Platz 1: Krankengymnasten
In 146 Fällen ermittelte die KKH-Allianz 2011 gegen Krankengymnasten oder Physiotherapeuten. Ein Physiotherapeut hat Leistungen der Manuellen Therapie und der Manuellen Lymphdrainage abgerechnet, obwohl er dafür keine Berechtigung hatte. Als er gegenüber dem Vdek die Zulassung beantragte, reichte er Zertifikate und Arbeitszeugnisse einer angeblichen Mitarbeiterin ein, welche laut Zertifikaten über die entsprechenden Qualifikationen verfügte. Diese hat jedoch niemals bei ihm gearbeitet, sondern sich lediglich bei ihm beworben. Die im Bewerbungsverfahren übersandten Unterlagen verwendete der Therapeut missbräuchlich für die Abrechnung mit den Krankenkassen.

Die Kassenärztlichen Vereinigungen gehören -Kostenersparung - abgeschafft Die Abrechungen sind direkt an die zuständige Krankenkasse zu leiten und von dort quartalsweise an die Versicherten zur Kenntnis zu geben.
Ohne Kontrolle -siehe Griechenland- ist Tür und Tor geöffnet..

Dem Kommentar von Bluecher59 ist nichts hinzuzufügen ... Recht hat er!

Und das Problem wird solange weiter bestehen, wie die Patienten nicht in die Prüfung der Abrechnungen eingebunden werden.
Gleichzeitig muß es für die Patienten (finanziell) lukrativ sein, genau zu prüfen (wie bei einer KFZ-Reparatur, die man auch aus eigener Tasche zahlen muß).
D.h.: Nach JEDER Leistung sofort eine Quittung des Behandlers an den Patienten. Von der Krankenversicherung - wie bei der Bank - z.B monatlich einen "Kontoauszug" der abgerechneten Leistungen.
Und eine Beitragsrückerstattung / Prämie bei Nachweis von Abrechnungsfehlern.
Schaunmermal wie schnell die Ärzte, Apotheker und Anderen im Gesundheitssystem ehrlich werden.
Keine Kontrolle = keine Ehrlichkeit - da muß man nur nach Griechenland schauen . . .