacht.

    Was mit diesem Artikel propagiert wird, ist einzig und alleine die Abkehr von der privaten Altersvorsorge, mit der üblichen Polemik gegen Versicherer und andere volkswirtschaftliche Kapitalsammelbecken, ich hoffe nur, die verantwortlichen Redakteure haben ihre Altersvorsorge in Aktien investiert und ein äußerst glückliches Händchen, ich werde keinem mittellosen WiWo-Rentner ohne geregeltes Einkommen im Rentenalter etwas in den Hut werfen!!!

  • 28.07.2009, 20:00 UhrAnonymer Benutzer: Niklas Hoyer

    @Oliver bock: Danke für ihren ausführlichen Kommentar. Die berechnungen bei den Riester-Rentenversicherungen gehen aber nicht nur von Garantiewerten aus. ihre Kritik beruht in diesem Punkt auf falschen Annahmen. Tipps für sinnvolle Anlagen geben wir ihnen auch weiterhin gerne in der WirtschaftsWoche, wir sparen diese keinesfalls aus. Hin und wieder äußern wir jedoch auch Kritik an Geldanlagen, wenn uns diese berechtigt und wichtig erscheint.

  • 28.07.2009, 21:10 UhrAnonymer Benutzer: Herr Agobaba

    ich kann mich an WiWo-Artikel im Zeitraum der Reform der Rentenversicherung 2000/2001 erinnern, in denen "Riester" als teilweise einzige Alternative zur Schließung der Versorgungslücke angepriesen wurde. (Auch zähle ich schon nicht mehr mit, in welchem Jahresrythmus immobilienfonds gelobt und dann wieder verabscheut werden)
    im Zuge der Rentenreform ist Riester in der Tat ein baustein von vielen, um sich eine ordentliche Versorgung im Alter zu sichern. Kein KFZ-Mechaniker schraubt mehr am Auto bis er 67 ist. Keine Krankenschwester wechselt mit 67 die bettwäsche ihrer Patienten, kein Polizist läuft mit 67 einem Flüchtigen drei Kilometer hinterher um ihm Handschellen anzulegen...
    bedingt durch Rentenkürzungen sichert die private Altersvorsorge nicht nur einen Lebenstandart, sondern ermöglicht auch dem Einzelnen ein früheres Ausscheiden aus dem Arbeitsleben. Wer mit 55 berufsunfähig wird und keinen Arbeitsplatz mehr bekommt, ist froh über die 154.- Euro Zulage (bei einem Sokelbeitrag von 60.- Euro p.a.) und darüber daß seine Einzahlungen der letzten 20 Jahre Hartz-iV-sicher sind und eine vernünftige Rendite erwirtschaftet haben. Zudem haben wir im status quo Freibeträge im Alter, so daß die nachgelagerte besteuerung nicht zwingend ins Gewicht fällt.
    Eine Glaskugel haben wir alle nicht, aber einen so einseitig negativen bericht hat die Riesterrente meine Meinung nach nicht verdient. (Auch wenn sie den Namen eines Politikers trägt)

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