Steuervorteile: Geld vom Fiskus

Steuervorteile: Geld vom Fiskus

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Kosten für die Kinderbetreuung können als Sonderausgaben geltend gemacht werden

Studiengebühren, Betreuungskosten, Lebensunterhalt: Die wichtigsten Steuervorteile für Eltern im Überblick.

Lebensunterhalt: Eltern stehen, so sie Anspruch auf Kindergeld haben, pro Kind und Jahr bis zu 3648 Euro Freibetrag zu. Obenauf kommt noch ein Erziehungsfreibetrag von 2160 Euro jährlich. Ist die Steuerersparnis höher als das zuvor gezahlte Kindergeld, schlägt das Finanzamt dieses wieder auf die Steuerschuld drauf.

Betreuungskosten: Wenn Vater oder Mutter arbeiten, können pro Kind zwischen dem dritten und sechsten Lebensjahr bis zu 4000 Euro Betreuungskosten pro Jahr als Sonderausgaben geltend gemacht machen. Das Finanzamt rechnet zwei Drittel der nachgewiesenen Kosten an, die 4000 Euro vermindern die Steuerschuld, wenn die Eltern Rechnungen über 6000 Euro vorlegen. Doppelverdiener und Alleinerziehende mit Job können ebenfalls jährlich pro Kind zwei Drittel der Betreuungskosten von maximal 6000 Euro absetzen, und das für Kinder bis 14 Jahre. Hier laufen diese Kosten nicht als Sonderausgaben, sondern unter Werbungskosten und lassen sich auf spätere Steuerjahre vortragen.

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Schulgeld: Eltern können 30 Prozent der Ausgaben absetzen. Kosten für Verpflegung bleiben außen vor. Zusätzliche Elternbeiträge für die Betreuung am Nachmittag in Ganztagsschulen lassen sich dann als Betreuungskosten absetzen, wenn in dieser Zeit kein regulärer Unterricht stattfindet. Eltern sollten sich von der Privatschule Schulgeld und Betreuungskosten separat ausweisen lassen.

Ausbildungsfreibetrag: Eltern steht ein Freibetrag von 924 Euro zur Verfügung, sofern das Kind eine Berufsausbildung macht, nicht mehr zu Hause wohnt, volljährig ist und höchstens 1848 Euro pro Jahr verdient. Alles, was der Nachwuchs über 1848 Euro hinaus in der Lohntüte hat, mindert entsprechend den Freibetrag.

Studiengebühren: Studenten, die mit Ferienjobs oder Kellnern mehr als den Freibetrag von 11.664 Euro im Jahr verdienen, können fürs Studium bis zu 4000 Euro jährlich als Sonderausgaben von der Steuer absetzen. Als Werbungskosten lassen sich Studienkosten nur dann abrechnen, wenn es einen direkten beruflichen Bezug gibt, wie etwa bei einem Werkstudium.

Starthilfe: Der Besuch einer privaten Uni ist kostspielig. Eltern, die ihren Kindern die Gebühren abnehmen wollen, können einen Teil ihres Vermögens steuerfrei an den Nachwuchs übertragen. Bei einer vermieteten Immobilie können die Studenten die Mieteinnahmen mit ihren Studienkosten verrechnen. Der Schenkungsfreibetrag für Sohn oder Tochter liegt nach derzeitigem Stand künftig bei 400.000 Euro (bisher 205.000 Euro) und erneuert sich nach Ablauf von zehn Jahren.

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