Stiftung Warentest: Bei Autoversicherungen bis zu 3000 Euro sparen

Stiftung Warentest: Bei Autoversicherungen bis zu 3000 Euro sparen

Auch 2013 haben wieder viele Anbieter von Kfz-Versicherungen verteuert - ein Vergleich lohnt sich. Mit dem richtigen Tarif können nämlich bis zu 3000 Euro gespart werden.

Im Schnitt um 4,5 Prozent steigen die Vollkasko-Angebote in diesem Jahr. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) rechnet außerdem damit, dass die Tarife für Haftpflicht-Versicherungen in diesem Jahr um durchschnittlich vier Prozent steigen werden. Wer aber die richtige Kfz-Versicherung hat, kann viel Geld sparen - sagt zumindest die Stiftung Warentest. Denn auch andere Angebote haben sich verteuert. Aber mit einem Wechsel könnten die Autofahrer im Einzelfall bis zu 3000 Euro sparen. Das habe ein Vergleich von 150 Tarifen bei insgesamt 71 Versicherern gezeigt, wie "Welt Online" aus Basis der Studie schreibt.

4153 Euro zahlen Führerschein-Neulinge für eine Haftpflicht-Police, wenn auch Freunde mit dem Auto fahren dürfen - das ist das teuerste Angebot. Beim billigsten hingegen würden sie lediglich 1426 Euro zahlen. Außerdem berichtet die Zeitschrift "Finanztest", dass sich ein Vergleich auch für Familien lohn: Dort verlangten die teuersten Versicherer von Familien mit Kindern teilweise Beiträge, die fünf Mal so hoch sind wie beim günstigsten Anbieter. Ein billigerer Versicherer verlangt für eine Haftpflicht-Versicherung mit Teilkasko-Schutz 255 Euro, 1236 Euro kostet es hingegen beim teuersten Anbieter, inbegriffen ist in diesem Tarif auch, dass ein 17-jähriger Anfänger auch unter Aufsicht der Eltern ans Lenkrad darf.

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Immer dann, wenn es um Verträge geht, sollte auch der Blick ins Kleingedruckte nicht fehlen. Denn die meisten Preiserhöhungen fallen den Kunden gar nicht auf, weil sie Jahr für Jahr in eine günstigere Schadensfreiheitsklasse rutschen, sofern sie keinen Unfall hatten. Der zu entrichtende Beitrag werde so zwar geringer, aber wenn der Versicherte in der bisherigen Freiheitsklasse bleibt, wird die Preiserhöhung deutlich. "Finanztest" rät deshalb, auf der Rechnung nach dem sogenannten Vergleichsbeitrag zu suchen, der häufig nur klein und deshalb leicht übersehen werden kann. Daran lasse sich ablesen, wie viel der Kunde im Vorjahr gezahlt hätte, wenn er in der neuen Schadensfreiheitsklasse gewesen wäre.

Eine Klausel fehlt einem Großteil der Verträge allerdings: Und zwar, die sogenannten "Rabattretter", die es langjährig unfallfreien Fahrern ermöglicht hat, nicht direkt beim ersten Unfall mit ihren Prozenten hochgestuft zu werden. Während 2009 noch 150 von 100 Tarifen diese Klausel hatten, sind es heute nur noch 16. Viele Autofahrer müssen bis zum 30. November ihre Kfz-Police kündigen, wenn sie im kommenden Jahr wechseln wollen.

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